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  • Kanalinspektionssysteme

    Wir informieren über Neuerungen der Inspektionstechnik mit aktuellen Herstellerinformationen.
    Volker
    Vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 wird sich unsere JT-elektronik auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft präsentieren.

    Seit 1984 stellen wir auf der IFAT in München aus. Neuentwicklungen und verbesserte Techniken standen jedes Mal im Fokus. Die Besucher mit und über Innovation und Optimierungen zu informieren, war und ist der Grundsatz für unsere Messeaktivitäten. Erfolg muss vorbereitet werden, und das ist uns mit der ersten Dreh-Schwenkkopf-Kamera bereits 1984, mit den ersten maßstäblich geplotteten Haltungsuntersuchungsprotokollen, aber auch den vielen Detail- und Strukturentwicklungen wie Lindauer Schere und XYZ-Lageverlaufsmessung und 3D-Lagedetektion ASYS-3D gelungen.

     
    In der Halle C3 auf Stand 105/204 werden neben den in der Praxis bestens bewährten Produkten, wie dem elektronischen Kanalspiegel Fast Picture zur schnellen Haltungs- und Schachtinspektion, der speziellen und einzigartigen, bogen- und abzweiggängigen Lindauer Schere mit dem elektronischen Kanalverlaufsmess-System ASYS-3D und den Einheiten zur Kontrolle und Dichtheitsprüfung von Rohr- und Kanalleitungen, auch die neuentwickelten Produkte ausgestellt.

     
    kanDa Full HD Kanalinspektionstechnik

     
    Mit der „kanDa-Technik“ haben wir unsere Kanalinspektionseinheiten auf ein neues Level gestellt. Im Bereich der Kanal- und Steuerungstechnik der JT-Großanlagen wurde seit vielen Jahren auf die Grundsysteme „Semi-Ex & Professional Ex“ gesetzt. Diese analogen Inspektionskomponenten werden heute noch von vielen unserer Kunden als sehr robustes und bestens praxiserprobtes Gesamtkonzept erworben und eingesetzt. Verschiedene Marktanpassungen und veränderte Personalstrukturen, speziell in der Bedienung der Komplettanlagen, haben uns dazu bewogen, ein neues Technik-, Steuerungs- und KFZ-Aufbau-Konzept zu entwickeln. Mit der neuen „kanDa-Technik“ haben wir eine Optimierung erreicht, nämlich schnelle Steuerungssignale und höhere Videoauflösungen bei weniger Kamerakabel-Gewicht zu ermöglichen und dadurch ein noch besseres Handling und eine noch bessere Qualität der neuentwickelten Fahrwagen und Kamerastrukturen zu erreichen.

    Auch im Bereich der TV-Fahrzeugbedienung wurde ein weiterer Schritt nach vorne gemacht und ein kompletter Neuanfang durchgeführt. Viele kundenspezifische Anforderungen an Handling, Technik und deren optimierte Anwendung wurden von uns umgesetzt und in das Neusystem integriert. „kanDa“ heißt aber auch, noch wirtschaftlicher die TV-Inspektion durchzuführen. Wir haben viele Ideen umgesetzt, um die Tagesleistungen weiter zu erhöhen, den Verschleiß nachhaltig zu vermindern, das tägliche Arbeiten mit unserer Technik zu

    optimieren, um schließlich zu einem erfolgreichen Inspektionsergebnis zu kommen.

     
    Weiter präsentieren wir den neuen Kamerafahrwagen Turbo 150 HD mit der Kamera RZL 150 HD für neue Möglichkeiten bei der Inspektion von Sammelleitungen.

     


     
    Der komplett neu entwickelte Fahrwagen, in Kombination mit der integrierten elektrischen Hub- und Kipp-Einheit, ermöglicht Inspektionen ab DN 150 bis > DN 2000 mm. Das neue Antriebskonzept und die daraus resultierende sehr starke Zugkraft ermöglichen sehr hohe Einfahrtiefen in die Kanalleitung. Eine im Fahrwagen integrierte Kupplungseinheit reduziert die Zeit beim Zurückholen aus der Kanalleitung und verringert den Verschleiß von Getriebe und Motor. Viele weitere Features ergänzen das Grundsystem. Ein zweites Fahrwagensystem ab DN 100 mm sowie neue Einheiten zur Satelliten- und Schachtinspektion vervollständigen die neue Fahrwagen- und Kamerageneration.

     
    Eine zusätzliche Erweiterung für die neue Kamera RZL 150 HD stellt die DN- und Deformationsmessung mittels integriertem Laserkreis dar.

     


     

    Bedieneinheit Mastercontrol und Universal-Joysticks

     

    Eine übersichtliche und flexibel an die Anwendung angepasste Bedienung, sowie integrierte Automatikfunktionen und Assistenzsysteme wie eine Live-Ansicht des Fahrwagen- und Kamerazustands im Kanal, sind nur einige Vorteile des neuen Systems. Der Kanalinspekteur hat somit ein wesentlich

    vereinfachtes und übersichtliches Bedienfeld, welches keine Wünsche an einen modernen Arbeitsplatz offenlässt.

     


     

    Auflösung…Auflösung… Auflösung….

     
    Durch modernste Kamera- und Übertragungstechnik können wir die Live-Bilder in hervorragender Full-HD-Technologie für alle Haupt- und Seitenkanalkameras präsentieren. Die Full- HD-Auflösung wird bei JT nicht über aufwendige LWL-Strukturen übertragen, sondern über ein bewährtes Kupferkabel, welches für die Anforderungen der rauen Kanalumgebung bestens geeignet ist. Das neue Hybrid-Kamerakabel ist nun zusätzlich über 30% leichter und dünner als das Vorgängerkabel. Sollten Ihre Kunden diese hochauflösenden Bilder und Videos aktuell aufgrund der erhöhten Datenmengen und IT-Strukturen noch nicht wünschen, so können Sie problemlos die Videoqualität auf herkömmliche Formate reduzieren.

     
    Neues Datenmanagement erleichtert die Bedienung

     
    Die Interaktion zwischen Inspekteur, der Kameratechnik und des Inspektionsfahrzeugs erfordert eine komplexe

    Datenstruktur. In Zusammenarbeit mit unserem Partner der bluemetric software GmbH bieten wir zusätzlich die anwenderfreundliche Software INSPECTOR und ASYS 3D zur vollständigen Bearbeitung und wirtschaftlichen Erzeugung von kompletten Liegenschaftsplänen an. Somit wird eine höchst effiziente Arbeitsweise garantiert.

