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Das 31. Lindauer Seminar

 
„Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“
Das 31. Lindauer Seminar
8. und 9. März 2018
 
 
 
Prof. Karsten Kerres, FH Aachen
 
 
 
 
26 Referenten, 72 Aussteller und rund 500 Teilnehmer: Diese drei eindrucksvollen Zahlen zeigen, dass technisch intakte und zukunftsfähige öffentliche und private Entwässerungssysteme nach wie vor eine hohe wasserwirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Bedeutung haben.
Unter der Leitung von Herrn Prof. Max Dohmann und Herrn Prof. Wolfgang Günthert wurden auf dem diesjährigen Lindauer Seminar zunächst Entwicklungen rechtlicher Rahmenbedingungen und zukünftige Herausforderungen an Planung, Betrieb und Management von Entwässerungssystemen vorgestellt. Weitere Themenblöcke waren technische Innovationen aus den Bereichen Zustandserfassung, Betrieb und Sanierung, BIM im Leitungsbau, Sanierungsstrategien und Integrale Instandhaltung.
Im Laufe der Tagung wurden dabei zunächst die aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen aus Sicht der Landespolitik aufgezeigt. Herr MDgt Prof. Dr.-Ing. Martin Günther Grambow (Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) stellte dabei quasi als Leitmotiv für die Tagung fest, dass gesellschaftlicher Wohlstand und Ausbau bzw. Instandhaltung der Infrastrukturen Hand in Hand gingen: „Wir sind so reich nicht trotz, sondern weil wir so intensiv in die Infrastruktur investieren.“ Im besonderen Maße gelte dies für die Wasserver- und -entsorgung.
Umfassend diskutiert wurden dementsprechend die weiteren Beiträge um Vorgaben aus der Politik an die Entwässerungssysteme sowohl im Umgang mit Starkregenereignissen als auch hinsichtlich Rückhalt und Elimination von Mikroschadstoffen aus dem Abwasser.
In den folgenden Themenblöcken wurden Möglichkeiten und Grenzen von Betriebsführungssystemen aus Betreibersicht vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch Aspekte der Aus- und Weiterbildung sowie die Relevanz des Selbstbildes des Betriebspersonals angesprochen, denn nichts sei so wirtschaftlich, wie ein qualifizierter und motivierter Mitarbeiter!
Neue Entwicklungen der Digitalisierung, insbesondere im Building Information Modelling (BIM) wurden im Anschluss aufgezeigt. Auch hier wurden neben technischen Aspekten die Notwendigkeit der Weiterbildung und Qualifikation auf allen Seiten angesprochen. Insgesamt wird für den Tiefbaubereich ein erhebliches Potenzial in der Digitalisierung gesehen: Baumaßnahmen sowie der Anlagenbetrieb können mit diesen Werkzeugen zum einen zukünftig deutlich effizienter erfolgen. Zum anderen seien Bau- und Betriebsdaten sowie deren Zusammenführung von besonderer Bedeutung für eine angestrebte integrale Instandhaltung der Systeme.
Der zweite Seminartag begann mit Erfahrungsberichten zur Qualitätssicherung von Sanierungsmaßnahmen und der Vorstellung von Innovationen wie der Unterstützung von Zustandsauswertungen durch Bildverarbeitungssysteme, aber auch durch Überlegungen neuen Technologien und Kostensenkung bei der Kanalreinigung und -instandhaltung.
Abgeschlossen wurde das Seminar mit der Vorstellung von Konzepten und Methoden zur Kanalsanierung. Neben Neuerungen im Regelwerk zur Gestaltung von zukunftsfähigen Sanierungsstrategien wurden Entscheidungsunterstützungskonzepte für Haltungs- wie auch für Schachtsanierungsmaßnahmen vorgestellt.
Zusammenfassend wurden also auch bei dem diesjährigen Lindauer Seminar alle Facetten einer zukunftsfähigen Siedlungsentwässerung aus Sicht der Gesetzgebung, der Betreiber, der Planer und der Anwender vorgestellt und von den Teilnehmern angeregt diskutiert. Ein besonderer Dank geht im Namen aller Teilnehmer an die Familie Jöckel und alle Mitarbeiter der Fa. JT-elektronik GmbH für die hervorragende Gestaltung und Organisation des Seminars.
Das 32. Lindauer Seminar 2019 “Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ findet am 14. und 15. März 2019 in Lindau statt. Die Details finden Sie unter www.jt-elektronik.de.
(Fotos: JT-elektronik)

Veranstalter, Seminarleiter und Moderatoren des Lindauer Seminars: v.l.n.r. Ulrich und Tobias Jöckel, Prof. Karsten Kerres, Cornelia Jöckel, Univ.-Prof. Wolfgang Günthert, Sonja Jöckel, Univ.-Prof. Karsten Körkemeyer, Univ.-Prof. Max Dohmann.
Foto: Lindauer Zeitung
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IPEK: Zweigstelle in Dortmund

Partner, Kunden und Interessenten folgten unserer Einladung zur Eröffnung der neuen Zweigstelle in Dortmund. Neben zahlreichen Gesprächen und Präsentationen unserer Systeme sorgte auch die für das Ruhrgebiet typische Currywurst für gute Stimmung bei unseren Gästen. In Dortmund unterstützen euch ab sofort Sasa Pereglin (Teamleiter & Techniker), Eugen Vasilev (Techniker) und Sascha Matjien (Techniker) bei Service, Beratung und Vertrieb. Wir bedanken uns bei allen Gästen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Kontaktdaten und die Öffnungszeiten unserer Zweigstelle in Dortmund findet ihr unter http://www.ipek.at/index.php?id=1094

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  • Inspektionstechnik


    Das 31. Lindauer Seminar

     
    „Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“
    Das 31. Lindauer Seminar
    8. und 9. März 2018
     
     
     
    Prof. Karsten Kerres, FH Aachen
     
     
     
     
    26 Referenten, 72 Aussteller und rund 500 Teilnehmer: Diese drei eindrucksvollen Zahlen zeigen, dass technisch intakte und zukunftsfähige öffentliche und private Entwässerungssysteme nach wie vor eine hohe wasserwirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Bedeutung haben.
    Unter der Leitung von Herrn Prof. Max Dohmann und Herrn Prof. Wolfgang Günthert wurden auf dem diesjährigen Lindauer Seminar zunächst Entwicklungen rechtlicher Rahmenbedingungen und zukünftige Herausforderungen an Planung, Betrieb und Management von Entwässerungssystemen vorgestellt. Weitere Themenblöcke waren technische Innovationen aus den Bereichen Zustandserfassung, Betrieb und Sanierung, BIM im Leitungsbau, Sanierungsstrategien und Integrale Instandhaltung.
    Im Laufe der Tagung wurden dabei zunächst die aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen aus Sicht der Landespolitik aufgezeigt. Herr MDgt Prof. Dr.-Ing. Martin Günther Grambow (Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) stellte dabei quasi als Leitmotiv für die Tagung fest, dass gesellschaftlicher Wohlstand und Ausbau bzw. Instandhaltung der Infrastrukturen Hand in Hand gingen: „Wir sind so reich nicht trotz, sondern weil wir so intensiv in die Infrastruktur investieren.“ Im besonderen Maße gelte dies für die Wasserver- und -entsorgung.
    Umfassend diskutiert wurden dementsprechend die weiteren Beiträge um Vorgaben aus der Politik an die Entwässerungssysteme sowohl im Umgang mit Starkregenereignissen als auch hinsichtlich Rückhalt und Elimination von Mikroschadstoffen aus dem Abwasser.
    In den folgenden Themenblöcken wurden Möglichkeiten und Grenzen von Betriebsführungssystemen aus Betreibersicht vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch Aspekte der Aus- und Weiterbildung sowie die Relevanz des Selbstbildes des Betriebspersonals angesprochen, denn nichts sei so wirtschaftlich, wie ein qualifizierter und motivierter Mitarbeiter!
    Neue Entwicklungen der Digitalisierung, insbesondere im Building Information Modelling (BIM) wurden im Anschluss aufgezeigt. Auch hier wurden neben technischen Aspekten die Notwendigkeit der Weiterbildung und Qualifikation auf allen Seiten angesprochen. Insgesamt wird für den Tiefbaubereich ein erhebliches Potenzial in der Digitalisierung gesehen: Baumaßnahmen sowie der Anlagenbetrieb können mit diesen Werkzeugen zum einen zukünftig deutlich effizienter erfolgen. Zum anderen seien Bau- und Betriebsdaten sowie deren Zusammenführung von besonderer Bedeutung für eine angestrebte integrale Instandhaltung der Systeme.
    Der zweite Seminartag begann mit Erfahrungsberichten zur Qualitätssicherung von Sanierungsmaßnahmen und der Vorstellung von Innovationen wie der Unterstützung von Zustandsauswertungen durch Bildverarbeitungssysteme, aber auch durch Überlegungen neuen Technologien und Kostensenkung bei der Kanalreinigung und -instandhaltung.
    Abgeschlossen wurde das Seminar mit der Vorstellung von Konzepten und Methoden zur Kanalsanierung. Neben Neuerungen im Regelwerk zur Gestaltung von zukunftsfähigen Sanierungsstrategien wurden Entscheidungsunterstützungskonzepte für Haltungs- wie auch für Schachtsanierungsmaßnahmen vorgestellt.
    Zusammenfassend wurden also auch bei dem diesjährigen Lindauer Seminar alle Facetten einer zukunftsfähigen Siedlungsentwässerung aus Sicht der Gesetzgebung, der Betreiber, der Planer und der Anwender vorgestellt und von den Teilnehmern angeregt diskutiert. Ein besonderer Dank geht im Namen aller Teilnehmer an die Familie Jöckel und alle Mitarbeiter der Fa. JT-elektronik GmbH für die hervorragende Gestaltung und Organisation des Seminars.
    Das 32. Lindauer Seminar 2019 “Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ findet am 14. und 15. März 2019 in Lindau statt. Die Details finden Sie unter www.jt-elektronik.de.
    (Fotos: JT-elektronik)

