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Von JT-elektronik (SJ)

JT-elektronik sehr erfolgreich auf der IFAT 2018

Wie erfolgreich die IFAT 2018 für unsere JT-elektronik war, werden wir weiter sehen. Auf jeden Fall war unser Stand in Halle C3-105, sowie im Außengelände vor Tor 9 der Halle C3 sehr gut besucht. Eine komplett neue Inspektionsgeneration zur Kontrolle und der Umsetzung der länderübergreifenden Eigenkontrollverordnungen wurde präsentiert. Neben den in der Praxis bestens bewährten Produkten, wie dem elektronischen Kanalspiegel Fast Picture zur schnellen Haltungs- und Schachtinspektion, der speziellen und einzigartigen, bogen- und abzweiggängigen Lindauer Schere mit dem elektronischen Kanalverlaufsmess-System ASYS und den Einheiten zur Kontrolle und Dichtheitsprüfung von Rohr- und Kanalleitungen, wurden auch die neuentwickelten Produkte ausgestellt. Dass auch Interessierte sofort kaufen oder bestellen, konnten wir erfreulicherweise auf unserem innovativen Stand erfahren.
Es versteht sich von selbst, dass auch die Updates zur Software ASYS und INSPECTOR sehr Viele interessierte. Vorgeführt wurden unsere Equipments zur kostensenkenden Vorgehensweise bei Inspektion und Dokumentation, aber auch der Dichtheitsprüfung, sowie der Sanierung von Abwasserleitungen. Effektiv und Effizienz in der Dienstleistung, sind die zukünftigen Heraus- und Anforderungen, nicht nur an die Dienstleistung, sondern auch in der Produktentwicklung.
Das mit dem Blick auf Innovationen interessierte Fachpublikum informierte sich auf dem JT-Stand zur neuen 3D-PANORAMA-Kameratechnik, bei welcher eine hochauflösende „360°-Aktion-Kamera“ mit einer sensationellen 3D-Full-HD-Bildqualität durch den Kanal „mit“-gefahren wird. Im Fahrzeug oder im Büro wird die Speicherkarte ausgelesen und Sie erhalten die hohe Darstellung und Präzision für eine perfekte Bearbeitung mit messen, dokumentieren, usw. Sensationell waren auch die dargestellten Ergebnisse der Bildbearbeitung und Auswertung im Projekt AUZUKA, welches federführend durch die Berliner Wasserbetriebe, Herrn Jan Waschnewski, im Projektzeitraum bis Ende 2019 realisiert wird, siehe separater Bericht.
Dass auch die Reparatur von Rohren und Kanälen vernünftig und erfolgreich realisiert werden kann, zeigten die Produkte wie der Rohr-Fräsroboter, der schon ab DN 130 funktioniert, aber auch das mit einer Tochterfirma des Würth- Konzerns neu entwickelte Kurzliner-System Twinbond Liner (TbL), welches mit einem speziellen und klebestarken Epoxid-Harz Schäden bis 270 cm Länge bei bis zu DN 400 optimal saniert. Blind- oder Fehlanschlüsse können genauso verschlossen werden, wie Scherben, Risse oder undichte und fremdwasserführende Rohr- bzw. Muffenverbindungen. Die Live-Vorführungen fanden große Beachtung bei den interessierten Besuchern und Anwendern, welche sich von der einfachen Handhabung und der idealen Vermischung des 2-Komponenten-Harzes mittels Kartuschen-Auspresspistole, überzeugte.
Nach der Messe steht nun unser JT-Team für Ihre individuellen Anliegen und Anfragen zur Verfügung. Am besten Sie vereinbaren einen persönlichen Besprechungstermin mit unserem Vertriebsleiter und Geschäftsführer B. Eng. (FH) Tobias Jöckel oder Geschäftsführerin Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel. Eine unverbindliche Vorführung unserer praxiskonformen Produkte vor Ort und das Testen im alltäglichen Praxiseinsatz ermöglichen erst den notwendigen Vergleich mit den Marktprodukten. Erkennen Sie den Mehrwert, aber auch die Attribute zu einer wesentlich verbesserten Wirtschaftlichkeit in der Dienstleistung. Wir möchten auch Sie überzeugen und freuen uns über Ihren Anruf.
 