     
    KI-gestütztes Assistenzsystem zur Zustandserfassung

     
    Auch im Bereich der künstlichen Intelligenz wurde beim INSPECTOR ein großer Schritt in die Zukunft umgesetzt. Viele Vorteile bei der Inspektion, deren Ablauf und Auswertung zeichnen dieses System aus.

     
    Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie uns auf unserem Messestand. Am besten Sie vereinbaren mit uns einen Termin und wir können mit Ihnen Technik, Effizienz und Effektivität besprechen.

     
    Weitere Informationen erhalten Sie auf www.jt-elektronik.de

     



     

    Info/Kontakt:

    JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Str. 26, 88131 Lindau, Tel. 08382/967360, www.jt-elektronik.de

    Ansprechperson: B. Eng (FH) Tobias Jöckel, Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel, Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Jöckel,

    E-Mail: info@jt-elektronik.de


    Drekopf
    Autor: Lothar Thome, DREKOPF Entsorgung und Kanalservice Gmbh, Krefeld

    Geruchsbelästigungen sind oft ein sehr subjektives Problem der Anwohner von abwassertechnischen
    Einrichtungen. Daher ergibt sich für den Betreiber von abwassertechnischen Anlagen der Bedarf, Messungen in den abwassertechnischen Einrichtungen durchzuführen, um objektive Daten zu ermitteln. Der anaerobe Abbau von Abwasserinhaltsstoffen durch Bakterien ist meist der Grund für die Bildung von geruchsintensiven Gasen. Dabei bildet sich unter anderem das gut zu messende Gas Schwefelwasserstoff (H2S).
    Handelsübliche H2S-Messgeräte werden für Langzeitmessungen verwendet. Dabei bilden sich oft sehr charakteristische Geruchsmuster aus, anhand derer die Ursache für die Geruchsbelästigung sehr gut eingegrenzt werden kann. Anhand der Messergebnisse kann der Betreiber von abwassertechnischen Anlagen Rückschlüsse auf die Ursachen der Geruchsbelästigungen schließen.
     
    Die Kanalluft in Freispiegelkanälen kann Gerüche mit der Kanalluft verbreiten. Aus diesem Grund werden oft Abluftbehandlungsanlagen vorgesehen, die die abgesaugte Luft behandeln.
    Auch versuchte man das Problem durch eine sogenannte Bewetterung der Abwasseranlage
    in betroffenen Bereichen zu lösen.
    Nach anfänglichen Nachjustierungen in den Betriebsparametern läuft das System seit 2014 störungsfrei. Der Anlagenbetrieb konnte seitdem trotz sich verändernder Bedingungen (z. B. Zubau von Wohnhäusern und Anlagen) betriebskostentechnisch optimiert und geruchsbelästigungsfrei gesichert werden.
    Der Bewetterungsbetrieb der Anlage (inkl. der technischen Elemente wie Konvektionssperren,
    Lüfter und Schallschutz, Absauganlage mit Hybrid-Biofilter etc.) läuft stabil und verhindert
    zuverlässig Geruchsemissionen und die Zunahme von weiteren Bauwerksschäden durch biogene Korrosion.
    Insgesamt laufen derzeitig ca. 80 vergleichbare Anlagen deutschlandweit.
     
    Auch bei Pumpwerken kann mit Luftreinigungsanlagen die Geruchsbelästigung eingedämmt werden.
    Das geförderte Abwasser ist meist Schmutzwasser, mit häuslichem und gewerblichem Ursprung und hat bei Ankunft im Pumpwerk schon lange Verweilzeiten im Netz. Der Abwassersammelraum ist stark geruchsbelastet von wo aus der Geruch an die Umgebung abgegeben wird. Außerdem führt die permanent hohe Luftfeuchtigkeit in den Bauwerken zu erheblichen Korrosionserscheinungen an der Bausubstanz und Ausrüstung (Leiter, etc.).
    Durch den Einsatz neuer Luftreinigungsanlage kann die Geruchsbelastung im Bauwerk und der
    Umgebung dauerhaft reduziert und weitestgehend verhindert werden. Ebenfalls kann die Luftfeuchtigkeit gesenkt und somit die Korrosion reduziert werden.
     
    Entgegen der herkömmlichen Abluftbehandlung, die zu behandelnde Luft abzusaugen und außerhalb des Bauwerks zu behandeln, eliminieren Zuluftreinigungsanlagen die Emissionen direkt vor Ort im Bauwerk. Durch Oxidation werden geruchstragende Schadgase, wie H2S, unter anderem chemisch neutralisiert.
    Massive Gerüche können sich nicht im Raum verbreiten und nicht entweichen. Eine Belastung der weiteren Umgebung wird verhindert. Zuluftreinigungsanlagen erzeugen durch Ionisation und technisches UV-Licht aus molekularem Luftsauerstoff große Mengen hoch aktive ionisierte Sauerstoffverbindungen.
     
    Dieser aktivierte Sauerstoff wird durch einen in der Maschine integrierten Ventilator über Rohrleitungen direkt in das Bauwerk geleitet. Die starke Oxidation der Luftschadstoffe bewirkt eine permanente Geruchsbeseitigung direkt im Bauwerk.
    Gleichzeitig wird die Luftfeuchtigkeit gesenkt. Aktivierter Sauerstoff verändert durch Oxidation die Eigenschaften der in der Raumluft vorliegenden Geruchsstoffe (primäre und sekundäre Osmogene) und Schadgase.
    Die chemische Zersetzung der geruchstragenden Moleküle bewirkt eine dauerhafte und effiziente Geruchsneutralisation. Die Oxidationsreaktion der aktivierten Sauerstoffverbindungen ist gleichzeitig
    exotherm und bewirkt eine nachhaltige Reduzierung der Luftfeuchtigkeit im Bauwerk.
     
