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31. LINDAUER SEMINAR, 08.+09. März 2018

31. LINDAUER SEMINAR, 08.+09. März 2018
„Praktische Kanalisationstechnik – zukunftsfähige Entwässerungssysteme“
 
 
 
Zwei Tage Fach- und Praxiswissen der Kanalisationstechnik: Das 31. Lindauer Seminar schafft wieder einen aktuellen Überblick.
Auf ein bewährtes Fundament gebaut und trotzdem ganz neu: Was für die Lindauer Seminare gilt, die seit 1986 eine feste Größe der Kanalisationsbranche sind, gilt auch für die Lindauer Inselhalle. Das bedeutendste Branchenforum der Siedlungsentwässerung im deutschsprachigen Raum findet am 8. und 9. März 2018 in der brandneuen Inselhalle Lindau statt – als erstes Seminar überhaupt. Auch 2018 gibt das Forum unter dem Schlagwort „Praktische Kanalisationstechnik – zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ Einblick in neue Herausforderungen und innovative Lösungen der Siedlungsentwässerung.
„Wir freuen uns, das beliebte Forum in diesem Jahr erstmals an diesem besonderen Seminarort präsentieren zu können“, sagt Sonja Jöckel, Geschäftsführerin der JT-elektronik GmbH. Die beiden ehemaligen Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Martin Zeil werden das Lindauer Seminar 2018 eröffnen. Dann geht es in den folgenden zwei Tagen um die ganze Vielfalt der Entwässerungsorganisation: Vorgaben und kommunale Verantwortung, Management und Dienstleistung, Erfahrungsberichte und Innovationen. Sonja Jöckel ist sich sicher: „Um die 500 Teilnehmer und über 50 ausstellende Firmen werden wieder am Lindauer Seminar teilnehmen und dafür sorgen, dass es seine Relevanz als größtes Fachtreffen dieser Art behält.“
Themenvielfalt 2018
Beliebt ist das Forum vor allem wegen seiner Themenvielfalt, die in sechs Vortragsblöcken vorgestellt wird. In diesem Jahr widmet sich der erste Block am 8. März politischen Vorgaben: Unter dem Motto „Aktuelle Entwicklungen erkennen und gestalten“ schafft Prof. Dr.-Ing. Martin G. Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, einen Überblick zum Thema. Im Anschluss werden zwei Praxisbeispiele vorgestellt: Dipl.-Bauing. Ulrich Fischer berichtet über das Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg und MR Dipl.-Ing. Arnold Schmidt referiert zum Thema „kommunale Abwasserbeseitigung in Nordrhein-Westfalen“. Kanalmanagement – Betriebsführungssysteme und Ausbildung des Betriebspersonals – und aktuelle Fragestellungen wie der Einsatz von Digitalisierung in der Vergabe oder bei der Kanalnetzbewirtschaftung stehen danach auf dem Programm.
Der zweite Tag widmet sich Trends der Praxis: „Sind neue Produktentwicklungen erforderlich?“, fragt Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler, IKT Gelsenkirchen. Dipl.-Ing. Jan Waschnewski von den Berliner Wasserbetrieben stellt anschließend die virtuelle Begehung von Abwasserkanälen im Rahmen des Fraunhofer-Projektes AUZUKA vor. Konzepte und Methoden der Kanalsanierung samt Beispielen aus Salzburg und Osnabrück schließen das Seminarprogramm ab. Geleitet und moderiert wird das Seminar auch dieses Jahr durch die Universitätsprofessoren Dr.-Ing. Max Dohmann aus Aachen und Dr.-Ing. F. Wolfgang Günthert aus München.
Branchentreff mit Mehrwert
Mehrere Gründe machen die Lindauer Seminare so beliebt: Sie versammeln ein kenntnisreiches Fachpublikum aus allen Bereichen wie Behörden, Kommunen, Planungsbüros, produzierenden und dienstleistenden Unternehmen sowie Forschungsinstituten. Zusätzliche Inspiration bieten die Präsentationen von über 50 Fachunternehmen. Trotz des facettenreichen Seminarprogramms bleibt aber auch genügend Raum für Erfahrungsaustausch und persönliches Kennenlernen – während des gemeinsamen Essens oder bei einem Besuch im Unternehmen des Veranstalters JT-elektronik.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter: www.jt-elektronik.de.
 