Info/Kontakt:
JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Str. 26, 88131 Lindau, Tel. 08382/967360, www.jt-elektronik.de
Ansprechperson: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Jöckel, B. Eng (FH) Tobias Jöckel, Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel
Email: info@jt-elektronik.de

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Von JT-elektronik (SJ)

Das 31. Lindauer Seminar

„Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“
Das 31. Lindauer Seminar
8. und 9. März 2018
 
 
 
Prof. Karsten Kerres, FH Aachen
 
 
 
 
26 Referenten, 72 Aussteller und rund 500 Teilnehmer: Diese drei eindrucksvollen Zahlen zeigen, dass technisch intakte und zukunftsfähige öffentliche und private Entwässerungssysteme nach wie vor eine hohe wasserwirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Bedeutung haben.
Unter der Leitung von Herrn Prof. Max Dohmann und Herrn Prof. Wolfgang Günthert wurden auf dem diesjährigen Lindauer Seminar zunächst Entwicklungen rechtlicher Rahmenbedingungen und zukünftige Herausforderungen an Planung, Betrieb und Management von Entwässerungssystemen vorgestellt. Weitere Themenblöcke waren technische Innovationen aus den Bereichen Zustandserfassung, Betrieb und Sanierung, BIM im Leitungsbau, Sanierungsstrategien und Integrale Instandhaltung.
Im Laufe der Tagung wurden dabei zunächst die aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen aus Sicht der Landespolitik aufgezeigt. Herr MDgt Prof. Dr.-Ing. Martin Günther Grambow (Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) stellte dabei quasi als Leitmotiv für die Tagung fest, dass gesellschaftlicher Wohlstand und Ausbau bzw. Instandhaltung der Infrastrukturen Hand in Hand gingen: „Wir sind so reich nicht trotz, sondern weil wir so intensiv in die Infrastruktur investieren.“ Im besonderen Maße gelte dies für die Wasserver- und -entsorgung.
Umfassend diskutiert wurden dementsprechend die weiteren Beiträge um Vorgaben aus der Politik an die Entwässerungssysteme sowohl im Umgang mit Starkregenereignissen als auch hinsichtlich Rückhalt und Elimination von Mikroschadstoffen aus dem Abwasser.
In den folgenden Themenblöcken wurden Möglichkeiten und Grenzen von Betriebsführungssystemen aus Betreibersicht vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch Aspekte der Aus- und Weiterbildung sowie die Relevanz des Selbstbildes des Betriebspersonals angesprochen, denn nichts sei so wirtschaftlich, wie ein qualifizierter und motivierter Mitarbeiter!
Neue Entwicklungen der Digitalisierung, insbesondere im Building Information Modelling (BIM) wurden im Anschluss aufgezeigt. Auch hier wurden neben technischen Aspekten die Notwendigkeit der Weiterbildung und Qualifikation auf allen Seiten angesprochen. Insgesamt wird für den Tiefbaubereich ein erhebliches Potenzial in der Digitalisierung gesehen: Baumaßnahmen sowie der Anlagenbetrieb können mit diesen Werkzeugen zum einen zukünftig deutlich effizienter erfolgen. Zum anderen seien Bau- und Betriebsdaten sowie deren Zusammenführung von besonderer Bedeutung für eine angestrebte integrale Instandhaltung der Systeme.
Der zweite Seminartag begann mit Erfahrungsberichten zur Qualitätssicherung von Sanierungsmaßnahmen und der Vorstellung von Innovationen wie der Unterstützung von Zustandsauswertungen durch Bildverarbeitungssysteme, aber auch durch Überlegungen neuen Technologien und Kostensenkung bei der Kanalreinigung und -instandhaltung.
Abgeschlossen wurde das Seminar mit der Vorstellung von Konzepten und Methoden zur Kanalsanierung. Neben Neuerungen im Regelwerk zur Gestaltung von zukunftsfähigen Sanierungsstrategien wurden Entscheidungsunterstützungskonzepte für Haltungs- wie auch für Schachtsanierungsmaßnahmen vorgestellt.
Zusammenfassend wurden also auch bei dem diesjährigen Lindauer Seminar alle Facetten einer zukunftsfähigen Siedlungsentwässerung aus Sicht der Gesetzgebung, der Betreiber, der Planer und der Anwender vorgestellt und von den Teilnehmern angeregt diskutiert. Ein besonderer Dank geht im Namen aller Teilnehmer an die Familie Jöckel und alle Mitarbeiter der Fa. JT-elektronik GmbH für die hervorragende Gestaltung und Organisation des Seminars.
Das 32. Lindauer Seminar 2019 “Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ findet am 14. und 15. März 2019 in Lindau statt. Die Details finden Sie unter www.jt-elektronik.de.
(Fotos: JT-elektronik)

Veranstalter, Seminarleiter und Moderatoren des Lindauer Seminars: v.l.n.r. Ulrich und Tobias Jöckel, Prof. Karsten Kerres, Cornelia Jöckel, Univ.-Prof. Wolfgang Günthert, Sonja Jöckel, Univ.-Prof. Karsten Körkemeyer, Univ.-Prof. Max Dohmann.
Foto: Lindauer Zeitung
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    Kanalinspektion und Lagebewertung

       (0 Bewertungen)

    Volker

    Technik zur optimalen Kanalinspektion und Lagebewertung bewährt sich in der Praxis

    Von Anna Karsten M.A.