    Veranstalter, Seminarleiter und Moderatoren des Lindauer Seminars: v.l.n.r. Ulrich und Tobias Jöckel, Prof. Karsten Kerres, Cornelia Jöckel, Univ.-Prof. Wolfgang Günthert, Sonja Jöckel, Univ.-Prof. Karsten Körkemeyer, Univ.-Prof. Max Dohmann.
    Foto: Lindauer Zeitung

    IPEK: Zweigstelle in Dortmund

    Partner, Kunden und Interessenten folgten unserer Einladung zur Eröffnung der neuen Zweigstelle in Dortmund. Neben zahlreichen Gesprächen und Präsentationen unserer Systeme sorgte auch die für das Ruhrgebiet typische Currywurst für gute Stimmung bei unseren Gästen. In Dortmund unterstützen euch ab sofort Sasa Pereglin (Teamleiter & Techniker), Eugen Vasilev (Techniker) und Sascha Matjien (Techniker) bei Service, Beratung und Vertrieb. Wir bedanken uns bei allen Gästen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Kontaktdaten und die Öffnungszeiten unserer Zweigstelle in Dortmund findet ihr unter http://www.ipek.at/index.php?id=1094

    Leipzig 2018 - Sachkundelehrgänge Kanalinspektion, Dichtheitsprüfung und Kanalsanierung

    SAG-Akademie on Tour…
    Leipzig 2018 - Sachkundelehrgänge Kanalinspektion, Dichtheitsprüfung und  Kanalsanierung
    Kundennähe ist uns wichtig! Unter dem Motto „SAG-Akademie on Tour…“ führen wir ausgewählte Seminare an zusätzlichen Standorten in Deutschland durch.
    In diesem Jahr finden die Sachkundelehrgänge „Kanalinspektion“ für Fachkräfte und Anwender, jeweils in den Bereichen öffentliche Kanalisation und Grundstücksentwässerung, im sächsischen Leipzig statt.
     
     

     
    Grundkurs Kanalinspektion nach Europäischem Kodiersystem für Inspekteure und Anwender (Sachkunde)
    KI-G-EN  I  5 Tage  I  1.150,- € zzgl. MwSt.  I  16. bis 20.04.2018 und 22. bis 26.10.2018  
    Optische Inspektion von öffentlichen Kanälen und Grundstücksentwässerungsleitungen nach Europäischem Kodiersystem DIN EN 13508-2:2011 in Verbindung mit DWA-M 149-2:2013, DWA-M 149-5:2010 und ISYBAU 2013, Stand 12/2015
    Link:
    http://www.sag-akademie.de/seminar/info/KI-G-EN
     
     
     
    Zertifizierter Sachkundiger Dichtheitsprüfung mit Luft/Wasser (Sachkunde)
    DR-SK  I  5 Tage  I  1.150,- € zzgl. MwSt.  I  18. bis 22.06.2018 und 05. bis 09.11.2018
    Physikalische Druckprüfung von Kanälen, Leitungen und Schächten sowie Muffen, Anschlüssen, Druckleitungen und Sonderbauwerken (Abwassersammelgruben, Pumpenschächten und Kleinkläranlagen)
    Link:
    http://www.sag-akademie.de/seminar/info/DR-SK
     
     
     
    Reparatur von Kanalschäden mit Robotertechnik für Planer und Anwender (Großprofile und GEA) (Sachkunde)
    KS-FRT-SK  I  2 Tage  I  520,- € zzgl. MwSt.  I  23.04. bis 24.04.2018
    Der Lehrgang behandelt mit anschaulichem Bild- und Filmmaterial, die verschiedenen Reparaturverfahren mit Robotertechnik. Dabei werden Anforderungen der a.a.R.d.T., an Geräte und Equipment und Qualitätsanforderungen bei Planung, Vor- und Nacharbeiten sowie bei der Durchführung aufgezeigt.
    Link:
    http://www.sag-akademie.de/seminar/info/KS-FRT-SK
     
     
     
    Sanierung von begehbaren Kanälen und Schächten mit Reparaturverfahren für Planer und Anwender (Sachkunde)
    KS-SBK-SK  I  2 Tage  I  520,- € zzgl. MwSt.  I  25.04. bis 26.04.2018
    Die Planung, Ausschreibung, Ausführung und Bauleitung von Reparaturmaßnahmen an öffentlichen Kanälen und privaten Abwasserleitungen erfordert umfangreiches Wissen aller Projektbeteiligten.
    Link:
    http://www.sag-akademie.de/seminar/info/KS-SBK-SK

    Organisiert und betreut werden die Lehrgänge in Leipzig von unserer nordrhein-westfälischen Niederlassung Lünen. Gerne stehen Ihnen dort unsere Mitarbeiter für Informationen und Fragen zur Verfügung.
     
     
     
     
    Kontakt:
    SAG-Akademie GmbH für berufliche Weiterbildung
    Niederlassung Lünen
    Jörg Henschel
    Am Brambusch 24
    44536 Lünen
    Telefon            02 31.225 11-11
    Fax                  02 31.225 11-25
    e-Mail              info@SAG-Akademie.de
    Homepage       www.SAG-Akademie.de

    Produktvielfalt, Service und Innovation - in Deutschland und weltweit

    Seit 35 Jahren entwickelt und produziert die Firma Rausch TV Inspektionsanlagen für optische Rohr- und Kanaluntersuchungen, sowie Dichtheitsprüfsysteme in höchster Qualität. Dieser Qualitätsanspruch spiegelt sich in allen Serviceleistungen und Ablaufprozessen wieder.

    Die Kundenanforderungen zu jeder Zeit zu erfüllen und Produkte zu übergeben, die individuell angepasst sind und den hohen Erwartungen entsprechen, hat bei Rausch oberste Priorität.

    Um dies effizient umzusetzen und eine kontinuierliche Qualitätssicherung zu gewährleisten, hat sich die Firma Rausch nach der national und international anerkannten Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 zertifizieren lassen.

    Die Firmenzentrale in Weißensberg am Bodensee bündelt Entwicklung, Produktion, Verwaltung und Service. Rausch eigene Servicestellen in Düsseldorf, Winsen und Hoerdt bei Straßburg, sowie Service Partner in Dresden, Lünen, Wiesentheid, Ingolstadt und Berlin komplettieren das Angebot in Deutschland. Ein umfangreich und zuverlässig agierendes Händler- und Kundendienstnetz steht zudem in West- und Osteuropa, Australien, Asien und den USA zur Verfügung. Auch internationale Kunden genießen somit besten Service vor Ort.

    Innovativ – Modular – Effektiv! Hierfür steht Rausch auch in Zukunft.
    RCA 4.0 Full HD

    Die Entwicklung der Rausch RCA Linie hat bereits in den 90iger Jahren begonnen und durch kontinuierliche Weiterentwicklung immer wieder neue Trends im Markt gesetzt – 2018 erneut!

    Als weltweit erstes TV-Inspektionssystem ermöglicht die RCA 4.0 eine Übertragung in Full HD mit einer Auflösung von 1920x1080

    Pixeln mit Kupferkabeln ohne Lichtwellenleiter. novativ – Modular – Effektiv! Hierfür steht Rausch auch in Zukunft.


    Die VML Technologie wurde im Hause Rausch speziell hierfür entwickelt und ist patentrechtlich geschützt. Durch die Verwendung der effektiven VML Technologie wird der Service vereinfacht und die  Unterhaltskosten für den Kunden minimiert.

    Die Systemsteuerung erfolgt über einen Industrie PC in Verbindung mit einem 15“ Touchscreen sowie über multifunktionelle Joysticks, die zusammen die komplette Kontrolle von Kameras, Fahrwagen und dem Satellitensystem übernehmen. Ein zweiter PC übernimmt die Dokumentation der durchgeführten  Inspektion. Zur Vermessung von Schadstellen ab DN 150 und zur Deformationsmessung steht die bereits bewährte Kamera KS 135 Scan jetzt in Full HD zur Verfügung.

    Für den Einsatzbereich bis DN 2500 kann die Kamera wahlweise auf einem Floß oder in Verbindung mit dem Fahrwagen C 135 und einer Lafette eingesetzt werden.


     
    Die RCA 4.0 ist zur Dichtheitsprüfung von Einzelmuffen-, Haltungs-, Schacht- und Abscheiderprüfungen erweiterbar.


    Das Ortungssystem LATRAS (LAterales TRAcking System) von Rausch dient der  automatischen Vermessung und der grafischen Darstellung des Leitungsverlaufs von Hausanschlussleitungen. Die LATRAS Sensorik wird hinter der Kamera KS 60 DB angebracht. Der Vordruck erfolgt wahlweise über eine Schiebekabel oder mittels Hochdruckspültechnik.