Informationen und Kontakt
Ansprechperson: Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel, Email: sonja.joeckel@jt-elektronik.de
JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Straße 26, 88131 Lindau, Tel. 08382 967360, www.jt-elektronik.de
 
JT-Kursflyer_2018.pdf
Gastkarte-Seminar-2018-D-15 Joch Volker.pdf
  • Von JT-elektronik (SJ),
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    Das 29. Lindauer Seminar

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    Volker

    „Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“

    Das 29. Lindauer Seminar

    10. und 11. März 2016

    Die wasserwirtschaftliche Verantwortung in Politik und Technik 

    Prof. Karsten Kerres, Aachen

     

    Die nunmehr 29. Veranstaltung des Lindauer Seminars am 10. und 11. März 2016 demonstrierte mit fast 500 Teilnehmern, 23 Referenten und 64 Ausstellern unter der Leitung von Herrn Prof. Max Dohmann und Herrn Prof. Wolfgang Günthert eindrucksvoll die wasserwirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung technisch intakter und zukunftsfähiger öffentlicher und privater Entwässerungssysteme.

     

    Rahmenbedingungen und  zukünftige Herausforderungen

    Herr Prof. Max Dohmann lenkte zum Auftakt der Veranstaltung zunächst einen Blick auf die Zukunft der Abwasserinfrastruktur in Deutschland. Er stellte dar, dass die deutsche Abwasserinfrastruktur Weltniveau habe. Dennoch zeichneten sich, so Prof. Dohmann, zukünftig notwendige Veränderungen bzw. Ergänzungen ab: Trotz stagnierender Einwohnerzahlen in Deutschland würden die zum Bestandserhalt und Ausbau der Kanalisationen erforderlichen Investitionen in einer Größenordnung von etwa 3,7 Mrd. €/a liegen. Gründe hierfür seien unter anderem wachsende Siedlungsflächen, die Intensivierung der Maßnahmen zur Erhaltung der vorhandenen Infrastrukturen oder auch eine Erhöhung des Anteils der Trennkanalisation

    Herr MDgt Prof. Dr.-Ing. Martin Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und Bodenschutz des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz stellte sich anschließend der Frage, ob die Abwassersysteme für die künftigen Herausforderungen gerüstet sind. Er führte aus, dass das etablierte System der Abwasserentsorgung als grundlegende Säule der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger geräuschlos und reibungsfrei funktioniere. Vor diesem Hintergrund lohne es sich nachzufragen, ob und wo sich Probleme abzeichnen könnten, denn die Abwasseranlagen seien hinsichtlich grundlegender Veränderungen schwer handhabbar und unflexibel. Netzbetreiber und Städteplaner seien demnach gut beraten, das Thema zukunftsfähige Siedlungsentwässerung rechtzeitig in den Katalog ihrer regelmäßigen Bilanzierungen mit aufzunehmen und vorhandene Spielräume für Anpassungen und Modifikationen, mit denen die Erfolge in der Siedlungsentwässerung weiterentwickelt werden können, zu nutzen. So existiere allein im Ausbau der getrennten Niederschlagswasserableitung ein erhebliches Anpassungspotential. Auch sei es ratsam, die ursprünglichen Bemessungsannahmen der zwischenzeitlich erfolgten und der zukünftig prognostizierten Ortsentwicklung gegenüberzustellen und zu überprüfen. Zusammenfassend solle jede Gelegenheit genutzt werden, um bei größeren Maßnahmen am Kanalnetz auch dessen intelligente Weiterentwicklung zu verfolgen. Der Zeitpunkt für eine Weiterentwicklung der Abwassersysteme sei, so Prof. Grambow, immer richtig.

    Die Rolle der Entwässerungssysteme im Rahmen der Überflutungsvorsorge beleuchtete Prof. Dr.-Ing. Marc Illgen (Hochschule Kaiserslautern). Er betrachte die Überflutungsvorsorge als Gemeinschaftsaufgabe, an der sich Entwässerungsplanung, Stadt- und Verkehrsplanung sowie Politik gleichermaßen beteiligen müssten. Grund sei, dass vor dem Hintergrund zu erwartender Starkregenereignisse Ausbaumaßnahmen an der Kanalisation teuer, allein aber nicht heilbringend seien. Ergänzend seien Maßnahmen an Oberfläche, wie Retentions- oder Versickerungsflächen vorzusehen oder sogar zu bevorzugen.