    Für notwendige Reparaturen oder Sanierungsarbeiten benötigen Betreiber abwassertechnischer Anlagen umfassende Informationen zur Erfassung der vorhandenen Haupt- und Anschlussleitungen. Insbesondere im Bereich privater Liegenschaftsentwässerung sind vorliegende Kanalkataster oftmals unvollständig und erschweren damit die Instandhaltung. Seit einigen Jahren arbeiten Ingenieure und Praktiker an technischen Neuerungen, um Abhilfe zu schaffen.

    Sie setzen da an, wo die Vermessung von Schächten sowie Kanal-TV-Inspektionen enden und entwickeln technische Geräte, mit denen es möglich ist, auch verzweigte Kanalstränge zu erfassen und die entsprechenden Daten für die Sanierungsplanung zur Verfügung zu stellen. Zu ihnen gehört die JT-elektronik GmbH in Lindau, die auf die Entwicklung und Herstellung von Kanalinspektions-, Dichtheitsprüf- und Sanierungsanlagen spezialisiert ist. Als Firmengründer Ulrich Jöckel im Jahre 2002 der Branche die Neuentwicklung einer abbiegefähigen Kamera vorstellte, war die Inspektion von verzweigten Grundstücksentwässerungsanlagen noch nirgends ein Thema.

    Die konkrete Aufgabenstellung

    Eine Stadt in Westfalen hatte Probleme mit Fremdwasser , das nach Sanierung und Abdichtung des Sammlers durch den höheren Grundwasserstand nun aus den Anschlusskanälen in die Kläranlage abgeleitet wurde. Aber wie sollte nun eine normale Satellitenkamera durch das verzweigte Labyrinth von Entwässerungsrohren geführt werden, um die Lage vor Ort zu erfassen? Das war die Frage und gleichzeitig die konkrete Herausforderung für Ulrich Jöckel und sein Team.

    Stufe 1: Entwicklung einer Leitvorrichtung
    Da die Aufgabe mit herkömmlichen Verfahren nicht zu lösen war, mussten sich die Ingenieure von JT-elektronik etwas Neues einfallen lassen. Sie begannen mit der Entwicklung einer Leitvorrichtung als GFK -Stäbchen. Das funktionierte zwar, ermöglichte aber keine hundertprozentige Kontrolle. Die „Lindauer Schere“, eine abbiegefähige Farb-Dreh- Schwenkkopfkamera mit ausfahrbarer Leitvorrichtung wurde dann auf der IFAT 2002 vorgeführt und vom kritischen Fachpublikum durchaus kontrovers diskutiert. Die Einen belächelten das Konzept, die anderen sprachen von Fehlentwicklungen und nur wenige sagten der Schere eine große Zukunft voraus. Bei einem Konkurrenzprodukt waren Bauform und der Anwendungsproblematik nicht ganz unproblematisch. Stäbchen, welche als Lenk- und Leitvorrichtungen funktionieren, wurden nun vermehrt eingesetzt und der sogenannten „Stäbchenkrieg“ brachte Klarheit in die Patentsituation. Der Nachteil feststehender Leitvorrichtungen ist bekannt: Der Kamerakopf kann nicht die Rohrverbindung und nur eingeschränkt die Rohrwandung begutachten. Zudem stört das vorstehende Stäbchen die Aussage in der Kanal-Rohrbetrachtung – die Bildqualität ist beeinträchtigt.
    Die Formulierung „optische Dichtheitsprüfung“ ist damit nur bedingt realisiert. Mit der zurückziehbaren und patentierten (DE 10102 056 A1) Lindauer Schere stand ein funktionierendes Werkzeug zur Inspektion der verzweigten Rohrleitungen zur Verfügung, da die Abdrück- und Leitvorrichtung beweglich ausgestaltet ist und nur während des Einbiegevorgangs verwendet wird.
    Danach ist die Schere zurückgezogen in ihrer Garage im Kamerakopf schmutzgeschützt versteckt. Falls die Kameraoptik verdreckt wird oder Fäkalien die Gläser verschmieren, gibt es einen kleinen Trick: Die Kamera wird in einer Rohrmuffe einmal im Kreis gedreht und die Verschmutzung ist über das in der Muffe stehende Wasser oftmals schon beseitigt.