     
    Die Steuerelektronik erfasst die Bewegungsrichtung des LATRAS Sensorkopfs. Diese xyz-Koordinaten werden permanent parallel zur Inspektion registriert und erlauben es, den Leitungsverlauf gleichzeitig und ohne wesentlichen Mehraufwand für den Inspekteur automatisch aufzuzeichnen. Die Qualität der Untersuchung wird durch die neuen und wichtigen Informationen über das Leitungssystem deutlich erhöht.

    LATRAS kann bei Systemen, die mit der M-Serie und der Kamera KS 60 DB bestückt sind, nachgerüstet werden.


     
    PipeCommander

    Komplettiert werden Rausch Systeme mit der Software PipeCommander und dem Kartenmodul PicoMaps. Hardware und Software werden nahtlos und effizient verknüpft. In PipeCommander werden alle relevanten Stammdaten und aufgezeichnete
    Inspektionsereignisse  erfasst. Von hier aus sind die Daten später leicht zu editieren. Alle Projekte werden in einer übersichtlichen Menüstruktur verwaltet und können jeder Zeit gezielt exportiert und ausgedruckt

    werden. Inspektionsverläufe und -ergebnisse können in Form von Videos, Fotos, Protokollen, Statistiken und 3D-Darstellungen abgerufen werden. PipeCommander ist als Erfassungssoftware für Fahrzeuge und als reine Büroversion zur Verwaltung bzw. Nachbearbeitung von Untersuchungsdaten erhältlich.
    Als leistungsstarkes Zusatzmodul der Kanalerfassungssoftware PipeCommander zieht sich PicoMaps alle verfügbaren Geo-Koordinaten automatisch aus der Inspektions-Datenbank. Auf Basis dieser Daten werden komplette Kanalnetzte visualisiert. Mit LATRAS erfasste Leitungsverläufe werden ebenfalls in PicoMaps integriert und erweitern die Darstellung durch eine deutlich erhöhte Genauigkeit des Leitungsverlaufs.


     
    Fahrzeugausbau - Leichtgewichte von Rausch

    Rausch bietet mobile Lösungen und Einbauanlagen für Fahrzeuge, die in Leichtbauweise mit innovativer Wabentechnologie konzipiert sind. Sie erreichen selbst vollausgebaut, inklusive des wegweisenden modularen Systems der M-Serie und der Stromversorgung über Lithium-Ionen-Batterien, nur 3.100 kg Gesamtgewicht. Sie können mit dem Führerschein Klasse B bis 3.500 kg Gesamtmasse bewegt werden.

    Besonders geeignet für den Einbau in kleinere Fahrzeuge ist das mobile System MOBILE pro. Es verfügt über einen integrierten 12“ LCD-Monitor, einen digitalen MPEG 4 Recorder mit Einzelbildspeicherung und einer Schnittstelle für die Verbindung mit einem PC.

    Die Fahrwagen C 100 mit Kamera KS 60 DB und  C 135 mit KS 135 decken einen Inspektionsbereich von DN 100 – DN 2500  ab , sie werden über zwei Multifunktions-Joysticks gesteuert.

    Mit dieser modularen und kostengünstigen Kompaktlösung ist der Zugang in Tiefgaragen und engen Seitenstraßen möglich. Außerdem ist die MOBILE pro platzsparend  in Sanierungs- und Spülfahrzeuge integrierbar.


     
     

     

     

     



    Rausch Produkte Live erleben

    Besuchen Sie uns auf der IFAT in München vom 14. - 18. Mai 2018.

    In Halle C3, Stand 227/326 präsentieren wir eine Vielzahl an Innovationen und effektiven Weiterentwicklungen bestehender Produkte. Lassen Sie sich begeistern!

    Weitere Informationen

    Rausch GmbH & Co.KG

    Simone Bommer

    Marketing

    Brühlmoosweg 40

    88138 Weißensberg

    Telefon: +49 (0) 8389 / 898 15

    Telefax: +49 (0) 8389 / 898 41

    E-Mail: sbommer@rauschtv.de

    Internet: www.rauschtv.com

    IBAK: Los geht’s... mit Neuigkeiten im alten Rohr

    Los geht’s... mit Neuigkeiten im alten Rohr
     
    „Wir sehen uns in Oldenburg“, heißt in diesen Tagen am Ende eines nahezu jeden Gespräches mit Kunden und Geschäftspartnern aus dem Bereich Inspektion und Sanierung. Das 2-tägige Forum gilt als Auftaktveranstaltung in ein an Fachtagungen und Messen reiches Kalenderjahr. Selbstverständlich folgen IBAK und IBAK Robotics der Einladung des Instituts für Rohrleitungsbau Oldenburg (iro). „Wir freuen uns auf zahlreiche bekannte und viele neue Gesichter an unserem gemeinsamen Messestand in der Jade Hochschule“, kündigt IBAK-Robotics-Geschäftsführer Manfred Weber an.
     
    Das Unternehmen präsentiert zudem

    auf der DWA Praxiswoche Kanalsanierung am 07.02.2018 in Nürnberg,
    sowie auf dem Deutschen Schlauchlinertag und dem Deutschen Reparaturtag vom 24. bis 25.04.18 in Kassel
     
    Neues in Sachen Sanierung. Es wird ein Fräsroboter für den Hauptkanal vorgestellt, der den Einsatzbereich vom sanierten DN 200 bis DN 800 Rohr vollständig abdeckt. Auf facebook gewährt das Unternehmen einen ersten Einblick auf bewegte Bilder:

    Haben Sie iPEK Produkte schon live gesehen ?

    Das weltweite iPEK-Händlernetz bietet nicht nur eine umfassende Servicepräsenz, sondern auch die Gelegenheit, iPEK-Produkte auf internationalen Messen live zu erleben.
    Verschafft euch einen Überblick über alle Messetermine, wir freuen uns auf euren Besuch! https://goo.gl/gDYhhv
    Wir unterstützen die diesjährige RKI Abschlussklasse bei der Prüfungsvorbereitung. Am 17.01 waren wir zusammen mit Fink Leitungsmesstechnik beim Praxistag an der Berufsschule Lauingen, um die iPEK Technik vorzuführen. Wir bedanken uns für den freundlichen Empfang und wünschen allen Absolventen viel Erfolg bei der Prüfung!
    • Von iPEK International
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    31. LINDAUER SEMINAR, 08.+09. März 2018

    31. LINDAUER SEMINAR, 08.+09. März 2018
    „Praktische Kanalisationstechnik – zukunftsfähige Entwässerungssysteme“
     
     
     
    Zwei Tage Fach- und Praxiswissen der Kanalisationstechnik: Das 31. Lindauer Seminar schafft wieder einen aktuellen Überblick.
    Auf ein bewährtes Fundament gebaut und trotzdem ganz neu: Was für die Lindauer Seminare gilt, die seit 1986 eine feste Größe der Kanalisationsbranche sind, gilt auch für die Lindauer Inselhalle. Das bedeutendste Branchenforum der Siedlungsentwässerung im deutschsprachigen Raum findet am 8. und 9. März 2018 in der brandneuen Inselhalle Lindau statt – als erstes Seminar überhaupt. Auch 2018 gibt das Forum unter dem Schlagwort „Praktische Kanalisationstechnik – zukunftsfähige Entwässerungssysteme“ Einblick in neue Herausforderungen und innovative Lösungen der Siedlungsentwässerung.
    „Wir freuen uns, das beliebte Forum in diesem Jahr erstmals an diesem besonderen Seminarort präsentieren zu können“, sagt Sonja Jöckel, Geschäftsführerin der JT-elektronik GmbH. Die beiden ehemaligen Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Martin Zeil werden das Lindauer Seminar 2018 eröffnen. Dann geht es in den folgenden zwei Tagen um die ganze Vielfalt der Entwässerungsorganisation: Vorgaben und kommunale Verantwortung, Management und Dienstleistung, Erfahrungsberichte und Innovationen. Sonja Jöckel ist sich sicher: „Um die 500 Teilnehmer und über 50 ausstellende Firmen werden wieder am Lindauer Seminar teilnehmen und dafür sorgen, dass es seine Relevanz als größtes Fachtreffen dieser Art behält.“
    Themenvielfalt 2018
    Beliebt ist das Forum vor allem wegen seiner Themenvielfalt, die in sechs Vortragsblöcken vorgestellt wird. In diesem Jahr widmet sich der erste Block am 8. März politischen Vorgaben: Unter dem Motto „Aktuelle Entwicklungen erkennen und gestalten“ schafft Prof. Dr.-Ing. Martin G. Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, einen Überblick zum Thema. Im Anschluss werden zwei Praxisbeispiele vorgestellt: Dipl.-Bauing. Ulrich Fischer berichtet über das Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg und MR Dipl.-Ing. Arnold Schmidt referiert zum Thema „kommunale Abwasserbeseitigung in Nordrhein-Westfalen“. Kanalmanagement – Betriebsführungssysteme und Ausbildung des Betriebspersonals – und aktuelle Fragestellungen wie der Einsatz von Digitalisierung in der Vergabe oder bei der Kanalnetzbewirtschaftung stehen danach auf dem Programm.
    Der zweite Tag widmet sich Trends der Praxis: „Sind neue Produktentwicklungen erforderlich?“, fragt Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler, IKT Gelsenkirchen. Dipl.-Ing. Jan Waschnewski von den Berliner Wasserbetrieben stellt anschließend die virtuelle Begehung von Abwasserkanälen im Rahmen des Fraunhofer-Projektes AUZUKA vor. Konzepte und Methoden der Kanalsanierung samt Beispielen aus Salzburg und Osnabrück schließen das Seminarprogramm ab. Geleitet und moderiert wird das Seminar auch dieses Jahr durch die Universitätsprofessoren Dr.-Ing. Max Dohmann aus Aachen und Dr.-Ing. F. Wolfgang Günthert aus München.
    Branchentreff mit Mehrwert
    Mehrere Gründe machen die Lindauer Seminare so beliebt: Sie versammeln ein kenntnisreiches Fachpublikum aus allen Bereichen wie Behörden, Kommunen, Planungsbüros, produzierenden und dienstleistenden Unternehmen sowie Forschungsinstituten. Zusätzliche Inspiration bieten die Präsentationen von über 50 Fachunternehmen. Trotz des facettenreichen Seminarprogramms bleibt aber auch genügend Raum für Erfahrungsaustausch und persönliches Kennenlernen – während des gemeinsamen Essens oder bei einem Besuch im Unternehmen des Veranstalters JT-elektronik.
    Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter: www.jt-elektronik.de.
     