     

     
    DREKOPF Entsorgung und Kanalservice GmbH
    Ennsstraße 19
    47809 Krefeld
    Telefon: 021 51 – 8 28 30
    www.drekopf-kanalservice.de

    Volker

    34. Lindauer Seminar

    By Volker, in Jt-Elektronik,

    34. Lindauer Seminar:
    „Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“
     
     Fachbranche trifft sich zur renommierten Fachveranstaltung für Entwässerung, Inspektion und Sanierung von Kanal- und Rohrsystemen
     
     Am 17. und 18. März 2022 findet in der Inselhalle Lindau das 34. Lindauer Seminar statt. Moderierte Vortragsblöcke mit hochkarätigen Referenten, aktuellen Themenschwerpunkten der Branche, Diskussionen zu Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten sowie eine begleitende Fachausstellung machen das Lindauer Seminar zu einem Podium intensiven Informations- und Erfahrungsaustausches. Zu der seit vielen Jahren erfolgreichen Veranstaltungsreihe werden Teilnehmer aus Lehre, Verwaltung, Wirtschaft und der Praxis erwartet. Erfahrungsgemäß nutzten Vertreter der Bundes- und Landespolitik, der Fachverbände und Versicherungswirtschaft die Gelegenheit, um perspektivische Akzente zu setzen.
     
    Aktuelle politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
    Nach Begrüßung durch B. Eng. (FH) Tobias Jöckel, JT-elektronik und einem Grußwort von Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeistern der Stadt Lindau, startet der erste Tag mit zwei Vortragsblöcken. Themenschwerpunkt des von Univ.-Prof. Dr.-Ing Max Dohmann, Aachen, moderierten ersten Teils sind aktuelle politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Dabei geht es u.a. um die Frage, ob die Covid 19-Pandemie Veränderungen für die Siedlungsentwässerung gebracht hat, hinterfragt werden der politische Stellenwert der Daseinsvorsorge und aktuelle Finanzierungsfragen öffentlicher Einrichtungen der Abwasserentsorgung.
     
    Qualitätssicherung bei der Kanalinstandhaltung
    Im zweiten Vortragsblock moderiert Univ.-Prof. Dr.-Ing. F.W. Günthert, München, Themen zur Qualitätssicherung bei der Kanalinstandhaltung. Im Fokus stehen Verpflichtungen für die notwendige Qualität im Kanalbau und bei Kanaldienstleistungen, Merkblätter des RSV–Rohrleitungssanierungsverband e.V. zur Qualitätssicherung, Anforderungen an Inhaber des RAL-Gütezeichens und Handlungsempfehlungen des Verbands zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme e.V. Mit einem Blick ins benachbarte europäische Ausland geht es um Umsetzungsansprüche in der Schweiz und um Empfehlungen zur Qualitätssicherung in Österreich.
     
    Aussteller-Forum
    Besucher des Aussteller-Forums dürfen sich auf spannende und interessante Themen freuen: Gigantischer Schlauchliner für Augsburg, Permanentes Monitoring von UV-Strahlern als Voraussetzung der kontrollierten, gesteuerten Aushärtung großer Liner-Durchmesser mit hohen Wanddicken, Einsatz von Close-Fit Liner aus PE-HD mit Praxisbeispielen, 3D-Laserscanning als Werkmittel für optimiertes Vorgehen, als Basisinformation, Baustellenvorbereitung und -überwachung. Schließlich ein neues JT-Fahrzeugkonzept sowie eine Alternative Kanalerfassung und -dokumentation mit Schnelleingaben und KI.
     
    Entwicklungen im Kanalbetrieb – technische Konzepte
    Im dritten Vortragsblock des ersten Veranstaltungstages moderiert Prof. Dr.-Ing. Karsten Kerres, FH Aachen, Vorträge zu aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen für den Kanalbetrieb. Themenschwerpunkte sind auch die Optimierung des Kanalbetriebs mit Hilfe der Telematik, Mikropartikel, AZ-Rohre und Reinigung renovierter Leitungen, Reinigung von Kanälen mit Dokumentation der Ablagerungen, Fahrzeug-Check vor Kanalreinigung sowie Konsequenzen der Digitalisierung für die Personalstrukturen.
     
    Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Kanalbetrieb
    Der zweite Tag des Lindauer Seminars startet am Freitag mit dem vierten Vortragsblock. Im Mittelpunkt der von Prof. Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer, Kaiserslautern, moderierten Vorträge stehen digitale Methoden und das Thema Künstliche Intelligenz: Im Rahmen von Grundlagenermittlung, Zustandskodierung von Abwasserkanälen, Kanalbewertungen, Datenauswertungen oder der automatisierten Inspektion und Zustandsanalyse von Abwasserkanälen.
     
    Neue organisatorische Konzepte für die Kanalinstandhaltung
    Moderiert von Referent Prof. Dr.-Ing. Karsten Kerres, Aachen, geht es bei den Vorträgen des fünften Vortragsblocks um neue organisatorische Konzepte für die Kanalinstandhaltung. Thematisiert werden dazu Stand und Perspektiven der Dienstleistung „Kanalinstandhaltung“, Abwasserdienstleistungen am Beispiel von 17 kleineren Kommunen, Kanalsanierung in der Agilen Verwaltung und die Wasserwirtschaft 2030+ mit aktuellen Entwicklungen in Dortmund.
    Tag der offenen Tür bei JT-elektronik
    Besucher des Lindauer Seminars dürfen sich zum Ausklang der Veranstaltung auf diverse Vorführungen des Veranstalters JT-elektronik freuen - bei Bayerischer Brotzeit. Die 1980 gegründete JT-elektronik GmbH mit Sitz in Lindau/Bodensee ist Entwickler und Hersteller von TV-Inspektionsanlagen und Dichtheitsprüfsystemen. Mit dem Kamerasystem „Lindauer Schere“ und der Softwarelösung ASYS etwa verfügt JT-elektronik über die optimale Einheit für die Inspektion und 3D-Dokumentation von verzweigten (GEA-) Leitungen.
     
     Seit Ende der 1980er Jahre hat sich die Veranstaltungsreihe immer weiterentwickelt. Mit rund 500 Teilnehmern und über 70 ausstellenden Firmen stellt das Lindauer Seminar das größte und bedeutendste deutschsprachige Fachforum für die Siedlungsentwässerung dar. Das Format richtet sich sowohl an Berufseinsteiger als auch an langjährig Erfahrene und bietet auch deshalb einen nachhaltigen Mehrwert. Das Lindauer Seminar wird von Ingenieurkammern gemäß deren Fort -und Weiterbildungsordnung anerkannt. Kontakt für weiterführende Informationen: Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel, Telefon 08382/967360, Email: sonja.joeckel@jt-elektronik.de und: www.jt-elektronik.de mit Anmeldemöglichkeit.
     