     

    Siedlungsentwässerung – heute und morgen

    Wie ein solches Umdenken in der Praxis funktionieren kann, stellte Herr Dipl.-Ing. Reinhard Beck (Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH & Co. KG) am Beispiel der Stadt Solingen dar. Die weltweite Klimaveränderung werde im Umfeld einer Stadt nicht zu bremsen sein. Jedoch trage die Kommune für die innerstädtische Versiegelung ihrer Siedlungsbereiche die alleinige Verantwortung. Dabei rängen die wirtschaftlichen Interessen der Kommunen, Bauland zu schaffen oftmals mit der notwendigen Begrenzung einer weiteren Versiegelung. In Solingen beispielsweise nähme die Stadt bereits ihre Verantwortung für die Folgen von Starkregen wahr, indem sie stadtweit die Überflutungsrisiken bei Starkregen ermitteln ließe: Aufgrund der Erkenntnis, dass die entscheidenden Abflüsse bei Starkregen auf der Oberfläche erfolgen, läge auch dort der künftige Fokus der Abflusssimulation und der Schutzmaßnahmen. Die neu aufgestellte Siedlungsentwässerung sei in Solingen zukünftig Bestandteil eines gesamtkommunalen integralen Planungsansatzes, der die Anforderungen seiner Bürger hinsichtlich Entwässerungskomfort und Überflutungsschutz unter Berücksichtigung der ökologischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Belange erfülle.

    Herr Dr.-Ing. Holger Hoppe (Dr. Pecher AG) ergänzte mit seinem Vortrag zu Planung und Betrieb zukunftsfähiger Entwässerungssysteme, dass nicht nur Ausbaumaßnahmen erforderlich seien, sondern insbesondere in der Betriebsoptimierung der bestehenden Entwässerungssysteme erhebliche Anpassungspotentiale bestünden. Oftmals würden mit erheblichem Aufwand bereits jetzt Messdaten aller Art erhoben. Herr Dr. Hoppe führte aus, welchen Wert diese Daten hätten und nannte als Beispiele einer intelligenten Nutzung solcher Informationen die verschmutzungsabhängige Kanalnetzsteuerung in Wuppertal oder auch neuartige Möglichkeiten der Fremdwassererfassung.

     

    Ausschreibung und Vergabe bei der Kanalinstandhaltung

    Herr Bernd Düsterdiek (Deutscher Städte- und Gemeindebund) stellte in seinem Vortrag seine Einschätzung zu den neuen EU-Vergaberichtlinien aus kommunaler Sicht dar. Die EU-Vergabereform sei seiner Ansicht nach die größte Reform seit 10 Jahren und ziehe eine neue Struktur des Vergaberechts nach sich. Betroffen seien beispielsweise die Vergabe freiberuflicher Leistungen, die Bewertung der Bietereignung oder auch die Bewertung von Inhouse Geschäften bei interkommunalen Kooperationen bzw. im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Zusammenarbeit.

    Herr Michael Hippe (Ingenieurbüro Fischer GmbH) stellte Methoden der Ausschreibung und Vorbereitung der Vergabe durch ein Ingenieurbüro vor. Dabei müssten, so Herr Hippe, trotz aller Planungswerkzeuge, mittels derer beispielsweise die Durchführbarkeit bestimmter Sanierungsmaßnahmen vorbewertet werden kann, die Ausschreibung immer auch durch eine konsequente Orts- und Schachtbegehung vorbereitet werden. Darüber hinaus müssten bei der Wahl des Sanierungsverfahrens nicht nur Schadensbilder und -ausprägungen, sondern auch die Aspekte der Abflusslenkung, der Abfalllenkung und der Verkehrslenkung berücksichtigt werden. Die Vergabe von Leistungen solle nach standardisierten Methoden erfolgen. Dabei sollten zunächst beispielsweise unvollständige Angebote ausgeschlossen werden und anschießend die Eignung der Anbieter in Hinblick auf Fachkunde oder Zuverlässigkeit geprüft werden. In weiteren Schritten empfehle sich die rechnerische, technische und wirtschaftliche Prüfung sowie eine abschließende Wertung der Angebote.

    Herr Uwe Neuschäfer (KASSELWASSER, Güteschutz Kanalbau) stellte das Aufgabenfeld des Güteschutz Kanalbau vor. Vor dem Hintergrund dass ca. 75 % aller Schäden im Kanal auf Planungs- oder Ausführungsfehler zurückzuführen seien, stehe Gütegemeinschaft mit ihren Handbüchern und dem Überwachungskonzept für einen fachgerechten Umgang mit dem größten Anlagevermögen der Kommunen. Dies solle und könne zwar kein Ersatz für eine qualifizierte Planung, Bauausführung und Bauüberwachung seitens der Auftraggeber sein, stelle aber in Anbetracht möglicher zu erwartender Mängel eine wichtige Ergänzung dar.