    Informationen und Kontakt
    Ansprechperson: Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel, Email: sonja.joeckel@jt-elektronik.de
    JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Straße 26, 88131 Lindau, Tel. 08382 967360, www.jt-elektronik.de
     
    JT-Kursflyer_2018.pdf
    Gastkarte-Seminar-2018-D-15 Joch Volker.pdf
    • Von JT-elektronik (SJ)
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    IBAK MiniLite auf Erfolgskurs

    IBAK MiniLite auf Erfolgskurs
    „Vielseitig und mobil“ ist die Antwort von Werner Paulsen, IBAK-Außendienstmitarbeiter, auf die Frage nach zwei wesentlichen Eigenschaften der neuen MiniLite[1]. „Nutzbar von einer einfachen Inspektion bis hin zum Betrieb an der Großanlage“, führt der erfahrene Berater fort.
    Die mobile Lösung für Inspektionen von Haus- und Grundstücksentwässerungsanlagen punktet mit einem modernen Touch-Display, einem kleinen, sehr leistungsstarken PC und der Möglichkeit, einen 3D-Lageplan von Hausanschlüssen mit 3D-GeoSense zu erstellen. Die Vielseitigkeit zeigt sich eindrucksvoll im Sortiment der zur Auswahl stehenden Kameras: Ganz nach der Präferenz des Anwenders ist die Schiebeanlage mit den IBAK-Kameras ORION[2], ORION L[3] sowie NANO[4] und NANO L[5] als auch HYDRUS[6], POLARIS[7] und JUNO[8] sowie der neuen Axial- und AquaCam kombinierbar.
    Die Anlage ist netzunabhängig einsetzbar, da die Energieversorgung über handelsübliche Standard-Akkus erfolgt. Auf dem integrierte PC können Texteingaben getätigt oder Bild- und Videodateien gespeichert werden. Die optional erhältliche Software IKAS mini bzw. IKAS evolution[9] lässt die Erstellung von Projekten und Berichten nach gängigen kommunalen Regelwerken und in den gewünschten Datenaustauschformaten (z.B. DWA-M 150) zu.
    „Seit November 2016 haben über 250 MiniLites die IBAK-Fertigungshalle verlassen“, berichtet Paulsen über die erfolgreiche Markteinführung. Die mobile Lösung der Extraklasse geht in die ganze Welt: In 24 Ländern wird bereits mit der neuen MiniLite[10] gearbeitet.
    [1]   https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/minilite/
    [2]   https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/orion/
    [3]    https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/orion-l/
    [4]    https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/nano/
    [5]   https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/nano-l/
    [6]   https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/hydrus/
    [7]    https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/polaris/
    [8]    https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontenddetail/product/juno/
    [9]    https://www.ibak.de/de/produkte/ibak_show/frontendshow/category/ikas-evolution/
    [10]  https://www.ibak.de/typo3conf/ext/ibakprodukte/Resources/Public/Produkte/170125_MiniLite_DINlang_10s_DE.pdf
     

    Praxisbewährte Kanalinspektionstechnik und Weiterentwicklungen auf der RO-KA-TECH 2017

    Praxisbewährte Kanalinspektionstechnik und Weiterentwicklungen auf der RO-KA-TECH 2017
    Vom 10. bis 12. Mai 2017 präsentierte sich die JT-elektronik GmbH aus Lindau auf der Messe RO-KA-TECH in Kassel. Der bekannte Entwickler und Hersteller von Kanalinspektionsanlagen, Dichtheitsprüfsystemen und Sanierungseinheiten zeigte bewährte und praxiserprobte Technik, wie z.B. das abbiegefähige Kamerasystem Lindauer Schere, genauso wie Neuerungen und Neuentwicklungen im Bereich der Instandhaltung und der Sanierung von Abwassersystemen.
    Die Lindauer Schere ist jedem Insider, der sich mit dem Thema der Kontrolle und Inspektion von Liegenschaftsentwässerungskanälen - speziell der verzweigten Grundstücksentwässerungsanlagen - beschäftigt, ein Begriff. Neben der Inspektion und Reinigung erfolgt mit dem System auch die Dokumentation - über die Stör- und Schadensbilder hinaus - speziell auch über die Örtlichkeit und Lage. Mit der Weiterentwicklung des elektronischen Lagemess-Systems „ASYS 3D“, nun auch als Modul der Kanalinspektionssoftware INSPECTOR verfügbar, wurde ein neues leistungsstarkes Werkzeug zur dreidimensionalen, georeferenzierten Ermittlung der unterirdischen Lageverläufe von Grundstücksentwässerungsanlagen geschaffen. Das Ergebnis ist die topologische saubere und 3D-visualisierte Abbildung der GEA, auch nach den Vorgaben der DWA und den Arbeitshilfen Abwasser.
    Im Bereich der Fräsertechnik wurden die neue Fräsroboter „F130“ und „F170“ vorgestellt: Diese robusten Einheiten kommen im Bereich DN 150 - DN 300 und DN 200 - DN 600 bei der Beseitigung von Hindernissen in geraden Rohrdimensionen, bei der Vorbereitung von Inliner-Arbeiten und auch im gelinerten Rohr zum Öffnen und Reinigen der Zuläufe zum Einsatz. Neue hydraulische Druckzylinder ersetzen die Spindel- und Hub-Zahnriemen-Motorentechnologie und gewährleisten ein kraftstarkes Bewegen der ebenfalls optimierten Luftmotoren mit unterschiedlichen Fräswerkzeugen. Über die Neukonzeption konnten auch die Drehmomente erhöht werden. Diverse Erweiterungen wurden integriert, um den Robotern sehr gute Voraussetzungen an ihren Einsatzorten mitzugeben, z.B. ein Klappstecker für das einfache Einsetzen in engen Schächten, eine Luft-/Wasserspülung für die Reinigung der Kameralinse und Gehäuse, Zusatzfunktionen zum Heben und Senken des Fräsarmes und das Abknicken des Fräsmotors und vieles mehr.  Bei der Entwicklung standen die praxiskonforme Umsetzung und die zusätzliche Kompatibilität mit der beim Kunden bereits vorhandenen JT-Kabel-, Steuer- und Kameratechnik im Vordergrund. Damit können Kosten in der Anschaffung reduziert und bestehende TV-Fahrzeuge wirtschaftlich und effizient ergänzt werden.
    Großes Interesse bei den vielen Stammkunden und Fachbesuchern weckte die neue Fahrwagengeneration:
    Der Fahrwagen Turbo 3 mit der neu überarbeiteten Kamera RZL und der Satellitenfahrwagen SKI V sind beide bereits ab DN 150 einsetzbar. Die Fahrwagen zeichnen sich unter anderem durch erweiterte Funktionen wie z.B. die integrierte elektrische Hub-Kipp-Einheit für die Inspektion bis DN 2000, praktische Lenkfunktionen, eine integrierte Rückfahrkamera, Klappstecker und Kabel-Schnellanschluss für die einfache Bedienung und ein optimiertes Handling aus. „Mit den Wünschen und dem Feedback unserer Kunden und Anwender wurde auch diese Weiterentwicklung angegangen“ so Geschäftsführer und Vertriebskoordinator Tobias Jöckel und unterstreicht damit die JT-Einstellung, anwenderorientierte und bedarfsgerechte Technik zu entwickeln.
     