     
     
    Bild: Blick vom Pfänder auf Lindau/Dieter Kubeth
     
    Seminarprogramm_2022_V1-30-11-2021.pdf

    iPEK International
    Wir, und namhafte Hersteller aus der Kanalbranche, laden Dich herzlich zu unseren Tagen der offenen Tür an unseren Servicestandorten ein:

    • Dortmund, 09.09.2021
    • Leipzig, 23.09.2021 und
    • Karlsruhe, 14.10.2021
     
    TESTEN | ERLEBEN | INFORMIEREN | AUSTAUSCHEN
    Wir und unsere Partner bieten Dir ein spannendes Programm zu folgenden Themen:
    Neueste Entwicklungen im Bereich Kanalinspektion, Einspülen des Satelliteninspektionssystems, automatische Analyse der Inspektionsvideos (AI), Reporting für TV-Inspektion, Software-Trends, Leitungs- und Sondenortung, Quick-Lock Manschetten setzen, Absperrblasen, Schachtinspektionssystem Cleverscan, Digitale Bildungskonzepte für die Zukunft, Fräsroboter im PVC-Rohr uvm.
     
    Klicke hier für mehr Informationen zum Programm: https://www.ipek.at/tdot

    Melde JETZT Deinen Besuch an: https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=RnFUxpzhLk-f-QHWRmnSKTkY9iyqXU1Ctm-97kXa63ZUOTZSS0VLMFBZRFRLNEtDMjFZRzBNR00zUi4u
     
    Bitte beachte, dass auf Grund der aktuellen COVID-19 Situation eine Anmeldung zwingend erforderlich ist - vielen Dank im Voraus für Dein Verständnis!
     
    Wir, und unsere Partner freuen uns auf Dich,
    Euer iPEK Team
     
     

    Volker
    Nächstes Lindauer Seminar

     „Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ am 17. und 18. März 2022

     

     

    LINDAUER SEMINAR – der Branchentreff mit Tradition

     

    Trotz sinkender Inzidenzwerte ist die Inselhalle Lindau aktuell mit nur ca. 150 Personen zugelassen und somit für uns nicht so nutzbar, dass für alle Beteiligten die Traditionsveranstaltung zum Thema „Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ im gewohnten Umfang stattfinden kann.

     
    Das bedauern wir sehr und hoffen, dass im nächsten Jahr die dann geltenden Rahmenbedingungen, eine erfolgreiche Präsenz-Veranstaltung im ähnlichen Rahmen „wie früher“ ermöglichen.


    Mehrere Hundert Teilnehmer, über 60 ausstellende Firmen und die Zeitfenster für den Small Talk sind für die Interessenten und Stammkunden der Lindauer Seminare Gewohnheit und selbstverständlich. Das wünschen wir uns auch für das nächste Lindauer Seminar, das wir für den 17. und 18. März 2022, zum gewohnten Frühjahrstermin, planen.


    Das Seminarprogramm für eine abwechslungsreiche Veranstaltung, in welcher auch diese speziellen und von der Pandemie geprägten Zeiten und Themen integriert sind, hatten wir bereits für 2021 entworfen und wird nun von uns und den Seminarleitern, den Univ.-Professoren Dr.-Ing. Wolfgang Günthert, Dr.-Ing. Max Dohmann, Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer und Prof. Dr.-Ing. Karsten Kerres auf die neuen Anforderungen 2022 korrigiert, ergänzt und optimiert.


    Die neuen politischen Forderungen betreffen sicherlich ebenfalls einen „klimaneutralen“ Kanalunterhalt, dazu werden in weiteren Referaten erste Ansätze vorgetragen und mit den Teilnehmern diskutiert.


    Mit der Präsenzveranstaltung wollen wir die bewährten Seminare der Vorjahre fortsetzen. Online oder virtuell ist nicht die perfekte Möglichkeit sich auszutauschen, ganz zu schweigen zu den vielen fehlenden Fach-Zwischen-Gesprächen während, vor und nach dem Seminar, auch mit den vielen Ausstellern.


    Wir hoffen, die dann geltenden COVID-19-Vorgaben und die Inzidenz-Zahlen erlauben die vollumfängliche Nutzung der Inselhalle am 17. und 18. März 2022 und freuen uns schon jetzt auf eine tolle und anspruchsvolle Präsenzveranstaltung mit vielen Teilnehmern im gewohnten Umfeld.



    Die Veranstaltungsreihe „Lindauer Seminar“

    Die 1980 gegründete JT-elektronik GmbH mit Sitz in Lindau/Bodensee ist Entwickler und Hersteller von TV-Inspektionsanlagen und Dichtheitsprüfsystemen. Mit dem Kamerasystem „Lindauer Schere“ und der Softwarelösung ASYS verfügt JT-elektronik über die perfekte Einheit und Equipment für die Inspektion und 3D-Dokumentation von verzweigten (GEA-) Leitungen.

     
    Die JT-elektronik ist Veranstalter des Lindauer Seminars. Diese Veranstaltungsreihe hat sich seit Ende der 1980er Jahre immer weiterentwickelt und ist ein bedeutendes deutschsprachige Fachforum für die Siedlungsentwässerung. Der Mehrwert einer Seminarteilnahme ist für den Sach- und Fachkundigen, egal ob langjährig Erfahrene oder auch Neu- oder Quereinsteiger von großer Bedeutung. Hier trifft sich die Branche und tauscht sich aus, zumal auch die neuen Techniken, Aspekte und Umsetzungen immer den Mehrwert für das Lindauer Seminar generieren.

     
    Kontakt für weiterführende Informationen: Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel, Telefon 08382/967360, E-Mail: sonja.joeckel@jt-elektronik.de und: www.jt-elektronik.de.


    Volker
    Aus- und Fortbildungsangebot bei JT-elektronik
     
     
     
    Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie wurde die diesjährige Fortbildung für Fachkundige nach DIN 1999-100 und DIN 4040-100 erstmalig als Online-Veranstaltung am Fr. 07.05.2021 angeboten. Obwohl leider der gewohnte Kontakt zu Kollegen und Lehrgangsleiter fehlte, war das Feedback der Teilnehmer zum virtuellen Event sehr positiv. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei den interessierten Teilnehmern, den externen Referenten und dem Lehrgangsleiter Dr.-Ing. Jürgen Hinrichsen für diesen erfolgreich durchgeführten Online-Fortbildungstag!
     