     

    Qualität und Anforderungen bei der Ausführung der Kanalinstandhaltung

    Herr Prof. Dr.-Ing. Bert Bosseler (IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH) führte in seinem Vortrag die Besonderheiten an die Anforderungen an den Betrieb privater Leitungen im öffentlichen Grund aus. Diese ergäben sich durch Zielkonflikte wie beispielsweise die Drainage des privaten Grundstücks und der Fremdwasservermeidung im öffentlichen Kanal. Nach wie vor sei eine umfassende Beratung der Eigentümer hinsichtlich Funktion der Grundstücksentwässerung als Teilbereich der Siedlungsentwässerung und auch den Folgen nicht sachgerecht betriebener Leitungen erforderlich, wie sie z.B. über die Internetplattform „Bürgerinfo Abwasser“ geleistet werde.

    Die Anforderungen an die 3d-Rohrverlauf-Vermessung mittels ASYS wurden von Herrn Dipl.-Ing Sven Kämpfer (Ingenieurbüro S. Kämpfer) dargestellt. Die geodätische Lagemessung abwassertechnischer Anlagen leiste zusammen mit der Zustandserfassung einen wertvollen Beitrag für eine wirtschaftliche und nachhaltige Sanierungsplanung, da die Information über das inspizierte Netz um dessen Lage vervollständigt werde. Der generierte Lageplan könne zur Darstellung von Rückstauebenen und damit für hydraulische Berechnungen herangezogen werden. Zudem werde das Auffinden von Leitungen für eventuelle Sanierungsmaßnahmen deutlich erleichtert. Dies sei aufgrund der Vielzahl verlegter Leitungen und der Arbeiten unter erschwerten Bedingungen insbesondere bei industriellen Anlagen von besonderer Bedeutung.

    Herr Dipl.-Ing. Wilfried Günzel, ö.b.u.v. Sachverständiger für Kanalinspektion u. grabenlose Kanalsanierung, griff in seinem Vortrag die Frage auf, ob Mängel in der Sanierung die Ursache einer fehlerhaften Planung und Ausführung seien. Er stelle seit Jahren eine Zunahme an Rechtsstreitigkeiten bei Kanalsanierungsarbeiten fest, obwohl neben den Gütezeichen eine Fülle von Normen, Regelwerken oder Empfehlungen zur Verfügung stünden und die Verfahren als solche weitgehend ausgereift seien. Anhand verschiedener Fallbeispiele zeigte er auf, dass auch eine sehr gute Ausschreibung mit Vorgabe von Qualitätsstandards kein Garant für eine fachgerechte Ausführung sei. Sei allerdings die Planung bzw. Ausschreibung mangelhaft, könne man zu einem erheblichen Teil davon ausgehen, dass die Ausführung auch Mängel aufweise und es oftmals zu vermeidbaren Rechtsstreitigkeiten kommen könne.

     

    Wirtschaftliche Aspekte bei der Betriebsorganisation und -führung

    „Wie viel Beratung ist erforderlich?“ Dies hänge wesentlich, so Herr Prof. Günthert, wesentlich von der Schwierigkeit der Aufgabe und von der Qualifikation der Beteiligten ab. Aus seiner praktischen Erfahrung aus beratender Tätigkeit stellte Herr Prof. Günthert aber auch dar, dass die vom Auftraggeber gewünschte Leistung nur dann erbracht werden könne, wenn diese mit der ausgeschriebenen Leistung, und diese wiederum mit der geleisteten Arbeit deckungsgleich seien. Hier kompetent zwischen den Akteuren zu vermitteln sei ebenso wie die Prüfung, ob die vom Auftraggeber gewünschte Leistung mit der erforderlichen Leistung deckungsgleich sei, wesentliche Aufgabe von Beratungsleistungen.

     

    Wie Effizienzsteigerung in industriellen Unternehmen aus Sicht eines Unternehmensberaters geschehen könne und welche Rückschlüsse hieraus für den Kanalbetrieb gezogen werden können, war Inhalt des Vortrages von Herrn Dr. Rainer Heger (TMG Consultants). Ressourcenknappheit, so Dr. Heger sei der wesentliche Antrieb für verschwendungsarmes Handeln. Dabei ginge es nicht um ein Mehr an Methoden, sondern „lediglich“ um das Selektieren von Prozessen und Werkzeugen, das Standardisieren von Prozessen und letztlich um die eigene Selbstdisziplin, sinnvolles Handeln in der tagtäglichen Praxis umzusetzen.