     
     
    Info/Kontakt:
    JT-elektronik GmbH, Robert-Bosch-Str. 26, 88131 Lindau, Tel. 08382/967360, www.jt-elektronik.de
    Ansprechperson: Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Jöckel, B.Eng (FH) Tobias Jöckel, Dipl.-Kffr. Sonja Jöckel
    Email: info@jt-elektronik.de
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    „Praktische Kanalisationstechnik – Zukunftsfähige Entwässerungssysteme

    Das 30. Lindauer Seminar
    9. und 10. März 2017
    Die wasserwirtschaftliche Verantwortung in Politik und Technik 
    Prof. Karsten Kerres, Aachen
    Das 30. Lindauer Seminar am 9. und 10. März 2017 demonstrierte mit rund 480 Teilnehmern, 26 Referenten und 64 Ausstellern unter der Leitung von Herrn Prof. Max Dohmann und Herrn Prof. Wolfgang Günthert eindrucksvoll die wasserwirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung technisch intakter und zukunftsfähiger öffentlicher und privater Entwässerungssysteme.
    Dabei wurden neben Entwicklungen rechtlicher Rahmenbedingungen und zukünftigen Herausforderungen an Planung und Betrieb von Entwässerungssystemen auch technische Innovationen aus den Bereichen Zustandserfassung und Sanierung vorgestellt und intensiv diskutiert.
    Rahmenbedingungen und zukünftige Herausforderungen
    Herr Prof. Max Dohmann, Aachen lenkte zum Auftakt der Veranstaltung traditionell einen Blick auf die Zukunft der Abwasserinfrastruktur in Deutschland und beleuchtete hierzu zunächst den aktuellen Stand der Stadtentwässerung. Er stellte fest, dass in den Städten weltweit fast ausschließlich eine zentrale Siedlungsentwässerung vorhanden sei. Allerdings seien angesichts zukünftiger Herausforderungen seit Jahren gegenüber der zentralen Siedlungsentwässerung nachhaltigere Konzepte in der Fachdiskussion. Diese semizentralen Lösungen mit der Trennung der häuslichen Abwasserströme würden auch, so Prof. Dohmann, in der Gesetzgebung Berücksichtigung finden: Entsprechend sei im WHG gefordert, dass Niederschlagswasser ortsnah versickert, verrieselt oder direkt über eine Kanalisation ohne Vermischung mit Schmutzwasser in ein Gewässer eingeleitet wird. Konsequenz sei damit eine Abkehr von der Idee der schnellstmöglichen Ableitung des Regenwassers hin zu einer dezentralen Regenwasserbewirtschaftung und damit auch eine Priorisierung der Trennkanalisation. Auch seien dezentrale Systeme deutlich flexibler in Hinblick auf Klimawandel und demografischer Entwicklungen. In diesem Zusammenhang wies Prof. Dohmann auf die BMBF-Fördermaßnahme „Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (INIS)“ hin; Ziel der 13 mit ca. 33 Mio. € geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sei eben die Entwicklung von innovativen und umsetzbaren Lösungen für eine Anpassung der Siedlungswasserwirtschaft an die sich ändernden Rahmenbedingungen in Deutschland. Zwar seien spektakuläre Ergebnisse mit kurzfristigen Wirkungen auf die praktische Siedlungsentwässerung nicht zu erwarten, jedoch könnten aus diesen Vorhaben deutliche Impulse für die Transformation der Wasserinfrastruktur und Entwicklung von Planungsinstrumenten z.B. für eine verknüpfte zentrale Siedlungsentwässerung ausgehen.
    Herr MinDir Dr. Helge Wendenburg, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Bonn benannte in seinem Vortrag die umweltpolitischen Anforderungen an die Wasserwirtschaft aus Sicht des Ministeriums. Insbesondere stellte er in diesem Zusammenhang die Mikroschadstoffstrategie des Bundes vor. Ziel sei, Gewässerbelastungen durch Arzneimittel, Mikroplastik oder (Haushalts-)Chemikalien zu minimieren. Diese Strategie beinhalte eine Verbreitung der (dezentralen) Niederschlagswasserbehandlung, aber auch die konsequente Einführung einer weitergehenden Abwasserreinigung, z.B. mittels Aktivkohlefiltration oder Ozonierung. Ebenfalls diskutierte Herr Dr. Wendenburg die Ziele der neuen Klärschlammverordnung, die neben dem Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammentsorgung in der gezielten Phosphorrückgewinnung lägen.
    Moderne Siedlungsentwässerung – Aktuelle Herausforderungen an den Kanalbetrieb
    Künftige Entwicklungen aus den Betriebserfahrungen in Dortmund und aus der DWA Regelwerksarbeit waren Gegenstand der Ausführungen von Herrn Dr. Christian Falk, Stadtentwässerung Dortmund. Wesentliche Schwerpunkte seien dabei die Entwicklung und Umsetzung von Inspektionsstrategien und von Kanalsanierungsstrategien. Dabei, so Dr. Falk, dürfe die Kanalsanierungsstrategie nicht nur technische Aspekte im Fokus haben, vielmehr ginge es auch und insbesondere um eine Strategie zum Werterhalt des in aller Regel größten kommunalen Vermögensgegenstand. Effizient umgesetzt könnten solche Strategien in der Praxis durch wechselseitige Betrachtung von hydraulischer und baulicher Sanierung oder durch Berücksichtigung übergeordneter Planungen z.B. aus dem Straßenbau. Dies führe in der Konsequenz auch zu einer Synchronisation von Sanierungsstrategie und TV-Befahrung bis hin zu Überlegungen hinsichtlich der Zustandserfassungstechnik. So würden in Dortmund zunehmend elektronische Kanalspiegel eingesetzt, um effizient Hinweise über den Zustand der Haltungen zu erlangen und die Erkenntnisse ggf. durch TV-Inspektionen im Nachgang zu verdichten.
    Herr Claus Externbrink, Lünen schilderte im nächsten Vortrag seine Erfahrungen mit der Effizienzsteigerung von Kanalbetrieben. Entscheidend für das Überleben des Unternehmens seien der Betrieb und das Investitionsverhalten. Dabei müssten sich Investitionen auf valide Kenntnisse über den Zustand der vorhandenen Anlagen sowie über die hydraulischen Anforderungen stützen können. Ergänzend sollten Informationen herangezogen werden über Probleme im Netz, die sich für die Kunden ergeben können. Zur Effizienzsteigerung sollten neben üblichen Managementwerkzeugen auch neue Wege in betrieblichen Abläufen untersucht und genutzt werden. So konnte Herr Externbrink positiv über den kombinierten Einsatz von Kanalreinigung und Kamerauntersuchung berichten. Bei Verknüpfung dieser Technologie mit Kanaldatenbanken und Betriebsführungssystemen seien erhebliche Erkenntnisgewinne über das Netz bei gleichzeitigen Kostenreduzierungen möglich.
    Dr. Juliane Thimet, Bayrischer Gemeindetag, München formulierte in ihrem Vortrag Forderungen und Empfehlungen des Gemeindetags zu aktuellen Herausforderungen an den Kanalbetrieb aus Sicht der Betreiber. Die gegenwärtigen Probleme identifizierte Frau Thimet in der Exfiltration bzw. Infiltration durch undichte Leitungen, in der technischen Umsetzung des Umstiegs vom Misch- ins Trennsystem sowie in der rechtssicheren Einführung der gesplitteten Abwassergebühr. Die damit verbundene Generalsanierung von Ortsnetzen und deren Finanzierung könne durch Fördermaßnahmen unterstützt werden. Gegenwärtig seien die Förderschwellen jedoch zu hoch, sodass ihre Ausführungen in der Forderung an die Politik mündeten, die Förderprogramme entsprechend der tatsächlichen Bedürfnislage der Netzbetreiber anzupassen. Darüber hinaus stellte Frau Thimet neue Ansätze zu einer verursachergerechten Zuordnung von Kosten für Fehlanschlüsse z.B. in Form einer Klarwassersatzung vor.
    Planung und Strategien zur Bewältigung von Starkregenereignissen
    Aktuelle Entwicklungen aufgreifend, sind Konzepte zum Umgang mit Starkregenereignissen auf dem JT-Seminar in den letzten Jahren zunehmend thematisiert und mittlerweile fester Tagungsbestandteil geworden. Herr Prof. F. Wolfgang Günthert, Universität der Bundeswehr München stellte vor diesem Hintergrund die Herausforderungen für die Überprüfung und Anpassung vorhandener Kanalisationen vor. Dabei gelte es, den Konflikt zwischen städtebaulicher Nutzung mit einhergehender Versiegelung und der Bereitstellung von Retentionsräumen und Wasserwegen konstruktiv aufzulösen. Als Vorsorgemaßnahmen nannte Herr Prof. Günthert neben Niederschlags- und Abflussmessungen mit aktuellen hydraulischen Betrachtungen des Entwässerungssystems in Form eines Überflutungsnachweises insbesondere die Gefährdungsanalyse betroffener Gebiete und Objekte. Darauf aufbauend empfahl er die Entwicklung eines integralen und multifunktionalen Überflutungsschutzes. Dieser müsse sowohl ein Regenwassermanagement als auch den Objektschutz zum Inhalt haben. Darüber hinaus seien eine umfassende Beratung der möglichen Betroffenen hinsichtlich der Umsetzung von Schutzmaßnahmen erforderlich.
    Möglichkeiten der praktischen Umsetzung eines integralen und multifunktionalen Überflutungsschutzes in Form eines permanent aktuellen Generalentwässerungsplanes stellte Herr Gerald Angermair, tandler.com Gesellschaft für Umweltinformatik, Buch am Erlbach in seinem Vortrag vor. Kern eines integralen Vorgehens sei, dass verfügbare Daten zu Baumaßnahmen und auch betriebliche Informationen stets aktuell und zentral zugänglich sein müssten. Darüber hinaus müsse eine Direktverbindung des Kanalinformationssystems zu hydraulischen Berechnungsprogrammen eingerichtet sein. Auch seien für eine integrale Betrachtung ein kontinuierlicher Informationsaustausch zwischen den Daten zu Kanalnetz, Oberflächen und Fließgewässer als Grundlage einer Synchronisation der hydraulischen Berechnung erforderlich. So könnten Fließwege und Wasserstände visualisiert, mit Straßenflächen verschnitten und schlussendlich Überflutungsrisiken gebäudescharf ermittelt werden.
    Herr Dr. Martin Wolf, SiwaPlan Ingenieurgesellschaft, München schloss sich diesen Betrachtungen an: Insbesondere um das Ziel der integralen Siedlungsentwässerung einer Nutzung der Oberfläche zur schadlosen Niederschlagswasserableitung erreichen zu können, müssten damit verbundene Möglichkeiten und Risiken erkannt werden können. Überflutungsberechnungen und -nachweise auch unter Einbindung von Oberflächenabflüssen seien mittlerweile EDV-technisch möglich. Im Sinne der Daseinsvorsorge sollten daraus wirtschaftliche Maßnahmen von Kanalnetzerweiterungen bis hin zum individuell geplanten Objektschutz abgeleitet werden. Darüber böten der integrale Berechnungsansatz und die entsprechende Maßnahmenfindung durch die damit verbundene Transparenz die Möglichkeit, betroffene Bürger im Siedlungsgebiet für diese Maßnahmen zu gewinnen.