    Stufe 2: Entwicklung neuer Software
    Inspektion und Lagebewertung warfen neue Fragen auf: Wo ist eigentlich die Kamera, wo steckt sie augenblicklich, wo ist die Schadensstelle, der Abzweig, die auseinander stehende Muffe, die Deformation oder der Höhensprung in der Senkrechtfahrt? Spätestens nach dem zweiten Abzweig, dem nächsten Rohrbogen war eine „oberirdische“ Ortung erforderlich: Wie aber sind Grundstücke zu erreichen, Gebäude, betonierte Bodenplatten oder vollstehende Kellerräume? JT-elektronik arbeitete mit der Universität der Bundeswehr München zusammen, um diese Fragen beantworten zu können: Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reinhardt und em. Prof. Dr.-Ing. habil. Hans Heister wurde ab 2004 eine neue Software generiert und das Automatische System zur elektronischen Lagevermessung (ASYS) entwickelt. Basis ist eine hochsensible Sensortechnologie auf mehreren kleinen Elektronik-Platinen, welche die XYZ -Achsen eindeutig erkennen und in der nachgeschalteten Software vorfiltern.

    Stufe 3: Umsetzung in der Praxis
    Mit dem ASYS ist es erstmals möglich, auch die private Liegenschaftsentwässerung vollständig zu erfassen. Es ist durchaus berechtigt, in diesem Zusammenhang von einer Ersterfassung zu sprechen, da die vorhandenen, oftmals in Archiven zu suchenden Baupläne meist nicht stimmen, Lagen gänzlich anders sind und in der Realität schließlich Querschnitte, Abzweige und die Verlegung in Kurven zutage treten. Die genaue Lage sollte sowohl in der Draufsicht (XY-Achsen) als auch in der Höhe mit der Z-Achse erfolgen. Schlauchwaagen-Messungen geben nach dem abzuwartenden Austarieren bzw. Ausgleich der Wassersäule nur eine relative Genauigkeit der Höhenvermessung und sind sehr zeitintensiv. Sie helfen nur bei unbekannten Endpunkten – aber fast immer liegen die gemessenen Verläufe in den Bereichen der Hauseinführungen. Daher sollte die genaue Höhe des Übergangs (Schnittstelle) bekannt sein, wie z.B. die Wanddurchführung, die Revisionsklappe, die Putzöffnung, die Rückstauklappe oder das Fallrohr. Dann gibt es keine Missverständnisse zum ge- bzw. vermessenen Rohrverlauf oder zur Höhenlage und damit letztendlich auch nicht hinsichtlich der nachfolgenden Sanierungsplanung.
    Die unterhalb der Bodenplatte erdverlegten und verzweigten häuslichen Abwasserrohre sind ein gänzlich anderes Kapitel der Inspektion von Anschlussleitungen und nur in den kommunalen Satzungen festgelegt. Nach EN 752 sind nur „durchgeführte“ Sammelleitungen zu kontrollieren. Kommunen sind jedoch mit der Situation der Drainagen, der Falschanschlüsse usw. vertraut, so dass es sinnvoll erscheint, das gesamte häusliche Abwassernetz zu erfassen und gegebenenfalls auch – über im Keller abgehängte Installationen – zu ersetzen. Das ist meist wesentlich wirtschaftlicher, als mit provisorischen Sanierungen ein nicht nachhaltiges Konstrukt zu bauen.
    Wirtschaftliche Lösungen sind auch bei Auftraggebern gefragt. Sie suchen schnelle, zuverlässige und bedienerfreundliche Equipments für die Gesamtkontrolle. Die Herausforderung heißt also: Optimierung der Anwendung und der softwaremäßigen Unterstützung des Bedienerpersonals. Das bedeutet auch, potentielle Mehrkosten zu verhindern. Etwa für den Abbruch der Untersuchung wegen mangelnder Reinigung oder zu schwacher Vortriebstechniken, wegen Verschmutzungen der Frontlinse oder wegen erhöhter Rüstzeiten aufgrund mangelhafter Kameratechnik. Erhöhte Kosten können aber auch entstehen durch unzureichende Bildqualitäten und Lage-Diskussionen und vieles mehr. Effizienz ist das Schlagwort, und nur mit Blick auf diese werden die oftmals diffizilen Erfassungs- und Wartungsarbeiten in abwassertechnischen Systemen ausgeschrieben und in Auftrag gegeben bzw. gefordert.