    Herr Herman Doblinger, AWA Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU, stellte in diesem Zusammenhang zunächst die Möglichkeiten der Unternehmensform „Gemeinsames Kommunalunternehmen“ vor: Kurze Entscheidungswege, klare Organisationsstrukturen würden gemeinsam mit weiteren Vorzügen, wie die Wahrnehmung als kommunales Non-Profit-Unternehmen für einen erheblichen Rückhalt in Politik und Bevölkerung sorgen und so zu einem wirtschaftlichen Betrieb wesentlich beitragen. Hinzu käme, dass sich aus dem Kommunalverbund eine Unternehmensgröße ergäbe, die erweiterte Kompetenzen entwickeln könne und Synergien ermöglichen würde. Als Beleg führte er das Beispiel auf, dass Bauherren nun nicht mehr verschiedene Ansprechpartner für Antrag und Genehmigung der Wasserver- und Abwasserentsorgung eines Grundstückes aufsuchen müssten. Bürgerservice, so Herr Doblinger zusammenfassend, bedeute auch „Dienstleistungen rund um Wasser und Energie aus einer Hand“.

    Die Methoden der Substanzerhaltung des Kanalnetzes und das Vorgehen bei Planung und Vergabe von Sanierungsmaßnahmen beschrieb Herr Dr. Christian Falk aus Sicht der Stadtentwässerung Dortmund. Der gegenwärtige Zustand der Kanalisation in Deutschland wie auch in Dortmund und der damit einhergehende Sanierungsbedarf seien auch als Chance zur Umsetzung neuer Wege der Siedlungsentwässerung zu begreifen. Wie auch in den Vorträgen am ersten Veranstaltungstag, betonte Herr Dr. Falk die Notwendigkeit bauliche und hydraulische Sanierung der Netze nicht nur im Untergrund zu denken. Immer sollte eine mögliche Änderung der Entwässerungssituation in Betracht gezogen und so unter Einbezug der Siedlungs- und Verkehrsflächen mittelfristig neue Wege in der Siedlungsentwässerung gegangen werden.

    Herr Uwe Erdmann, Stadtentwässerung Herne, stellte dar, dass im Bereich der Instandhaltung von Kanalisationen neben der Sanierung auch die Reinigung ein erhebliches Einsparpotential böte. Er stellte die Methodik der Stadt Herne bei der Umsetzung einer bedarfsgerechten Kanalreinigung unter Einbezug von Schachtzoomkameras vor. Durch eine kostengünstige Erfassung und Dokumentation von Ablagerungen könnten bis zu 80 % der Haltungen, die bei einer turnusmäßigen Reinigung gespült würden, als ablagerungsfrei erkannt und bei Bedarf zu späteren Zeitpunkten gereinigt werden. Gleichzeitig könnten technische und personelle Ressourcen auf Haltungen fokussiert werden, die einer häufigen Reinigung bedürften. Verbesserter Entwässerungskomfort bei gleichzeitiger Kostenreduktion sei das positive Ergebnis, so Herr Erdmann.

     

    Neue Werkzeuge der Kanalinstandhaltung

    Zu Beginn des zweiten Veranstaltungstages wurden von Herrn B.Eng Tobias Jöckel und Herrn Dipl.-Ing. Ulrich Jöckel neue Techniken aus dem Hause JT-elektronik vorgestellt. Neben einer konsequenten Weiterentwicklung der bestehenden Produktpalette sei es auch Ziel des Hauses JT neue Werkzeuge für die effiziente Kanalinstandhaltung zu entwickeln. Als Beispiel führte Herr Ulrich Jöckel die bedarfsgerechte Kanalreinigung unter Kamerabeobachtung mit Dokumentation an, sodass Reinigungsbedarf, Reinigung und Reinigungsergebnis in einem Arbeitsgang erfasst werden könnten.

    Herr Prof. Karsten Kerres, FH Aachen, ergänzte in seinem Vortrag „Gibt es neue Techniken

    für den Kanalunterhalt?“, dass neue Techniken für den Kanalunterhalt dann effizienzsteigernd und erfolgreich seien, wenn Gerätetechnik, Planungswerkzeuge und Qualifikation der Mitarbeiter in gleichem Maße betrachtet würden. Als Beispiel stellte er eine gemeinsam mit JT-elektronik angestrebte Neuentwicklung im Bereich Georadar vor, die durch Messung aus dem Kanal heraus Hohlräume entlang der Leitungszone erfassen könne. Durch eine ergänzende Entwicklung von Schadenskürzeln und zugehörigen Zustandsklassen könnten Sanierungsbedarf und Sanierungserfolg ergänzend zu TV-Inspektion und Dichtheitsprüfung unter Berücksichtigung der Standsicherheit bewertbar werden.