    Herr Thomas Jacobs, AWA-Ammersee stellte das Konzept eines zukunftsfähigen Generalentwässerungsplans aus Sicht eines Abwasserzweckverbandes vor. Kern dieses Konzeptes sei die Übernahme gemeindlicher Regenwasserkanäle und damit die Ausgliederung der Regenwasserbeseitigung aus den Gemeinden gewesen. Hierzu seien die vorhandenen Regenwasserkanäle zunächst zu bewerten und insbesondere alle angeschlossenen Flächen zu ermitteln. Darüber hinaus seien insbesondere rechtliche Aspekte, wie die Einholung von Grunddienstbarkeiten oder wasserrechtlichen Genehmigungen zu klären. Im Anschluss könne dann der Generalentwässerungsplan gemeinsam mit der Gemeinde erstellt werden und das planerische Konzept durch die Erstellung von Vereinbarungen und Satzungen abgesichert werden. Trotz des erheblichen Aufwandes sie die Zentralisierung der Niederschlagswasserbeseitigung notwendig und auch vorteilhaft. Nur so, so das Fazit von Herrn Jacobs, könne ein integrales Gesamtkonzept für das Verbandsgebiet unter Einbeziehung der zu bewirtschaftenden Gewässer aufgestellt werden.
    Ansätze der Technischen Betriebe Solingen (TBS) für den Umgang mit Starkregenereignissen und Überflutungen wurden von Herrn Manfred Müller vorgestellt. Die Technischen Betriebe Solingen beschäftigen sich im Rahmen ihrer Aufgabe der Siedlungsentwässerung seit mehreren Jahren mit den Auswirkungen von und dem Schutz vor Starkregen. Hieraus stünden den TBS bereits stadtweite Fließwegkarten sowie Informationen zu Feuerwehreinsätzen und des Kanalbetriebes bei Starkregen zur Verfügung. Im Rahmen der Generalentwässerungsplanung würden zudem seit 2015 die Abflüsse im Kanalnetz und an der Oberfläche mit der gekoppelten Simulation ermittelt. Mit diesen Werkzeugen ließen sich stadtweit Gefährdungen durch Starkregen ableiten und Risiken erkennen, die dann in konkreten Schutz- oder Präventionsmaßnahmen mündeten. Hierfür stünde innerhalb der Siedlungen neben dem begrenzt wirkenden unterirdischen Kanalnetz ein zweites Entwässerungssystem an der Oberfläche durch Straße, Grünflächen und Gewässer zur Verfügung. Dieses müsse aber für eine schadlose Ableitung von Starkregenereignissen angepasst werden. Die Umsetzung solcher Maßnahmen stieße zwar oftmals an rechtliche Grenzen, jedoch seien die Erfahrungen der Stadt Solingen mit umgesetzten Maßnahmen durchweg positiv zu bewerten, so Herr Müller.
    Erfahrungen bei der Instandhaltung von Kanalisationen
    Die Möglichkeiten der Instandhaltung von Kanalisationen wurden von Herrn Bernhard Lotz, Stadtwerke Nidderau erörtert. Anlass seiner Betrachtungen war der Sachverhalt, dass die Restbuchwerte der Kanalhaltungen deutlich rückläufig seien. Grund sei ein wachsender Anteil abgeschriebener Haltungen, die sich weiterhin in Betrieb befänden. Die umfassende Inspektion des Netzes sei der erste und wesentliche Schritt bei der Instandhaltung der Infrastruktur. Dies schließe die Inspektion der Grundstücksentwässerungsanlagen ausdrücklich mit ein. Gute Erfahrungen würden in diesem Zusammenhang mit einer 3-d Erfassung der Leitungen gemacht. Die Inspektion des öffentlichen wie privaten Netzes könne, so die Erfahrungen von Herrn Lotz, oft als Initialzündung für einen integralen Lösungsweg dienen. Ergebnis sei über eine Sanierung des Kanalnetzes hinaus eine bessere unterirdische Infrastruktur, da oftmals Gas- und Wasserversorgungsleitungen sowie der Straßenkörper in einem Arbeitsgang ebenfalls erneuert würden.
    Wie die Instandhaltung von Kanalisationen insbesondere durch kleine Gemeinden mittels interkommunaler Zusammenarbeit gewährleistet werden kann, beschrieb Herr Martin Raab, Kanalwartungsverband Oberes Donautal (Österreich). Das Konzept der interkommunalen Zusammenarbeit bestünde darin, dass bestehendes Gemeindepersonal dem Verband überstellt sei, jedoch Bedienstete ihrer Gemeinden blieben. Vorteil dieser Neuorganisation sei u.a., dass die Anlagen, die im Besitz der Gemeinden blieben, gezielt und effizient durch qualifiziertes Personal mit ausschließlicher Zuständigkeit für Abwasseranlagen betrieben werden könnten. Zudem könne hochwertiges Spezialgerät beschafft werden und sei mit ausreichend hohem Einsatzausmaß rentabel nutzbar, sodass insgesamt ein deutlich wirtschaftlicherer Betrieb möglich würde.
    Herr Bruno Schmuck, SBU Büro für sanierungstechnische Planung und Beratung AG, Rorschach (Schweiz) wagte im Abschlussvortrag des ersten Seminartages nochmals einen Blick in die Zukunft. Er stellte fest, dass die Infrastrukturanlagen ein unverzichtbarer Unterbau unserer Gesellschaft und Wirtschaft seien und maßgeblich zur hohen Lebensqualität der Einwohner eines Landes beitrügen. Der Zustand der Infrastrukturen sei also von großer Bedeutung. Derzeitige Situation aber sei, dass der größte Teil der heutigen Infrastrukturanlagen in den Siebzigerjahren erstellt wurde. Inzwischen seien die Anlagen in die Jahre gekommen, viele Kanäle und Leitungen hätten ihre durchschnittliche Lebensdauer bald erreicht und die zu erwartenden Unterhalte und Erneuerungskosten seien beträchtlich. Trotzdem dies bekannt sei, würden Investitionen oftmals aus Kostengründen in die Zukunft verschoben. Darüber hinaus würden Instandhaltungsmaßnahmen oftmals nach reinen Kostenkriterien vergeben. Dies führe unweigerlich zu Qualitätseinbußen und sei der Akzeptanz zum Einsatz von qualitativ hochstehenden Sanierungsverfahren in keiner Weise förderlich. Um die großen Herausforderungen an den Erhalt der Infrastrukturen zu bewältigen und nachfolgenden Generationen intakte und funktionstüchtige Anlagen hinterlassen zu können, würden umfassende und angepasste Managementtools benötigt, die es erlauben vorhandene Budgets effizient zu nutzen und Qualität zu sichern. Dies diene dem Werterhalt und dem Erreichen der angestrebten Lebensdauer der Infrastrukturanlagen.
    Neue Entwicklungen in der Praxis
    Der zweite Seminartag widmete sich traditionell technischen Innovationen. Herr Prof. Karsten Kerres, FH Aachen - University of Applied Sciences stellte vor diesem Hintergrund Sonderverfahren zur Zustandserfassung und von Kanalisationen vor: Integrales Kanalmanagement umschließe gemäß DIN EN 752 den Prozess der Erreichung eines Verständnisses vorhandener oder vorgesehener Entwässerungssysteme sowie der Nutzung dieser Information zur Entwicklung von Instandhaltungsstrategien. Wesentliches Element dieses Prozesses sei damit auch die Beurteilung des baulichen Zustandes der Kanalisationen. Dies schließe grundsätzlich auch die Beurteilung der Standsicherheit ein, die mittels optischer Inspektion nicht befriedigend abgeschätzt werden könne. In diesem Kontext nenne die DIN EN 752 explizit das Georadar und das Abdrücken der Kanalhaltung von innen (beispielweise das vom IKT genutzte MAC-Verfahren) als Verfahren, um Hohlräume hinter der Kanalwand oder die Steifigkeit des Boden-Rohr-Systems zu messen. Herr Prof. Kerres stellte in diesem Zusammenhang ein Forschungsvorhaben zur Entwicklung eines aus der Kanalhaltung heraus messenden Georadars vor. Ungeachtet im Zusammenhang mit diesem rotierenden Georadar noch zu leistender Entwicklungsarbeiten böten das MAC-Verfahren und das Georadar Messergebnisse, auf deren Grundlage weitere Prüfungen, wie z.B. Bohrkernentnahmen oder Künzelungen gezielt vorgenommen werden könnten. Zudem bestünde die Möglichkeit beide Verfahren sinnvoll zu kombinieren. So könnten Sanierungsmaßnahmen zielgerichtet und mit hoher Zuverlässigkeit auf die jeweilige Schwachstelle ausgerichtet werden. Des Weiteren könnten beide Verfahren auch zur Qualitätssicherung ausgeführter Sanierungsarbeiten herangezogen werden. Auch sei die Kontrolle der Einbau- und Bettungsverhältnisse im Rahmen einer Neubaumaßnahme mit diesen Verfahren möglich.
    Herr Jörg Otterbach, Wasserverband Eifel-Rur, Düren stellte ein Pilotvorhaben zum 3-d Laserscanning von Sonderbauwerken vor. Ziel des Projektes sei die Erfassung des Mehrwertes derart erhobener Daten gegenüber einer konventionellen Vermessung. Dieser bestünde zum einen in der browsergestützten Visualisierungsmöglichkeit des Bauwerks und es sei auch eine nachträgliche Vermessung jederzeit möglich, was die Glaubwürdigkeit der Daten erhöhe. Insbesondere aber sei ein 3-d Modell zur Planung vorhanden. Dies helfe, Planungsfehler zu vermeiden. Die Planungssicherheit würde so also erhöht. Insgesamt, so das Fazit von Herrn Otterbach sei die 3-d Erfassung nicht nur technisch ein Erfolg, sondern böte gegenüber der konventionellen Vermessung auch wirtschaftliche Vorteile.
    Die Umsetzung einer gesamteinheitlichen Inspektionstechnik in Gießen war Gegenstand des Vortrages von Herrn Till Roman Riedel, MWB – Mittelhessische Wasserbetriebe, Gießen. Er stellte dabei insbesondere das in den Wasserbetrieben entwickelte Vorgehen zur Beschaffung von Gerätschaften vor. Anlass dieser Entwicklung sei gewesen, dass TV-Inspektionen und Reparaturen zukünftig durch eigenes Personal durchgeführt werden sollten. Zur Markterkundung und Angebotsbewertung wurde ein umfassender Kriterienkatalog entwickelt. Bewertet wurden dabei auch die Ergebnisse selbst entwickelter standardisierter Reparaturaufgaben, die im Rahmen von Gerätevorführen zu lösen waren. Zusammenfassend stellte Herr Riedel fest, dass die intensive Vorbereitung der Geräteinvestition sichergestellt hätte, dass eine sachgerechte und nachhaltige Entscheidung getroffen werden konnte. So habe sich die Entscheidung mit eigenem Personal und eigener Technik zu arbeiten bewährt. Die Arbeitsleistungen der TV-Inspektionskolonne sei nach der erforderlichen Einarbeitungszeit sehr zufriedenstellend und so sei es von Seiten der MWB angedacht, die TV-Inspektionskolonne in den kommenden Jahren zu erweitern.