     
     
     
     
     
    Für diejenigen, welche die Fortbildung 2021 noch benötigen, bieten wir in diesem Jahr weiterhin einen Präsenztermin in der JT-Seminarhalle in Lindau an:
     
     
     
    Präsenz-Fortbildung zur Fachkunde DIN 1999-100/DIN 4040-100 am Fr. 24.09.2021
    Inhalte der Fortbildungsveranstaltung:
    Zum Erhalt der Fachkunde ist die jährliche Fortbildung auf dem jeweiligen Fachgebiet (DIN 1999-100, DIN 4040-100) erforderlich. Die als Workshop angebotene Fortbildung dient dem Erfahrungsaustausch, geht vertiefend auf die Praxis ein, nimmt sich fachlichen Themen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und berichtet über gesetzliche und normative Neuerungen. Behörden verlangen nicht nur den Nachweis der Fachkunde, sondern zunehmend auch den Nachweis der regelmäßigen Teilnahme an Fortbildungen.
    Lehrgangsleiter:
    Dr.-Ing. Jürgen Hinrichsen, Mitglied der nach AwSV zugelassenen Sachverständigen-Organisation AGU-TSO und langjährig tätiger und praxisbezogener Prüfingenieur.
    Kursgebühren:
    Kursgebühren pro Teilnehmer € 270,-- zzgl. MwSt.
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    Für Interessierte, welche die Fachkunde erst noch erwerben möchten, gibt es den folgenden Präsenztermin in Lindau:
     
     
     
    Lehrgang: Fachkunde DIN 1999-100/DIN 4040-100 (J-01-2021) am 23.-25.09.2021
     
     
     
    Inhalte:
    Die Generalinspektion von Abscheideranlagen unterliegt gesetzlichen und normativen Bestimmungen und darf nur von Fachkundigen durchgeführt werden. Nach Teilnahme an einem Fachkundelehrgang ist zum Nachweis der Fachkunde das Ablegen einer Prüfung erforderlich.
    Der Lehrgang erfüllt die Bestimmungen zur „Erlangung der Fachkunde im Sinne der DIN 1999-100 und DIN 4040-100“.
    Die erworbene Fachkunde wird für drei Jahre bescheinigt und wird bei nachgewiesener jährlicher Weiterbildung um weitere drei Jahre verlängert.
     
     
     
    Lehrgangsleiter:
    Dr.-Ing. Jürgen Hinrichsen, Mitglied der nach AwSV zugelassenen Sachverständigen-Organisation AGU-TSO und langjährig tätiger und praxisbezogener Prüfingenieur.
     
     
     
    Kursgebühren:
    Schriftliche und praktische Prüfung mit Zertifikat
    Kursgebühren pro Teilnehmer € 1.050,-- zzgl. MwSt.
    (inkl. Ausbildungsunterlagen, Berechnungsprogrammen und GI-Berichtsvorlagen)
     
     
     
    Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage https://www.jt-elektronik.de/de/termine/veranstaltungen.
     
     
     
    Bei Rückfragen steht Ihnen auch Frau Sonja Jöckel (über kurs@jt-elektronik.de) oder persönlich unter Tel. 08382-96736-35 zur Verfügung.
     
     
     
     
     
     
    Info/Kontakt:
    JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Str. 26, 88131 Lindau, Tel. 08382/967360, www.jt-elektronik.de
    Ansprechperson: Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel, Cornelia Jöckel-Tschada, Email: kurs@jt-elektronik.de
     
     
     

    Volker
    Nachdem mit 3D-Kameraequipments auch Querschnitte von Abwasserleitungen vermessen werden sollen, wollen wir uns dem Thema kurz widmen. Vielen von Ihnen sind diverse Fachberichte zu Laserscann, photographischen und manuellen Messmethoden bekannt. Ein perfekteres Vorgehen erfordert jedoch eine detaillierte Lasermessung, wie die Firma Zoller + Fröhlich eine entsprechende Technologie entwickelte, konstruiert und auch vertreibt. Mit unserer Partnerfirma scandric 3D SOLUTIONS aus Bochum haben wir bereits mehrere Kanaluntersuchungen mit dem Scanner Z+F IMAGER 5016 realisiert.

     

    Nun eine knappe, sicherlich auch unvollständige Zusammenfassung über vorhandene Systeme:

     

    Mechanische Sensormessung über Kufen und Winkelveränderung
    Bildauswertung über an die Rohrwand projizierte Laserkreise
    Profil und Abstandsmessung mittels Triangulation
    Laserscann über 2 Lichtpunkte mit der anschließenden softwaretechnischen Photogrammmetrie
    Laservermessung mittels reflektierter Laufzeit- und somit Entfernungsmessung
     

    Zu 1.

    Bereits in den 90er Jahren hat die in Gera ansässige Firma Optimess ein Verfahren mit 3 und 4 Kufen entwickelt. Die mechanische Einheit wurde durch den Kanal verfahren und gleichzeitig wurden über die Winkeländerungen der auf der Rohrwandung anliegenden Kufen die Durchmesser berechnet. Eine präzise Profil- oder Querschnittsmessung war jedoch nicht möglich, da die Bewegung nicht radial, sondern nur in der Rohrlängsachse erfolgte. Eine von JT entwickelte Radial-Kreismessung wurde aufgrund der aufwändigen Handhabung nicht weiterverfolgt.

     

    Zu 2.

    Mittels einer rotierenden Vorrichtung werden permanent Lichtpunkte auf die Rohrwandung projiziert, welche die Kanalkamera aufnimmt. Diese auf der Kanalwandung reflektierten Messkreise werden softwaremäßig und bildtechnisch ausgewertet. Ein Hilfsmaßstab definiert mit 2 Kanten eine Breite, welche als Referenzlänge verwendet wird. Damit sind Kreisprofile, aber auch andere Kanalquerschnitte ziemlich genau messbar, wobei an sich nicht vermessen, sondern die abgebildeten Laser-Lichtkreise über die Software gemessen werden.


     
    Zu 3.

    Triangulation ist eine geometrische Methode der optischen Abstandsmessung durch genaue Winkelmessung innerhalb von Dreiecken. Die Berechnung erfolgt mittels trigonometrischer Funktionen. Vereinfacht könnte man auch sagen, dass von zwei Punkten, deren Abstand bekannt ist, Winkelmessungen zu beliebig anderen Punkten im Raum erfolgen, um deren Lage eindeutig zu bezeichnen (Wikipedia 2/2021). Bei diesem Verfahren werden im Kamerakopf optische Sender und Empfänger eingebaut, die während der Kreisrotation die Abstände erfassen und das Profil und den Rohrumfang berechnen. Eine vollumfängliche Aussage zu Querschnitt und Deformation, Rohrversätzen, etc. ist während eines Fahrbetriebs vermutlich nur eingeschränkt möglich.