    Wie genau muss also der Leitungsverlauf geodätisch dargestellt werden?

    Im System ASYS werden mehrere Sensoriken zur Lagevermessung eingesetzt. Knapp 90 Messwerte pro Sekunde mit den Roll-, Pitch- und Azimut-Winkeln sind Grundlage zur Berechnung des 3D-Kanalverlaufs. Bei ASYS wird die Kamerabewegung nicht mit einem Gyrometer oder Beschleunigungssensor registriert. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Sensoren, die Rotationsbewegungen, Erschütterungen, Schläge, aber auch die abweichende Lage bei der Vorschub- und Rückzug-Bewegung herausfiltern. Auch über die Darstellung des künstlichen Horizonts, wie er z.B. in Flugzeugen eingesetzt wird, erkennt der Bediener oder TV-Operateur schon während der Befahrung, wo der Verlauf ist und wie er sich darstellt. Unterbogen und Gegengefälle sind nur über diese Berechnungen möglich und weisen den Inspektor auf Unregelmäßigkeiten hin, welche er dokumentieren muss, da diese Abweichungen in der Gesamt-3D-Grafik zu wenig erkennbar sind.

    Ausblick

    „Unsere Herausforderung gilt einer noch optimierteren und kostenbewussteren Umsetzung, wie sie z.B. mit der abgeschlossenen Entwicklung der Umschaltdüse erzielt wird“, so die Einschätzung von Tobias Jöckel, Entwickler, Geschäftsführer und Vertriebskoordinator von JT-elektronik: „Verschmutzte Gläser und Abbrüche der Inspektion, Kameraequipments zurückholen, reinigen und dann wieder dorthin fahren ist teuer, kostet Zeit und ist mit der „Drucksensorgesteuerten“ JT-Vorschub- und Reinigungsdüse nicht mehr erforderlich. Mindestens 30 Prozent mehr Leistung sind unsere Erkenntnisse. Besser zu sein und dann auch schneller und ausreichend präzise – das sind die Anforderungen an die Technik.“
    Funktionale Technik für effiziente Lösungen ist das eine – gefragt sind darüber hinaus Fachleute und Entscheider, die diese zielführend einsetzen: „Nach vorn schauende“ Ingenieurbüros und Kommunen, die kostenbewusst und mit Blick auf realistische Mehrwerte Erfassungs-Projekte ausschreiben, mit begleiten und dann mit den zugeordneten Vermessungsergebnissen dem Liegenschaftsbesitzer die 3D-Grafik erklären. Eine so verstandene gesamtheitliche Kontrolle gewährleistet schon bei der Ersterfassung eine angestrebte Nachhaltigkeit.
    Ulrich Jöckel, Gründer von JT-elektronik: „Nicht schätzen, navigieren oder geosense vermessen, sondern detailliert mit der 3D-Sensorik, ASYS und Inspector erfassen und dokumentieren und danach GIS-kompatibel formatieren. So sieht Zukunft erfolgreich aus, darin sind sich die vielen Anwender der JT-Technologie einig.“
    Für Daniel Wittmann, technischer Betriebsleiter der JT-elektronik ist auch der nächste Schritt offenkundig: „Noch bedarfsgerechter zu arbeiten und die dafür notwendigen Techniken entwickeln oder verbessern“. Wenn dann auch Schächte lasergescannt und mit Panoramafotoserien ergänzt sind, können abwassertechnische Anlagen in einem Gesamtsystem in 3D dargestellt werden. Rückstau- und Dichtheitsebenen sind perfekt vermessen, und der Begriff des „gläsernen Kanalnetzes“ wird schon morgen umsetzbar. Anschließende Berechnungen zur Hydraulik, den Starkregenabflüssen, aber auch der Substanzerhaltung und -verbesserung können dann einfacher und komplett an PC-Arbeitsplätzen erfolgen. Die Basis dafür existiert bereits und eine Umsetzung sollte kurzfristig generiert werden.
     

    bearbeitet von Volker

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      Bei Interesse PN an mich.
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  • Das Rahmenprogramm der IFAT 2018 setzt Zukunftsthemen auf die Agenda

