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    Geruchsprobleme im Zusammenhang mit Abwasseranlagen und Maßnahmen dieses Problem zu lösen

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    Autor: Lothar Thome, DREKOPF Entsorgung und Kanalservice Gmbh, Krefeld

    Geruchsbelästigungen sind oft ein sehr subjektives Problem der Anwohner von abwassertechnischen

    Einrichtungen. Daher ergibt sich für den Betreiber von abwassertechnischen Anlagen der Bedarf, Messungen in den abwassertechnischen Einrichtungen durchzuführen, um objektive Daten zu ermitteln. Der anaerobe Abbau von Abwasserinhaltsstoffen durch Bakterien ist meist der Grund für die Bildung von geruchsintensiven Gasen. Dabei bildet sich unter anderem das gut zu messende Gas Schwefelwasserstoff (H2S).

    Handelsübliche H2S-Messgeräte werden für Langzeitmessungen verwendet. Dabei bilden sich oft sehr charakteristische Geruchsmuster aus, anhand derer die Ursache für die Geruchsbelästigung sehr gut eingegrenzt werden kann. Anhand der Messergebnisse kann der Betreiber von abwassertechnischen Anlagen Rückschlüsse auf die Ursachen der Geruchsbelästigungen schließen.

     

    Die Kanalluft in Freispiegelkanälen kann Gerüche mit der Kanalluft verbreiten. Aus diesem Grund werden oft Abluftbehandlungsanlagen vorgesehen, die die abgesaugte Luft behandeln.

    Auch versuchte man das Problem durch eine sogenannte Bewetterung der Abwasseranlage

    in betroffenen Bereichen zu lösen.

    Nach anfänglichen Nachjustierungen in den Betriebsparametern läuft das System seit 2014 störungsfrei. Der Anlagenbetrieb konnte seitdem trotz sich verändernder Bedingungen (z. B. Zubau von Wohnhäusern und Anlagen) betriebskostentechnisch optimiert und geruchsbelästigungsfrei gesichert werden.

    Der Bewetterungsbetrieb der Anlage (inkl. der technischen Elemente wie Konvektionssperren,

    Lüfter und Schallschutz, Absauganlage mit Hybrid-Biofilter etc.) läuft stabil und verhindert

    zuverlässig Geruchsemissionen und die Zunahme von weiteren Bauwerksschäden durch biogene Korrosion.

    Insgesamt laufen derzeitig ca. 80 vergleichbare Anlagen deutschlandweit.

     

    Auch bei Pumpwerken kann mit Luftreinigungsanlagen die Geruchsbelästigung eingedämmt werden.

    Das geförderte Abwasser ist meist Schmutzwasser, mit häuslichem und gewerblichem Ursprung und hat bei Ankunft im Pumpwerk schon lange Verweilzeiten im Netz. Der Abwassersammelraum ist stark geruchsbelastet von wo aus der Geruch an die Umgebung abgegeben wird. Außerdem führt die permanent hohe Luftfeuchtigkeit in den Bauwerken zu erheblichen Korrosionserscheinungen an der Bausubstanz und Ausrüstung (Leiter, etc.).

    Durch den Einsatz neuer Luftreinigungsanlage kann die Geruchsbelastung im Bauwerk und der

    Umgebung dauerhaft reduziert und weitestgehend verhindert werden. Ebenfalls kann die Luftfeuchtigkeit gesenkt und somit die Korrosion reduziert werden.

     

    Entgegen der herkömmlichen Abluftbehandlung, die zu behandelnde Luft abzusaugen und außerhalb des Bauwerks zu behandeln, eliminieren Zuluftreinigungsanlagen die Emissionen direkt vor Ort im Bauwerk. Durch Oxidation werden geruchstragende Schadgase, wie H2S, unter anderem chemisch neutralisiert.

    Massive Gerüche können sich nicht im Raum verbreiten und nicht entweichen. Eine Belastung der weiteren Umgebung wird verhindert. Zuluftreinigungsanlagen erzeugen durch Ionisation und technisches UV-Licht aus molekularem Luftsauerstoff große Mengen hoch aktive ionisierte Sauerstoffverbindungen.

     

    Dieser aktivierte Sauerstoff wird durch einen in der Maschine integrierten Ventilator über Rohrleitungen direkt in das Bauwerk geleitet. Die starke Oxidation der Luftschadstoffe bewirkt eine permanente Geruchsbeseitigung direkt im Bauwerk.

    Gleichzeitig wird die Luftfeuchtigkeit gesenkt. Aktivierter Sauerstoff verändert durch Oxidation die Eigenschaften der in der Raumluft vorliegenden Geruchsstoffe (primäre und sekundäre Osmogene) und Schadgase.

    Die chemische Zersetzung der geruchstragenden Moleküle bewirkt eine dauerhafte und effiziente Geruchsneutralisation. Die Oxidationsreaktion der aktivierten Sauerstoffverbindungen ist gleichzeitig

    exotherm und bewirkt eine nachhaltige Reduzierung der Luftfeuchtigkeit im Bauwerk.

     

     

    grafik.png

     

    DREKOPF Entsorgung und Kanalservice GmbH
    Ennsstraße 19
    47809 Krefeld
    Telefon: 021 51 – 8 28 30

    www.drekopf-kanalservice.de




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