     

    Zu 4.

    Bei dieser Rohr-Durchmesser- und Umfangsberechnung wird eine Bildverarbeitungssoftware verwendet, welche den Abstand der zwei auf der Rohrwand projizierten und im Kreis rotierenden Laserbildpunkte kontinuierlich berechnet. Die auf der Kanalwandung reflektierten Laserpunkte sind optisch sichtbar und die Foto- bzw. Bildauswertung erkennt stetig diese beiden Punkte und berechnet deren Abstände. Über die Winkel des Kamera-Objektivs wird nun der Abstand der Kamera zur Rohrwandung in speziellen Rechenvorgängen berechnet. Durch die permanente Kreisbewegung der Kamera werden mit den berechneten Abständen und der zugehörigen Kreiswinkel der Rohrumfang in sehr komplexen Rechenvorgängen errechnet.
     

    Die Tücken einer solchen Messung, die nur auf einer Bildverarbeitung basieren, sind vielfältig. Wenn die Kamera z.B. nicht 90 Grad zur Rohrwandung positioniert ist, dann entstehen sogenannte Winkelfehler, weil die Punkte nicht im gleichen Abstand auf die Rohrwandung treffen. Wie sehen die Reflexionspunkte auf trockenen und feuchten oder nassen Rohroberflächen aus? Sind es präzise Rückstrahlpunkte oder verschwimmen diese auf der Rohrwand? Sollte der Kamerafahrwagen nicht optimal in der Sohle fahren, werden über verschiedene Neigungen und Schrägstellungen der Kamera auch diese Fehlstellungen gemessen und verschlechtern somit vermutlich das Messergebnis. Die automatische Erkennung der beiden Laserpunkte versagt, wenn diese Punkte nicht präzise rückgestrahlt werden. Ein Problem grundsätzlicher Art entsteht, sofern die Rohrsohle nicht abwasserfrei ist. Aber das betrifft an sich alle Messverfahren.

     

    Diese Methode ist jedoch ausreichend, um mit den zwei Laserpunkten statisch und rechnerisch die Breite von Rohrverbindungen oder Muffenversätzen in der Länge und Höhe zu messen, aber auch um Risse oder die Durchmesser von Anschlusskanälen zu ermitteln. Dies erfolgt mathematisch in einem Dreisatz, weil die sichtbaren Laserdioden auf dem Monitor einen bestimmten Abstand definieren.

     

    Zu 5.

    Ein Laserscann funktioniert gänzlich anders. In Wikipedia finden wir:

    Laserscanning (auch Laserabtastung) bezeichnet das zeilen- oder rasterartige Überstreichen von Oberflächen oder Körpern mit einem Laserstrahl, um diese zu vermessen, zu bearbeiten oder um ein Bild zu erzeugen. Sensoren, die den Laserstrahl entsprechend ablenken, heißen Laserscanner. Ein Laserscanner, der neben der Objektgeometrie zusätzlich die Intensität des reflektierten Signals erfasst, wird abbildender Laserscanner genannt. Die Aufnahme der Intensitätswerte des von den aufgenommenen Oberflächen reflektierten Laserlichtes erfolgt bei heutigen Lasermesssystemen in 16-bit-Graustufen. Im Ergebnis erhält man ein Abbild der Oberflächen ähnlich dem eines Schwarzweißfotos.

     

    In der Zusammenarbeit der Lindauer JT-elektronik mit dem Laserscanner-Hersteller „Zoller + Fröhlich“, die in Wangen/Allgäu ansässig ist, wurde bereits 2015 deren Graustufen-Scanner mit einer speziellen Farb-Fototechnik und integrierter Beleuchtungseinrichtung erweitert. Der heutige Z+F IMAGER 5016 realisiert somit nicht nur millimetergenaue XYZ Koordinaten, sondern darüber hinaus 42 Einzelfotos mit bis zu 11 Belichtungsstufen (HDR). Die Einzelfotos werden softwaregesteuert zusammengesetzt. Das Ergebnis ist ein 360° Panoramafoto, perfekt ausgeleuchtet ohne Über- und Unterbelichtungen. Jedem Farbpixel ist eine XYZ Koordinate zugeordnet, die ideale Grundlage für eine Vielzahl ingenieurtechnischer Fragestellungen.

     

    Ein Laserscann ist vereinfacht gesagt eine kontinuierliche Abtastung der Umgebung, welche in vielen Drehbewegungen erfolgt. Das lasergesendete Signal wird auf dem Gegenstand zurückreflektiert und die Laufzeit des Laserstrahls definiert die Entfernung zum Objekt. Die interne Software berechnet somit präzise den Abstand zwischen Scanner und Objekt. Zu flache Winkel reflektieren nicht, auch abgeschattete Bereiche können nicht gemessen werden. Aus diesem Grunde sind mehrere Scans an verschiedenen Positionen erforderlich. Diese Einzelscans werden softwareseitig zu einer kompletten 3D-Punktwolke zusammengesetzt und können bei Bedarf direkt in ein amtliches Koordinatensystem (z.B. UTM) überführt werden. Der Laserstrahl misst präzise und die Fototechnik unterstützt, wäre die Zusammenfassung.

     

    Durchführung einer Vermessung

     

    Wir fahren den Z+F IMAGER 5016 auf einer Vorrichtung vor dem Kamerafahrwagen und positionieren diese Einheit meistens kurz vor einer Rohrverbindung oder auch einem besonderen Ereignis, wie z.B. Ausbrüche, Scherbenbildung, Anschlüsse, Deformierungen, etc.. Somit werden meist in 2 bis 5 m langen Abschnitten komplette 3D-Scans erzeugt, welche in der Nachbearbeitung eine Zylinderdarstellung des Rohres generieren. Zu wenige oder zu weit auseinanderstehende Positionen des Laserscanners verschlechtern die Berechnungen und die Darstellungen. Sogenannte Abschattungen sollten vermieden werden.