    Einen weiteren Themenkomplex stellte die dreidimensionale Erfassung von Abwasserbauwerken und Geländeoberfläche mittels Laserscantechnik dar. Diese auf vergangenen Seminaren schon vorgestellte Technik wurde weiterentwickelt. So können durch leistungsfähige mobile Rechner, Messergebnisse vor Ort beurteilt werden. Die technische Grundlagen und Möglichkeiten der Datenerfassung wurden von Herrn Dipl.-Inf. Christoph Held (Zoller + Fröhlich GmbH) in seinem Vortrag „On-Site Erhebung mit 3D - In Zukunft ein Muss?“ dargestellt. Die Lasermesstechnik böte eine erhebliche Unterstützung bei der Beurteilung von Schäden an Abwasseranlagen, wie beispielsweise Schächten. Die zugehörige georeferenzierte Bildverarbeitung unterstütze zudem eine vollständige Dokumentation der Entwässerungssysteme. Hierfür, so Dr. Hans-Peter Duwe (Duwe-3d AG) und insbesondere für die Zusammenführung der Dokumentation unterirdischer Systeme mit der Dokumentation der Geländeoberfläche, die ein wesentliches Werkzeug für neuartige hydraulische Betrachtungen darstellten, seien nach wie vor offsite Berechnungen erforderlich, die aber eine enorme Datenreduktion darstellten und so die Informationen in den Datenmanagementsystemen verwaltbar machten. Die praktische Anwendung des 3D-Laserscans wurde von Herrn Erik Büttner, Scandric 3D Solutions, vorgestellt. Anhand verschiedener Praxisbeispiele zeigte er auf, dass die Technik zunehmend Einzug in die Praxis fände und wertvolle Entscheidungshilfen liefere.

    Abschließend stellte Herr Dipl.-Ing Claus Externbrink (Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen) die Einsatzmöglichkeiten von Managementsystemen in Abwasserbetrieben dar. Unternehmerische Ziele wie Zielsetzungen, die sich aus Umweltschutzaspekten ergäben könnten mittels solcher Werkzeuge in Deckung gebracht werden, so Herr Externbrink. Voraussetzungen hierfür seien, dass die notwendigen Informationen zum einen leicht erfassbar und rechenbar seien und zum anderen die Dokumentationswege dem Personal verständlich gemacht würden. Als Fazit stellte er dar, dass Entwässerungsanlagen von der Öffentlichkeit immer intensiver beobachtet würden. Entsprechend seien klare Spielregeln Basis für regelmäßig zu veröffentlichende Kennzahlen. Hierdurch würde Transparenz geschaffen und letztlich das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Tätigkeiten des Abwasserbetriebes gestärkt.

     

    Zusammenfassend zeigte auch das diesjährige Lindauer Seminar, dass die Zukunftsfähigkeit der Siedlungsentwässerung nicht nur ein technisches Thema sondern auch ein Thema von äußerst hoher gesellschaftlicher Relevanz ist. Entsprechend wurden die Zusammenhänge aus Sicht der Gesetzgebung, der Betreiber, der Planer und der Anwender vorgestellt und von den Teilnehmern angeregt diskutiert. Ein besonderer Dank geht im Namen aller Teilnehmer an die Familie Jöckel und an alle Mitarbeiter der Fa. JT-elektronik GmbH für die hervorragende Gestaltung und Organisation des Seminars.

    Das 30. Lindauer Seminar findet am 09.03.2017 und 10.03.2017 statt. Aktuell sind Interessierte eingeladen, mögliche Themen und Referate einzureichen. Alle Vortragsvorschläge werden dem Seminarausschuss weitergeleitet, welcher bis Anfang August 2016 das Seminarprogramm 2017 zusammenstellen wird.

    Weitere Informationen zu den Lindauer Seminaren unter Email: sonja.joeckel@jt-elektronik.de oder im Internet: www.jt-elektronik.de.

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    • Roßbach, Kreyenbach und Nettebach, die Hochwasserrückhaltebecken (HRB) in Ellinghausen und in Mengede an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel: Motorsägen dröhnen, Bagger bewegen gewaltige Erdmassen, blaue Bauschilder verkünden den Fortschritt des Emscherumbaus. Er tritt auf Dortmunder Stadtgebiet in diesem Jahr in eine entscheidende Phase ein.

      Wir beantworten die wichtigsten Fragen entlang des Flusslaufs zwischen Huckarde und der Stadtgrenze.

      Im Oktober begannen an einigen Stellen Rodungsarbeiten. Warum waren die Baumfällungen nahe des Revierparks Wischlingen notwendig?

      Nördlich der Mallinckrodtstraße (OW IIIa) in Höhe des Revierparks nach Huckarde wird der bisherige Schallschutzwall zu einem Hochwasserschutzdeich umgebaut. Hintergrund ist, dass im Zuge der Renaturierung der Roßbach ein neues Bett erhält und in dem Bereich mäandern soll. Das Tal ist an dieser Stelle so weit, dass der Bach künftig in Biegungen fließt und bei Hochwasser zusätzlich Wasser aufnimmt.

