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Materialerkennung


Optikx

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  • Registrierter Benutzer

Hallo Forum!

Wir haben derzeit Diskussionen über optische Materialerkennung. 
Im Anhang habe ich anfangs vier Bilder bei denen sich die Frage stellt, ob die Haltungen aus Steinzeug ausgeführt sind, oder aus Asbestzement bzw. hoffentlich eher Faserzement. Bei Bild 1 und 3-4 tippe ich auf Faserzement bei Bilder Nummer 2 bin ich mir unschlüssig ob hier Steinzeug abgebildet ist. 
 

Bild 5 soll angeblich PVC-U darstellen. Und Bild 6 eine Haltung aus PP darstellen. 

Was sind denn eure Expertenmeinungen dazu?

Und kennt ihr vielleicht eine übersichtliche Zusammenfassung und Darstellung aller gängigen Rohrmaterialien, als Hilfe zur Erkennung bei der optischen Inspektion? Oder generelle Tipps, wie man mit großer Sicherheit das Rohrmaterial optisch erkennen kann? 

Vielen Dank!

STZ - Asbest 1.jpg

STZ - Asbest 2.jpg

STZ-Asbest 3.jpg

STZ-Asbest 4.jpg

PVC hart 1.jpg

PP 1.jpg

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  • Ehrenmitglied
Günter

Das ist im Nachhinein nicht immer so einfach, vor allem wenn die Rohre nicht ausreichend gereinigt sind.

Grundsätzlich ist es jedoch Sache des Inspekteurs vor Ort, die Rohrmaterialen mit den Bestandsplänen abzugleichen

und bei den Stammdaten der Haltungen festzuhalten.

Im Nachgang ist das für den Betrachter oftmals schwierig.

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  • Moderator

Und das ist manchmal schwierig.

Mal ein extremes Beispiel:

Verschweißtes PP-Vollwandrohr ist von verschweißtem HDPE-Vollwandrohr optisch nicht zu unterscheiden.

Da kann man froh sein, wenn der Hersteller das Rohr von innen bedruckt/geprägt hat.

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  • 4 months later...
  • Abwesend
sternle1004

Bei meinem aktuellen Projekt ist es nicht einfach zu erkennen, ob es bewehrte (Stahlbeton) oder unbewehrte Betonrohre sind, da bei beiden die Rohrlänge 2 und 2,5 Meter betragen und die unbewehrten eine Glockenmuffe haben.

Bei Kunststoffrohren ist auch nicht immer klar, ob es sich nun um PE-HD, PP oder PVC handelt. Und ob Rohre wandverstärkt sind (alle Materialien), ist durch die Inspektion auch nicht erkennbar.

Ansonsten sind es halt Erfahrungswerte. Betonrohre mit Rohrlängen bis 2 Meter sind in der Regel unbewehrter Beton. Bei 1 Meter Rohren sind es Spitzmuffenrohre. Bei Steinzeug sind die 1 Meter Rohre auch Spitzmuffenrohre. Weiterhin gibt es bei Steinzeug noch 1,5 und 2 Meter Rohre. Stahlbeton gibt es in den Längen 2,5 Meter, 3 Meter, 3,5 Meter und 4 Meter (ältere Stb Rohre). Asbestzement sind innen in der Regel schwarz und haben Rohrlängen von 5 Meter. Duktiler Guss ist eigentlich auch an Rohrlängen von 5 Meter zu erkennen. Ausserdem an den rotlackierten Muffen und an den geschraubten Anschlüssen.

Aber ganz klar ist der Inspekteur kein Materialprüfer und auch kein Materialprüfungsunternehmen. Und er kann auch keine Materialprobe entnehmen. Will es der AG genau wissen, muss er eine Materialprobe entnehmen lassen und diese analysieren lassen. Aber der Inspekteur kann ihm doch schon mal ziemlich sicher sagen ob es ein Beton- oder Kuststoffwerkstoff oder ein Steinzeugrohr ist. Bei Metallwerkstoffen ist es wieder schwierig, da die meistens beschichtet sind.

Aber wer hat schon den Röntgenblich von Superman? Für den AG wärs natürlich unheimlich kostensparend. Und man könnte alle Verantwortung auf den Inspekteur abwälzen.

Hab bisher keinen Inspekteur kennengelernt der Ingenieur war, oder zumindest Techniker. Auch keinen der Bauführer oder Bauleiter im Tiefbau war. Aber er sollte schon mindestens das Fachwissen und Materialwissen dieser besitzen.

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