    Wartung und Betrieb von Abwasserdruckleitungen stellen für die Betreiber nach wie vor große Herausforderungen dar. Vor diesem Hintergrund befassten sich zwei Vorträge mit dieser Thematik. Hans-Gerd Hammann, Hamman GmbH, Annweiler am Trifels stellte ein Verfahren zur Reinigung von Abwasserdruckleitungen im laufenden Betrieb vor und berichtete von seinen Praxiserfahrungen. Ablagerungen führten zu Querschnittsverengung und die beeinträchtigte Hydraulik wiederum zu langen Pumpenlaufzeiten und damit erhöhten Energiebedarf. Die in der Regel fehlende Zugänglichkeit und große Leitungslängen würden besondere Reinigungsverfahren erfordern, so Herr Hamman. Das sogenannte Comprex-Verfahren ermögliche durch die pulsierende Druckluftzuführung einen effizienten Reinigungserfolg auch bei geometrisch komplexen Druckleitungen. Die Druckluftzuführung lasse sich leicht an spezielle Randbedingungen der Anlage anpassen und die Reinigungsaufwendungen würden sich durch die erzielte Energieeinsparung in der Regel kurzfristig amortisieren.
    Herr Dr. Sissis Kamarianakis, Institut für Unterirdische Infrastruktur, Gelsenkirchen stellte den Stand der Technik bei der Dichtheitsprüfung von Abwasserdruckleitungen vor. Gemäß EN 1610 sind Druckrohrleitungen nach EN 805 zu prüfen. Insbesondere aber das dort für Rohre aus viskoelastischen Materialien vorgesehene Kontraktionsverfahren ist für die Anwendung in der Praxis oftmals zu komplex. Erfahrungen des IKT zeigten, dass die Messtechnik zwar durchaus ausreichend sei, das Messergebnis aber erheblich von den ausführenden Personen abhängt. Diese sind oftmals nicht ausreichend geschult. Zudem sind die Dichtheitsprüfungen sehr zeitaufwändig. Vor diesem Hintergrund hat das IKT in Anlehnung an das Kontraktionsverfahren eine eigene Prüfungssystematik entwickelt, die u.a. gegenüber dem Normverfahren zeitlich stark verkürzt wurde. Die Praxiserfahrungen sind, so Dr. Kamarianakis, sehr positiv.
    Herr Ulrich Jöckel, JT-elektronik GmbH, Lindau führte im sich anschließenden Vortrag aus, dass die bisherige Herangehensweise der Zustandserfassung und -bewertung von Grundstücksentwässerungsanlagen aufgrund zahlreicher technischer und normativer Entwicklungen zwar bereits sehr ausgereift sei, dennoch gebe es in der Praxis noch zahlreiche Defizite. Diese liegen beispielsweise in der Dokumentation der Nennweite, auch würden Lageabweichungen und Ablagerungen oftmals nicht konsequent erfasst. Insbesondere ist aber zu erwarten, dass das Schadenskürzelsystem der DIN EN 13 508-2 bei Anwendung an Grundstücksentwässerungsanlagen die betroffenen Eigentümer überfordere. Wünschenswert ist dagegen die Unterstützung der Eigentümer. Vor diesem Hintergrund ist im Hause JT-elektronik ein Konzept entwickelt worden, welches Unterhalt, Reinigung, Inspektion und Messungen auf neuartige Weise miteinander verknüpft. So werde in der Dokumentation ein sechsstufiges Notensystem verwendet und die Haltungen bzw. Grundstücksentwässerungsanlagen entsprechend farbig im GIS dargestellt. Ebenfalls würden Sensoren während der TV-Inspektion Nennweite und Gefälle der Leitungen erfassen. In diesem Zusammenhang bedankte sich Herr Jöckel auch bei den vielen Betreibern, die mit ihren Erfahrungen und praxisnahen Fragestellungen erheblich zu Innovation und Fortschritt beitrügen.
    Kanalsanierung – von der Planung bis zur Abnahme
    Zum Einstieg in den letzten Vortragsblock stellte sich Herr Prof. Karsten Körkemeyer, TU Kaiserslautern der Frage, wie die Sanierungsplanung nachhaltig gestaltet werden könne. Im Zusammenhang mit Entwässerungssystemen sei Nachhaltigkeit derart definiert, dass das System unter den optimalen Umwelt-, sozialen und wirtschaftlichen Aufwendungen zu planen, zu bauen, zu betreiben, zu warten und zu sanieren sei. Voraussetzung für eine nachhaltige Sanierungsplanung sei, dass über die Beurteilung gemäß DWA-M 149-2 hinaus in der Regel weitere Erkundungen vorgenommen werden müssten. Diese seien beispielsweise Überprüfung der Geometrie, das Einmessung der Schäden, die Beurteilung der Lagerungsdichtes in der Leitungszone oder auch die Entnahme von Bohrkernen und das Messen der Korrosionstiefe. Diese Aspekte führte Herr Prof. Körkemeyer umfassend anhand eines Praxisbeispiels aus und stellte zusammenfassend dar, dass Untersuchungen zu Lösungsvarianten einer Kanalsanierungsmaßnahme in Abhängigkeit der Komplexität der Aufgabe die Modellierung des Sanierungsobjektes und die Durchführung von hydraulischen, statischen und betrieblich Simulationen erforderten.
    Aktuelle Entwicklungen bei GFK Inlinern wurden im Anschluss von Herrn Christian Noll, RELINEEUROPE AG, Rohrbach beschrieben. Während GFK Inliner in den 90er Jahre vorrangig auf die kleineren Durchmesser bis DN 500 eingesetzt wurden, seien derzeit GFK Liner bis DN 1600 verfügbar. Die Glasfaserverstärkung böte zudem die Möglichkeit einer hohen mechanischen Belastbarkeit und im Umkehrschluss ließen sich geringe Wandstärken realisieren, was für die Handhabung des Liners auf der Baustelle vorteilhaft sei. Auch könne der Inliner durch die individuelle Konfektionierung der Glasfaser hinsichtlich bestimmter geforderter Eigenschaften angepasst werden. Ebenfalls hätten Entwicklungen in den UV-Lichtsystemen dazu beigetragen, dass die Aushärtegeschwindigkeiten erheblich gesteigert worden seien und außerdem steuerbar seien. So könne der Aushärteprozess zur Qualitätssicherung kontrolliert und dokumentiert werden.
    Herr Niklas Ernst, Bluelight GmbH, Stuttgart stellte in diesem Zusammenhang ein neuartiges Inlinerverfahren für kleine Durchmesser vor. Mittels DIBT zugelassenen LED sowie angepassten Harzen und Harzträgern könne ein bogengängiges Komplettsystem angeboten werden, welches sich insbesondere für die Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen eigne. Weitere hervorzuhebende Eigenschaften des Systems seien der geringe Platzbedarf für die Einbautechnik und die damit verbundene Mobilität sowie die Verwendung von styrol- und geruchsfreien Vinylesterharz, sodass keine kennzeichnungspflichtigen Stoffe mehr auf der Baustelle erforderlich seien. Zudem erlaube das System offene Enden und durch die radiale Dehnbarkeit auch Durchmesserwechsel in der Leitung.
    Zum Thema Qualitätssicherung und Abnahme von Kanalsanierungsmaßnahmen stellte Herr Prof. Bert Bosseler, Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) Gelsenkirchen zunächst fest, dass die Leistungsanforderungen an ein saniertes System denen an ein neues System entsprechen müssten. Um dies gewährleisten zu können, seien hohe Qualitätsstandards in Planung und Ausführung erforderlich. Zahlreiche Warentests des IKT und eigene Entwicklungen im Bereich der Leitungsprüfung seien ein wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung. Denn die richtige Wahl des unter technisch-wirtschaftlichen Gesichtspunkten geeigneten Sanierungsverfahrens stelle, ebenso wie die Wahl der zugehörigen Nutzungsdauer, eine anspruchsvolle Ingenieuraufgabe dar. Für die Entscheidungsfindung könne die Identifizierung und Bewertung der mit der Verfahrensanwendung verbundenen Risiken sowie der Möglichkeiten zur Risikominderung eine Orientierung bieten. Mit den Warentests würden eben diese Risiken und Möglichkeiten der verschieden Sanierungsverfahren transparent werden und damit planende Ingenieure bei der Verfahrenswahl unterstützt. Darüber hinaus trügen die Warentests auch zur Weiterentwicklung der getesteten Produkte bei.
    Herr Dr. Bernhard Fischer, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Bonn wies in seinem Vortrag auf neue Regelwerksteile zu Kanalreparaturverfahren hin. Denn, so Herr Dr. Fischer, den Reparaturverfahren kämen mit über 55 % der Hauptanteil bei der Verfahrenswahl gegenüber der Renovierung und Erneuerung zu. Zudem verlange die Reparatur defekter Abwasserkanäle sowohl in der Planung als auch in der Ausführung ein hohes Maß an Ingenieurwissen und Erfahrung bei der Einschätzung des geeigneten Verfahrens unter Berücksichtigung des erkannten Schadens, unterschiedlichen Baugrundverhältnissen, wechselnden Umgebungskriterien wie schwankende Grundwasserstände. Bislang stünden jedoch weder für die Injektionsverfahren noch für die Flutungsverfahren eine technische Hilfe als Merk- oder Arbeitsblatt seitens der DWA-Regelwerke zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund sei die Erarbeitung des Merkblattes des DWA-Merkblatt M 143-8, „Injektionsverfahren zur Reparatur von Abwasserleitungen“, welches bereits im Gelbdruck vorläge und des DWA Merkblattes M 143-20, „Flutungsverfahren zur Reparatur von Abwasserleitungen“, welches voraussichtlich noch in diesem Jahr veröffentlicht würde mehr als überfällig gewesen. Zusammenfassend stünde daher den Ausschreibenden und den Ausführenden zukünftig zwei neue und wichtige Regelwerke für Reparaturarbeiten von defekten Abwasserkanälen hilfreich zur Seite.
    Ein neuartiges Reparaturverfahren wurde von Herrn Thomas Jansen, Twinbond Liner GmbH, Lindau vorgestellt. Beim Twinbond Liner (TbL) - Verfahren handelt es sich um eine Technik, die in geschlossener Bauweise bei der Reparatur erdverlegter, schadhafter Freispiegel-Abwasserleitungen im Nennweitenbereich DN 100 bis DN 400 zum Einsatz kommt. Dabei wird ein mit Harz getränktes Glasfaser-Aramidlaminat mit Hilfe eines Packers an die zu reparierende Schadensstelle positioniert. Dies kann mittels Schiebestangen, Luftschiebestangen oder Seilwinden erfolgen. Anschließend wird die getränkte Glasfaser-Aramidmatte kraft- und formschlüssig an die Rohrinnenwand und überschüssiges Harz in die Schadensstelle gepresst. Dies sorgt für eine dauerhafte Abdichtung. Zudem liegt der ausgehärtete Kurzliner aufgrund seiner Konstruktion kantenfrei über der Reparaturstelle und bildet dadurch kein Abflusshindernis.
    Abschließend wurde im Vortrag von Herrn Erik Büttner, Scandric 3d Solutions, Bochum nochmals das 3-d Laserscan Verfahren aus Anbietersicht vorgestellt. Vorteile des Verfahrens sind die vollständige berührungslose 3-d Erfassung von Bauwerken, die oftmals auch ohne Begehung möglich ist. Kinematische Messverfahren in Verbindung mit einem Kamerawagen ermöglichten zudem die hochaufgelöste Innenvermessung von Abwasserkanälen. Herausforderungen beim 3-d Laserscan sind nach wie vor große Datenmengen, die Datenverfügbarmachung und die Visualisierung der Ergebnisse. Hierfür bietet das Haus Scandric 3d Solutions ein umfassendes serverbasiertes Softwarepaket an, sodass Projekte effektiv, ortsunabhängig und im kontinuierlichen Austausch mit dem Netzbetreiber gestaltet werden können.