    Top-Themen: Ressourceneffizienz, Digitalisierung, veränderte Märkte Eröffnungsdiskussion: „Rethink – reduce – recycle plastic“ Action auf dem Freigelände: Fahrzeuge zerlegen und mehr  
    Über 3.100 Aussteller und mehr als 135.000 Besucher werden vom 14. bis 18. Mai 2018 zur IFAT erwartet. Die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft bietet auf dem Messegelände in München noch viel mehr als große Zahlen: Ein umfangreiches Rahmenprogramm bestehend aus Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen und Live-Demonstrationen beleuchtet die Zukunftsthemen der Umwelttechnologiebranche auf Expertenniveau.
    Rethink – reduce – recycle plastic
    Die Programmthemen sind in diesem Jahr so vielfältig wie die Messe selbst. Ein Aspekt, der sich jedoch durch alle Bereiche der IFAT zieht, ist Plastik: Im Abfall- und Recyclingbereich erfordern die zunehmenden Kunststoffabfälle effiziente Methoden der Trennung und Sortierung; die Wasser- und Abwasserbranche beschäftigt sich zum Beispiel mit Kunststoffen in Form von Mikropartikeln in Gewässern und Kläranlagen. Gleich zum Messeauftakt am 14. Mai diskutieren Stakeholder aus NGO und Forschungsinstituten mit Vertretern der Kunststoffindustrie, Produktherstellern und Technologieexperten zum Thema „Rethink – reduce – recycle plastic“. Für IFAT-Chef Stefan Rummel ist klar: „Indem wir als Weltleitmesse Start-ups mit den Keyplayern und Mittelständlern unter einem Dach zusammenbringen, fördern wir den innovativen Austausch für solch gesellschaftsrelevante Themen. Damit bieten wir die ideale Plattform, um einen lösungsorientierten Expertendialog einzuleiten.“
    Wasser & Abwasser: Trinkwasserüberwachung und Digitalisierung
    Im Forum Wasser & Abwasser in der Halle B2 geht es weiter mit der Veranstaltung „Aktuelle Entwicklungen in der Wasserpolitik“. Im Zentrum stehen Strategien, aktuelle Forschungsergebnisse sowie technische Möglichkeiten zur Minderung von Spuren- und Mikroschadstoffen, darunter Arzneimittelrückstände. In diesem Zusammenhang werden auch analytische Verfahren zur Trinkwasserüberwachung diskutiert, zum Beispiel am Mittwoch. Auch für Vertreter der industriellen Produktion hält das Forum einiges bereit. Hintergrund: Wasser ist zentrale Ressource in den meisten Industriezweigen, von der Getränke- und Lebensmittel- bis hin zur Chemie- und Pharmaziebranche. So prägt am 16. und 17. Mai das große Messethema Digitalisierung das Programm, darunter Industriewasser 4.0, Exportchance Wasser 4.0 sowie die Energieeffizienz wasserwirtschaftlicher Anlagen. Speziell an Städte und Gemeinden richtet sich der Tag der Kommunen in der Session Area Water mit einer Vortragsreihe zur Hochwasser- und Starkregenvorsorge am 14. Mai, ebenfalls in Halle B2.
    Abfall & Sekundärrohstoffe: Ressourceneffizienz und veränderte Märkten
    Im Bereich Abfall und Sekundärrohstoffe dominiert die zentrale Frage, wie Rohstoffkreisläufe auf lange Sicht geschlossen werden können. Auf der 2. Europäischen Ressourcenkonferenz stellen zum Beispiel hochrangige Experten ihre Ideen zu einer nachhaltigen Ressourcenpolitik oder zur umweltgerechten Produktgestaltung vor. Die Konferenz findet ganztägig am Mittwoch im Konferenzraum B11 statt. Wie eine exemplarische Kreislaufführung gelingen kann, zeigt die neue Sonderfläche „Gelebte Kreislaufwirtschaft“ in der Halle B4 anhand des Stoffstroms Aluminium. Mittels eines 360 Grad-Films können die Besucher ganz in die virtuelle Welt des Aluminium-Recyclings eintauchen. Neue Wege der industriellen Kreislaufführung werden auch im Forum Abfall & Sekundärrohstoffe diskutiert. So beleuchtet die Vortragsreihe „Perspektiven der Industriegesellschaft“ unter anderem die Frage, wie auch Kommunalbetriebe ihren Fuhrpark elektromobil machen können. Dass dies möglich ist, wird die StreetScooter GmbH, Tochter der Deutsche Post DHL Group, in Halle A6 zeigen, wo sie ihre in Eigenregie produzierten Elektro-Fahrzeuge präsentiert. Viel Diskussionsfläche räumt die diesjährige IFAT den aktuellen Gesetzesänderungen ein, darunter das Kreislaufwirtschaftspaket und die Kunststoffstrategie der EU (Dienstag) sowie das Verpackungsgesetz in Deutschland (Mittwoch), oder den veränderten Marktgegebenheiten, beispielsweise mit der Vortragsreihe „Offene Märkte für Abfälle zur Verwertung“ am 15. Mai oder im Länderspecial China am 17. Mai (Forum B2).
    Freigelände: Maschinen und Fahrzeuge in Action
    Spektakulär wird es bei den insgesamt sieben Live-Demonstrationen auf den beiden Freigelände-Flächen der IFAT. Bei Truck in Action auf dem Gelände F7 im östlichen Teil der Messe können Besucher Vorführungen neuer Modelle von Abfallsammel- und Winterdienstfahrzeugen, LKW oder Kehrgeräten erleben. Dort erfährt das Publikum auch, wie ein komplettes Fahrzeug in seine Einzelteile zerlegt und für das Recycling aufbereitet wird. Wie kontaminiertes Wasser in Krisensituation so aufbereitet wird, dass es Trinkwasserqualität erreicht und damit lebensrettend sein kann, wird auf dem neuen Freigelände F3 nördlich des Messegeländes demonstriert.
    Alle Programmpunkte im Eintrittspreis enthalten
    Das sind nur einige Beispiele aus einem umfangreichen Programm an Vorträgen und Vorführungen, an dem zahlreiche Ministerien, die ideellen Träger sowie Partnerverbände der IFAT mitwirken. Der Zugang zu allen Veranstaltungen ist im Eintrittspreis der Messe inbegriffen. Eine Gesamtübersicht ist bereits jetzt auf der IFAT Website sowie ab Ende April in der IFAT App erhältlich.
    Damit die Besucher auf dem um zwei Messehallen erweiterten Messegelände schnell an ihr Ziel kommen, haben die Veranstalter die Hallenverteilung neugestaltet: Sämtliche Programmpunkte und Aussteller zu den Themen Wasser und Abwasser befinden sich im westlichen Teil des Geländes – zu erreichen über den Eingang West; die Bereiche Abfall und Sekundärrohstoffe sind im östlichen Part angesiedelt (Eingang Ost).
    Besucher der IFAT 2018 erwarten zwei neue Hallen und eine neue Hallenstruktur, die beide Kernbereiche eindeutiger aufteilt:

    Der Bereich Abfall und Sekundärrohstoffe ist über den Eingang Ost zugänglich; der Bereich Wasser und Abwasser über den Eingang West und Nordwest.
    Der Eingang Nord liegt zentral zu beiden Bereichen.
    +++ Achtung: neue Verteilung der Ausstellungsbereiche ++++
    Der Bereich Wasser und Abwasser wird künftig im Westteil des Messegeländes platziert sein, zugänglich über den Eingang West, Nord und Nordwest.
    Der Bereich Abfall und Sekundärrohstoffe wird künftig im Ostteil platziert sein, zugänglich über den Eingang Ost und Eingang Nord.
      Wasser und Abwasser
    (Hallen A1–A3, B1–B3, C1–C4 mit Anbindung über den Eingang West, Nordwest und Nord)
    Die Hallen A1 bis A3 werden weiterhin den Anlagenbau zur Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung beheimaten.
    Zudem wird dieser Bereich inhaltlich um den Schwerpunkt Wasser- und Brunnenbau erweitert und in Halle B2 fortgesetzt. Mit dieser Erweiterung wird auch das Thema Wasserversorgung und Trinkwasser auf der IFAT 2018 sichtbarer werden.
    Die Maschinen- und Anlagentechnik in der Wasserwirtschaft mit den Segmenten Pumpen in Halle B1 und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik in Halle C1 sowie der Bereich Armaturen in Halle C2 bildet die optimale Anbindung.
    Komplettiert wird der Themenbereich mit den Wasser- und Abwassernetzen in den Hallen B2 bis B3 sowie C3 bis C4. Die Themen Leitungen, Rohre und Kanäle befinden sich nun in den Hallen B2 und B3, die Themen rund um deren Bau und Instandhaltung in den Hallen C3 und C4.
    Abfall und Sekundärrohstoffe
    (Hallen A4–A6, B4–B6, C5–C6, Freigelände mit Anbindung über den Eingang Ost und Nord)
    Der Bereich Abfallwirtschaft, Recycling und Kommunaltechnik benötigt einen direkten Anschluss an das Freigelände. Dies wird ermöglicht, indem die Bereiche Anlagenbau für Abfallbehandlung und Recycling, Altlastensanierung sowie Rückgewinnung und Verwertung von Sekundärrohstoffen in den Hallen B4 bis B6 platziert werden. Die Kommunaltechnik mit den Themen Fahrzeuge und Aufbauten sowie Straßenreinigung, Straßenbetriebs- und Straßenwinterdienst wird in den neuen Hallen C5 und C6 zu finden sein.
    Der Bereich Abfallwirtschaft und Recycling setzt sich zudem im Freigelände sowie in den Hallen A4 bis A6 fort.
    Das Thema Energiegewinnung aus Sekundärrohstoffen und Abfällen mit der thermischen und biologischen Behandlung der und Luftreinhaltung in Halle A4 sowie Abfallsammlung und -beförderung in Halle A5 und Dienstleistungen in Halle A6 komplettieren den Bereich Abfall und Sekundärrohstoffe.
     
