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Inolet-Einsätze


Heiko

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  • Registrierter Benutzer

Hallo Experten.

Bei mir ist Heute eine Ausschreibung für die Überprüfung von Inolet-Einsätzen auf den Tisch geflattert. Überprüft werden soll der Einsatz und die Leitung ( ca. 3 m ) dahinter.

Nach welcher DIN wird das überprüft? Leitung klar nach 1610. Kamera oder Dichtheitsprüfung. Aber der Einsatz? Ich stelle mir vor, Reinigung, Zustand,des Einsatzes, für's Labor am Auslass im Bach eine Probe ziehen und auf Schwermetalle etc. prüfen lassen. Dann haben wir auch Rückschlüsse auf die Funktion.

Hat das schon mal einer von euch gemacht? Die Stadt Hagen hat wohl mehrere davon.

Gruß Heiko

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  • Moderator

Hallo,

also da würde ich mal bei Funke anfragen, wie die Innolet-Einsätze zu prüfen sind. Ich könnte mir vorstellen, dass es da irgendwelche Teststreifen gibt, um die Substratfüllung der Filterpatrone zu prüfen.

Ansonsten könnte es auch sein, dass man nur den Grobfilter prüfen und ggf. reinigen muss und die Substratpatrone einfach austauscht, denn diese sollte sowieso jährlich ausgewechselt werden.

MFG Kreisi

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  • Registrierter Benutzer

Hallo Kreisi,

so ungefähr habe ich auch überlegt. Funke habe ich schon angeschrieben. Mal sehen, was die sagen. 

Hoffe, das ich morgen schlauer bin.

Gruß Heiko

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  • Moderator

Die Patronen sind für einen Einsatz von einem Jahr vorgesehen, danach sollen sie ausgetauscht werden.

Für den Einsatz hat der Netzbetreiber in der Regel eine wasserrechtliche Erlaubnis erhalten, hier müsste geschaut werden, ob in den Bedingungen der Genehmigung Prüfungen, Austauschintervalle etc. vorgeschrieben sind.

Analysen vor Ort für Schwermetalle und PAK  sind  mit Schnelltests nicht zu machen, Die Proben müssen teilweise direkt nach Entnahme stabilisiert werden und die Analysen im Labor sind nicht preiswert, mit Sicherheit teurer als ein neuer Einsatz.

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  • Registrierter Benutzer

Ja mit der Lebensdauer habe ich auch gehört. Eine Laboranalyse liegt bei ungefähr 120,-€. Ich muß mich dann mal da durch kämpfen. Falls ich den Auftrag bekomme. 

Gruß Heiko

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  • Moderator

Ich würde dann neben der Reinigung und DP auch einen EP für Austausch und Entsorgung der Einsätze abgeben.

Eine Beprobung ist doch ziemlich sinnfrei, wie sollte das auch gehen, man müsste ja Wasser mit einer bekannten Schwermetallkonzentration hineinschütten und schauen wieviel im Ablauf noch drin ist bzw. durch die Patrone zurückgehalten wurde.

Jährlich wechseln und gut ist's.

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  • Registrierter Benutzer

Mann könnte auch einfach eine Probe nehmen und im Labor auf Schwermetalle etc. prüfen lassen. Immerhin wird das Oberflächenwasser direkt in den Bach geleitet. Aber stimmt schon, Überprüfung des Zustandes der Einsätze und Kontrolle der Betriebstagebücher auf Regelmäßigkeit und Plausibilität sollte reichen. Bin heute beim Prüfinstitut für Abwassertechnik. Werde die Jungs dort mal ausfragen.

Gruß Heiko 

PS: Zum Thema Unterdruckprüfung von Schächten kann mir keiner was sagen?

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  • Moderator
vor 3 Stunden, Heiko sagte:

Man könnte auch einfach eine Probe nehmen und im Labor auf Schwermetalle etc. prüfen lassen.

 

Dann weisst Du aber nicht, ob der Einsatz die Schwermetalle noch absorbiert hat oder ob diese bereits im Zulauf nicht enthalten waren.

Im zweiten Fall wäre die Probe ok aber die Einsätze möglicherweise trotzdem wirkungslos, sie mussten halt nur nichts tun.

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