      Was passiert am Nettebach in Ober- und Niedernette?

      Im Bereich Bodelschwingher Straße/Wiemerstraße wurden Laubbäume gefällt. Hier entsteht eine Baugrube für den künftigen unterirdischen Abwasserkanal. Im Oberlauf, bis zur Pumpstation im Rahmer Wald ist der Nettebach schon vom Abwasser befreit. Nun nimmt die Emschergenossenschaft (EG) den Unterlauf der Nettebachs bis zur Mündung in die Emscher in Ellinghausen in Angriff.

      Der Nettebach ist das letzte noch Abwasser führende Gewässer auf Dortmunder Stadtgebiet. Zum Nettebach-System gehören auch der Kreyenbach in Deusen und der Zechengraben in Niedernette. Sie werden in einem gemeinsamen Sammler unterirdisch zusammengeführt. In den Bau aller Kanäle in diesem Bereich investiert die Genossenschaft 54 Millionen Euro.

      Welche Bedeutung hat die Kanalisierung
      des Nettebachs für den Emscherumbau?

      Eine zentrale. „Das wird die ganz große Nummer dieses Jahr“, sagt EG-Sprecher Ilias Abawi. Mit dem Anschluss des Nettebach-Sammlers an den Emscherkanal geht der große, 51 Kilometer lange Hauptkanal zwischen Ellinghausen und Dinslaken in Betrieb. „Wenn keine Fäkalien mehr in die Emscher eingeleitet werden, können wir erneut ans Hochwasser-Rückhaltebecken Mengede gehen“, erklärt Abawi.

      Dann verschwinden die Baustraßen, die das HRB noch in vier kleine Becken teilen. Die Emscher erhält hier ein mäanderndes Flussbett, das „Mengeder Meer“ seine endgültige Gestalt. „Das wird ein ökologischer Schwerpunkt“, verspricht Ilias Abawi.

      Ist das HRB in Mengeder der einzige Hochwasserschutz?

      Nein. Mit den Rodungsarbeiten in Ellinghausen haben die Bauarbeiten für die Beckenteile B und C des Hochwasserrückhaltebeckens Ellinghausen begonnen. Das bereits fertige Becken A fasst schon jetzt 350.000 Kubikmeter Wasser. Mit den neuen Becken auf der linken Emscherseite kommen weitere 550.000 Kubikmeter hinzu. Das Gesamtvolumen inklusive des „Mengeder Meeres“ beträgt dann zwei Millionen Kubikmeter.

       

      Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de
      • 0 Antworten
    • Hallo zusammen,

      kennt jemand diese Fettabscheideranlage?

      Durchmesser 1000mm und Beckenhöhe 1400mm

      Kennt jemand diese Anlage?

      Meiner Meinung nach Kessel oder ACO Passavant?

      Gizmo 077 meinte, die Fettabscheideranlage mit blauer Beschichtung ist eine ACO Signum                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
      • 4 Antworten