    Hier finden Sie den kompletten IFAT Hallen- und Geländeplan.
    Quelle: www.ifat.de
     

    Emscher bald frei von Abwasser

    Roßbach, Kreyenbach und Nettebach, die Hochwasserrückhaltebecken (HRB) in Ellinghausen und in Mengede an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel: Motorsägen dröhnen, Bagger bewegen gewaltige Erdmassen, blaue Bauschilder verkünden den Fortschritt des Emscherumbaus. Er tritt auf Dortmunder Stadtgebiet in diesem Jahr in eine entscheidende Phase ein.
    Wir beantworten die wichtigsten Fragen entlang des Flusslaufs zwischen Huckarde und der Stadtgrenze.
    Im Oktober begannen an einigen Stellen Rodungsarbeiten. Warum waren die Baumfällungen nahe des Revierparks Wischlingen notwendig?
    Nördlich der Mallinckrodtstraße (OW IIIa) in Höhe des Revierparks nach Huckarde wird der bisherige Schallschutzwall zu einem Hochwasserschutzdeich umgebaut. Hintergrund ist, dass im Zuge der Renaturierung der Roßbach ein neues Bett erhält und in dem Bereich mäandern soll. Das Tal ist an dieser Stelle so weit, dass der Bach künftig in Biegungen fließt und bei Hochwasser zusätzlich Wasser aufnimmt.
    Was passiert am Nettebach in Ober- und Niedernette?
    Im Bereich Bodelschwingher Straße/Wiemerstraße wurden Laubbäume gefällt. Hier entsteht eine Baugrube für den künftigen unterirdischen Abwasserkanal. Im Oberlauf, bis zur Pumpstation im Rahmer Wald ist der Nettebach schon vom Abwasser befreit. Nun nimmt die Emschergenossenschaft (EG) den Unterlauf der Nettebachs bis zur Mündung in die Emscher in Ellinghausen in Angriff.
    Der Nettebach ist das letzte noch Abwasser führende Gewässer auf Dortmunder Stadtgebiet. Zum Nettebach-System gehören auch der Kreyenbach in Deusen und der Zechengraben in Niedernette. Sie werden in einem gemeinsamen Sammler unterirdisch zusammengeführt. In den Bau aller Kanäle in diesem Bereich investiert die Genossenschaft 54 Millionen Euro.
    Welche Bedeutung hat die Kanalisierung
    des Nettebachs für den Emscherumbau?
    Eine zentrale. „Das wird die ganz große Nummer dieses Jahr“, sagt EG-Sprecher Ilias Abawi. Mit dem Anschluss des Nettebach-Sammlers an den Emscherkanal geht der große, 51 Kilometer lange Hauptkanal zwischen Ellinghausen und Dinslaken in Betrieb. „Wenn keine Fäkalien mehr in die Emscher eingeleitet werden, können wir erneut ans Hochwasser-Rückhaltebecken Mengede gehen“, erklärt Abawi.
    Dann verschwinden die Baustraßen, die das HRB noch in vier kleine Becken teilen. Die Emscher erhält hier ein mäanderndes Flussbett, das „Mengeder Meer“ seine endgültige Gestalt. „Das wird ein ökologischer Schwerpunkt“, verspricht Ilias Abawi.
    Ist das HRB in Mengeder der einzige Hochwasserschutz?
    Nein. Mit den Rodungsarbeiten in Ellinghausen haben die Bauarbeiten für die Beckenteile B und C des Hochwasserrückhaltebeckens Ellinghausen begonnen. Das bereits fertige Becken A fasst schon jetzt 350.000 Kubikmeter Wasser. Mit den neuen Becken auf der linken Emscherseite kommen weitere 550.000 Kubikmeter hinzu. Das Gesamtvolumen inklusive des „Mengeder Meeres“ beträgt dann zwei Millionen Kubikmeter.
     
    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de

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