     

    In unserer seit 2016 bestehenden Zusammenarbeit mit der Firma scandric 3D SOLUTIONS konnten schon viele gemeinsame Aufträge abgearbeitet werden. Oftmals waren es Erstaufnahmen zu einer Beweissicherung, aber auch der Oberflächenmessung von Straßen und Schachteinbauten. Durch den Einsatz weiterer Messensorik wie z.B. hochwertiger IMUs, so werden spezielle Lage- Höhendetektoren bezeichnet, können Daten und Anforderungen an die Untersuchung noch weiter gesteigert und somit die Auswertungen noch perfekter und aussagefähiger gemacht werden. Präzise Umgebungs- und Schachtaufnahmen mit den hochgenauen Laserscans in den Haltungen gewährleisten die besten Voraussetzungen, um den Bestand zu dokumentieren, aber auch für eine spätere Bearbeitung im Büro als z.B. „digitale Baustelleneinrichtung“.

     

    Zusammen mit der generierten Laservermessung einer gesamten Haltung und der Inspektion von Anschlusskanälen können komplette Kanalnetz Darstellungen virtuell in 3D erzeugt werden. Mit der Software ASYS 3D von der Firma bluemetric software aus Griesheim, welche die XYZ-Lagedetektion von Grundstücksanschlussleitungen und GEA-Kanälen erfasst und berechnet, werden somit Abwassernetze komplett in der Lage berechnet und perfekt in den XYZ-Koordinaten dargestellt. Mehrere virtuelle Darstellungen und Ergebnisse finden Sie beispielsweise auf www.jt-elektronik.de oder www.scandric.de.

     

    Beispiel zu Messung und Auswertung

     

    Eine im vergangenen Jahr erfolgte Untersuchung musste Fehlerquellen bei der Verlegung von Maulprofilen erkennen und beweisen. Die hochauflösende und millimetergenaue Lasertechnologie konnte somit „Licht ins Dunkel“ bringen.

    Bestandssicherung, Gewährleistungsdokumentationen, aber auch die Strukturen zu BIM erfordern die hochwertige Laserscan-Technologie, auch wenn aktuell die Einsatzbereiche erst bei Rohren größer/gleich DN 500 liegen.

    Eine vernünftige Qualität zur Rohr- oder Kanalprofil-Vermessung erfordert auch eine bessere Technik. Nachhaltig zu agieren muss jedoch nicht teurer sein als eine aufwendige und herkömmliche Ingenieurleistung. Eine TV-Kanalinspektion mit der Ergänzung über die Laserscan-Messungen gewährleistet eine vollinhaltliche Aussage zum Kanal, aber auch der Lage, der Lageabweichungen und Deformationen. Das ist nicht so aufwändig wie es sich anhört, muss jedoch gänzlich und vollumfänglich, auch mit entsprechenden Absperr- und Rückhalte-Szenarien realisiert und letztendlich auch bezahlt werden.

     

     

     

    Autoren:

    Dipl.-Ing. (FH) Erik Büttner, scandric 3D SOLUTIONS, Bochum

    Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Jöckel, JT-elektronik GmbH, Lindau

     

     

     

    Info/Kontakt:

    JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Str. 26, 88131 Lindau, Tel. 08382/967360, www.jt-elektronik.de

    Ansprechperson: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Jöckel, B. Eng (FH) Tobias Jöckel, Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel

    Email: info@jt-elektronik.de

     

    scandric 3D SOLUTIONS, Pieperstr. 37, 44789 Bochum, Tel. 0234-54425290, www.scandric.de

    Ansprechperson: Dipl.-Ing. (FH) Erik Büttner

    E-Mail: info@scandric.de





    iPEK International
    Rohr- und Kanalreinigung ohne Kamerakontrolle ist wie ein Glückspiel. Die Leitungen können sauber oder schmutzig sein. Um dies herauszufinden, müssen nach der herkömmlichen Reinigung Sichtprüfungen mittels Rohr-Kanalkameras durchgeführt und gegebenenfalls noch einige Male nachgereinigt werden. Um sich diesen unnötigen Aufwand, Zeit und Kosten zu sparen und die Kanal-Rohrreinigung unmittelbar nach dem Einsatz bewerten und beenden zu können, unterstützt die neue sehende HD-Düse XPECTION LITE von iPEK. Die XPECTION LITE ist das optimale Werkzeug für Rohrdimensionen von DN200 bis DN1000, wenn es um effiziente Arbeitsabläufe bei der Rohrreinigung geht.
     
    Ausgangslage
    Abfluss-AS Berlin hat die XPECTION LITE bei intervallmäßigen Servicearbeiten bei diversen Supermarkt Discountern im Parkplatzbereich eingesetzt, wo es wichtig war, schnell und ohne große Behinderungen die Rohrreinigungen, sowie Inspektionen durchzuführen. Den jeweiligen Auftraggebern reichte eine einfache Inspektionsberichterstattung über den Zustand der Rohrreinigung, welcher durch die XPECTION LITE erstellt und als aussagekräftiges HD-Video per WLAN übermittelt werden konnte.
     
    Abfluss-AS Berlin ist seit 1968 die Berliner Zentrale der Abfluss-AS Allianz und bietet höchste Kompetenz in der Rohr- und Kanalreinigung. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich von der kleinsten Spülbeckenverstopfung bis hin zur Rohr-, Kanal- und Großprofilreinigung.
    Die Ingenieure und Monteure sind speziell für die vielfältigsten Kundenanforderungen ausgebildet. Die Rohrreinigung erfolgt mit modernsten elektromechanischen Rohrreinigungsmaschinen.
    Weiterhin kommt je nach Erfordernissen auch die Hochdruckspülung in den Bereichen der hydrodynamischen Verstopfungsbeseitigung und Grundreinigung von Rohren im Dimensionsbereich DN100 bis DN500 zum Einsatz. Verwendet werden die effektivsten Geräte wie Rotationsdüsen, Wurzelfräsen, Hartkopfwerkzeuge u.a. Für den Bereich der Leitungen bis DN300 setzen sie daneben Kameraanlagen ein, die jederzeit mit dem Servicefahrzeug zur Verfügung stehen.
     