    Emscher bald frei von Abwasser

    Roßbach, Kreyenbach und Nettebach, die Hochwasserrückhaltebecken (HRB) in Ellinghausen und in Mengede an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel: Motorsägen dröhnen, Bagger bewegen gewaltige Erdmassen, blaue Bauschilder verkünden den Fortschritt des Emscherumbaus. Er tritt auf Dortmunder Stadtgebiet in diesem Jahr in eine entscheidende Phase ein.
    Wir beantworten die wichtigsten Fragen entlang des Flusslaufs zwischen Huckarde und der Stadtgrenze.
    Im Oktober begannen an einigen Stellen Rodungsarbeiten. Warum waren die Baumfällungen nahe des Revierparks Wischlingen notwendig?
    Nördlich der Mallinckrodtstraße (OW IIIa) in Höhe des Revierparks nach Huckarde wird der bisherige Schallschutzwall zu einem Hochwasserschutzdeich umgebaut. Hintergrund ist, dass im Zuge der Renaturierung der Roßbach ein neues Bett erhält und in dem Bereich mäandern soll. Das Tal ist an dieser Stelle so weit, dass der Bach künftig in Biegungen fließt und bei Hochwasser zusätzlich Wasser aufnimmt.
    Was passiert am Nettebach in Ober- und Niedernette?
    Im Bereich Bodelschwingher Straße/Wiemerstraße wurden Laubbäume gefällt. Hier entsteht eine Baugrube für den künftigen unterirdischen Abwasserkanal. Im Oberlauf, bis zur Pumpstation im Rahmer Wald ist der Nettebach schon vom Abwasser befreit. Nun nimmt die Emschergenossenschaft (EG) den Unterlauf der Nettebachs bis zur Mündung in die Emscher in Ellinghausen in Angriff.
    Der Nettebach ist das letzte noch Abwasser führende Gewässer auf Dortmunder Stadtgebiet. Zum Nettebach-System gehören auch der Kreyenbach in Deusen und der Zechengraben in Niedernette. Sie werden in einem gemeinsamen Sammler unterirdisch zusammengeführt. In den Bau aller Kanäle in diesem Bereich investiert die Genossenschaft 54 Millionen Euro.
    Welche Bedeutung hat die Kanalisierung
    des Nettebachs für den Emscherumbau?
    Eine zentrale. „Das wird die ganz große Nummer dieses Jahr“, sagt EG-Sprecher Ilias Abawi. Mit dem Anschluss des Nettebach-Sammlers an den Emscherkanal geht der große, 51 Kilometer lange Hauptkanal zwischen Ellinghausen und Dinslaken in Betrieb. „Wenn keine Fäkalien mehr in die Emscher eingeleitet werden, können wir erneut ans Hochwasser-Rückhaltebecken Mengede gehen“, erklärt Abawi.
    Dann verschwinden die Baustraßen, die das HRB noch in vier kleine Becken teilen. Die Emscher erhält hier ein mäanderndes Flussbett, das „Mengeder Meer“ seine endgültige Gestalt. „Das wird ein ökologischer Schwerpunkt“, verspricht Ilias Abawi.
    Ist das HRB in Mengeder der einzige Hochwasserschutz?
    Nein. Mit den Rodungsarbeiten in Ellinghausen haben die Bauarbeiten für die Beckenteile B und C des Hochwasserrückhaltebeckens Ellinghausen begonnen. Das bereits fertige Becken A fasst schon jetzt 350.000 Kubikmeter Wasser. Mit den neuen Becken auf der linken Emscherseite kommen weitere 550.000 Kubikmeter hinzu. Das Gesamtvolumen inklusive des „Mengeder Meeres“ beträgt dann zwei Millionen Kubikmeter.
     
    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de

    A-HA LEISTET PIONIERARBEIT!

    Die Digitalisierung von Informationen und der Abruf durch Smartphones und Co. nehmen immer mehr Einfluss auf unser tägliches Leben.Warum also die technischen Möglichkeiten nicht auch in der Aus- und Fortbildung von Fachkräften einsetzen?
    Das hat sich Abwassermeister Achim Höcherl (A-HA) gedacht und die Machbarkeitsstudie„QR-Codes in der Abwassertechnik“ ins Leben gerufen. Ein weiteres Projekt aus der A-HA Ideenschmiede, das den Kreis zu einer ganzheitlichen Ausbildung in der Abwassertechnik schließen soll. Mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat er dafür starke Partner an seiner Seite, die die Machbarkeitsstudie fördern.
    Für die Machbarkeitsstudie sind die typischen Verfahrensabschnitte aus der Abwasserreinigung und Schlammaufbereitung ausgewählt worden. Für jeden Verfahrensabschnitt wurden Informationen, wie z.B. Definitionen, Technische Beschreibungen, Medien und sogar ein kleines Quiz zusammengestellt. Diese Informationen sind über entsprechende QR-Codes, einem zweidimensionalen Barcode, mit dem Smartphone oder Tablet an der dazugehörigen Verfahrensstufe abrufbar.
    Am 25. Januar 2016 gab es den offiziellen Startschuss der Erprobungsphase in der Großkläranlage in Köln-Stammheim. Vor etwa 20 Interessierten der Kölner Belegschaft wurde das Projekt von Achim Höcherl (rechts) und Sven Theus (links) vorgestellt. Im Anschluss an die Vorstellung wurde der A-HA Ausbildungs Scheck an Vertreter der Stadtentwässerungsbetriebe überreicht. Auf dieser Anlage werden die 15 verschiedenen QR-Codes für die nächsten drei Monate von Auszubildenden, Fachkräften und Meistern ausprobiert. Im Februar folgen mit Bonn, Wiesbaden und Nürnberg weitere Versuchsanlagen.
    Über den weiteren Projektverlauf könnt ihr euch natürlich auf www.abwasser-meister.deinformieren.Solltet Ihr Fragen haben oder Interesse am Einsatz der QR-Cods auf eurer Kläranlage, dann schreibt uns doch einfach eine Email an mail@abwasser-meister.de

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