    Durchführung der Reinigung und Inspektion mit der XPECTION LITE
    Geschäftsführer Michael Dressel der Abfluss-AS Berlin hat sich mit seinen Bereichsleitern des Rohrreinigerteams in den letzten Monaten durch den Einsatz der sehenden HD-Düse von ihren Vorteilen überzeugen können. Sie konnten etliche Ersparnisse an Treibstoffkosten, sowie Wasserbedarf für die Hochdruckspülanlage und natürlich auch sehr viel Zeitgewinn bei der gesamten Rohr-Kanalreinigung und der gleichzeitigen Inspektionen verzeichnen. Keine zusätzliche Schiebe- bzw. Fahrwagenkamera wurde benötigt, um ein aussagekräftiges Video und Bildmaterial der Reinigungsarbeiten für die Rechnungsstellung an den Auftraggeber zu erstellen.
     
    Montiert wurde die aufgeladene Kamera auf den Düsenschlitten DN200 einfach durch einen Schnappschluss Mechanismus. Der Düsenschlitten wurde an den 100m Gummihochdruckspülschlauch montiert und der Spülvorgang mit der XPECTION LITE HD-Düse wurde mit einer Spülleistung von 75 Liter/Minute bei 150 Bar realisiert. Der Düsenschlitten ist mit 6 Keramikdüseneinsätzen bestückt und verfügt über ein kraftvolles Strahlbild, damit eine effektive Reinigung des Rohrsystems gewährleistet werden kann. Die gratis Software SEWERLINK, die als APP von der iPEK Webseite kostenlos heruntergeladen werden kann (I-pad/ Android/Windows), ermöglicht eine Dateneinschreibung der Kameraaufzeichnung:  Inspekteur/Straße/Schacht/Haltung etc.
     
    Nach dem Start der Aufnahme wird die XPECTION LITE wie eine gewöhnliche Düse in die Haltung eingespült und wie bei einer herkömmlichen Rohrreinigung bedient. Nachdem die Düse wieder zurück am Schacht angekommen ist, stoppt man die Kameraaufnahme und lädt sich das gespeicherte HD-Video auf das Tablet oder Smartphone. Somit kann sich der Rohrreiniger unmittelbar von seinem Reinigungserfolg überzeugen. Aus dem HD-Video können nachträglich auch Fotos erstellt und abgespeichert werden. Die Inspektionsberichte über den Zustand der Rohrreinigung konnte Abfluß-AS nach drei Minuten direkt vom Einsatzort an den zuständigen Auftraggeber mittels WLAN übersenden. „Mich und meine Auftraggeber hat die rationelle Abwicklung der Rohrreinigung und der Inspektionsberichte total begeistert“, fügte Michael Dressel am Ende des Spülvorgangs hinzu.
     

    Volker
    Auf der Online-Plattform "LEGO IDEAS" können Baustein-Fans ihre eigenen Modelle zur Community-Abstimmung einreichen - kommt ein Entwurf auf 10.000 Stimmen, wird er im "LEGO-Review" auf Markttauglichkeit geprüft. Die erfolgversprechendsten Modelle kommen später tatsächlich als offizielle LEGO-Sets in den Verkauf. Mit etwas Glück könnte dies auch dem neuen Projekt "BASEMENT & SEWERAGE" ("Keller & Kanalisation") von Fan-Designer MOCingbird gelingen.
    Innerhalb der ersten 7 Wochen haben bereits 2.000 Unterstützer ihre Stimme für den Entwurf abgegeben. Das Besondere an diesem Modell: Es ist das erste "LEGO IDEAS"-Set überhaupt, welches sich um das Thema Kanalisation dreht und zwei Kanalisationsinspekteure in den Mittelpunkt des Geschehens stellt! Ob als Vitrinen-Modell für Erwachsene oder als Spiel-Set für Kinder, "BASEMENT & SEWERAGE" sei vielfältig einsetzbar auf auf keine bestimmte Zielgruppe festgelegt, betont Hobby-Baumeister MOCingbird.
    Neben der Kanalisation an der Vorderseite gibt es im hinteren Bereich auch einen großen Keller mit diversen Geheimnissen und einem mysteriösen Hausmeister zu entdecken. Wie es zu dieser Idee kam? "Das Modell ist vom Grundgedanken her eine Untergeschoss-Erweiterung für alle sogenannten "Modular Buildings" von LEGO, die auf einer 32x32-Grundplatte stehen. Man kann das Ganze aber ebenso als alleinstehendes Set zum Ausstellen oder Bespielen nutzen", erklärt Fan-Designer MOCingbird.
    "Die Idee für die Kanalisation kam mir, als ich mir klarmachte, dass so eine Gebäude-Unterkellerung von außen doch ziemlich trist aussehen würde - also musste noch etwas Sinnvolles ergänzt werden, das aus dem Modell vor allem optisch eine runde Sache macht: so kam ich dann letztlich auf die Kanalisation, zu der natürlich Kanalinspekteure gehören (und übrigens auch ein versteckter Albino-Alligator)" erklärt der Erbauer gegenüber Kanalinspekteure.de. Wer seine Stimme für das Modell "BASEMENT & SEWERAGE" abgeben und das Ganze mit etwas Glück später einmal in den Verkaufsregalen sehen möchte, kann das auf der Projektseite von "LEGO IDEAS" machen: https://ideas.lego.com/projects/d5c2a435-8082-40f6-a76c-697b14ae7317
     
    Wir drücken Dir die Daumen lieber Thomas
     
     

    Volker

    Rausch: Der neue Fahrwagen C 90

    By Volker, in Rausch TV,

    Der C 90 ermöglicht mit seiner kompakten Bauweise, seinem tiefen Schwerpunkt und sechs Rädern eine zielgenaue und sichere Bewegung der Kamera in Rohren von DN 100 bis DN 600. Bereits ab DN 150 liegt die Bogengängigkeit bei 30°. Seine besondere Bauweise kommt ihm insbesondere beim Durchfahren von Rohrverschneidungen durch einkom-mende Hausanschlussleitungen zugute. Der C 90 besitzt eine perfekt austa-rierte Gewichtsverteilung, sodass er für seine Klasse eine unübertroffen hohe Traktion bietet. Ein verschleißfreier Antriebsmotor reduziert zudem den Ser-viceaufwand.
    Der C 90 eignet sich nicht nur als Baustein des Omicron-Systems, sondern passt auch zu den anderen Rausch-Compactsystemen. Dieses nahtlose Ineinandergreifen von System-Bausteinen ist ein wichtiger Aspekt der Rausch-Philosophie. Modularität und damit Minimierung des Investitionsaufwands in Kombination mit höchstmöglicher Effizienz in der Anwendung

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