    Zusammenfassend zeigte auch das diesjährige Lindauer Seminar, dass die Zukunftsfähigkeit der Siedlungsentwässerung nicht nur ein technisches Thema, sondern auch ein Thema von äußerst hoher gesellschaftlicher Relevanz ist. Entsprechend wurden die Zusammenhänge aus Sicht der Gesetzgebung, der Betreiber, der Planer und der Anwender vorgestellt und von den Teilnehmern angeregt diskutiert. Ein besonderer Dank geht im Namen aller Teilnehmer an die Familie Jöckel und an alle Mitarbeiter der Fa. JT-elektronik GmbH für die hervorragende Gestaltung und Organisation des Seminars.
    Das 31. Lindauer Seminar findet am 08. und 09.03.2018 in der modernisierten und erweiterten Lindauer Inselhalle statt, wieder mit den relevanten Themen zur praktischen Kanalisationstechnik und Instandhaltung von Kanalisationen und neuem Ausstellungskonzept.
     
    Weitere Informationen zum 30. Lindauer Seminar unter Email: sonja.joeckel@jt-elektronik.de oder im Internet: www.jt-elektronik.de.
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    • Partner, Kunden und Interessenten folgten unserer Einladung zur Eröffnung der neuen Zweigstelle in Dortmund. Neben zahlreichen Gesprächen und Präsentationen unserer Systeme sorgte auch die für das Ruhrgebiet typische Currywurst für gute Stimmung bei unseren Gästen. In Dortmund unterstützen euch ab sofort Sasa Pereglin (Teamleiter & Techniker), Eugen Vasilev (Techniker) und Sascha Matjien (Techniker) bei Service, Beratung und Vertrieb. Wir bedanken uns bei allen Gästen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Kontaktdaten und die Öffnungszeiten unserer Zweigstelle in Dortmund findet ihr unter http://www.ipek.at/index.php?id=1094
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  • Emscher bald frei von Abwasser

    Roßbach, Kreyenbach und Nettebach, die Hochwasserrückhaltebecken (HRB) in Ellinghausen und in Mengede an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel: Motorsägen dröhnen, Bagger bewegen gewaltige Erdmassen, blaue Bauschilder verkünden den Fortschritt des Emscherumbaus. Er tritt auf Dortmunder Stadtgebiet in diesem Jahr in eine entscheidende Phase ein.
    Wir beantworten die wichtigsten Fragen entlang des Flusslaufs zwischen Huckarde und der Stadtgrenze.
    Im Oktober begannen an einigen Stellen Rodungsarbeiten. Warum waren die Baumfällungen nahe des Revierparks Wischlingen notwendig?
    Nördlich der Mallinckrodtstraße (OW IIIa) in Höhe des Revierparks nach Huckarde wird der bisherige Schallschutzwall zu einem Hochwasserschutzdeich umgebaut. Hintergrund ist, dass im Zuge der Renaturierung der Roßbach ein neues Bett erhält und in dem Bereich mäandern soll. Das Tal ist an dieser Stelle so weit, dass der Bach künftig in Biegungen fließt und bei Hochwasser zusätzlich Wasser aufnimmt.
    Was passiert am Nettebach in Ober- und Niedernette?
    Im Bereich Bodelschwingher Straße/Wiemerstraße wurden Laubbäume gefällt. Hier entsteht eine Baugrube für den künftigen unterirdischen Abwasserkanal. Im Oberlauf, bis zur Pumpstation im Rahmer Wald ist der Nettebach schon vom Abwasser befreit. Nun nimmt die Emschergenossenschaft (EG) den Unterlauf der Nettebachs bis zur Mündung in die Emscher in Ellinghausen in Angriff.
    Der Nettebach ist das letzte noch Abwasser führende Gewässer auf Dortmunder Stadtgebiet. Zum Nettebach-System gehören auch der Kreyenbach in Deusen und der Zechengraben in Niedernette. Sie werden in einem gemeinsamen Sammler unterirdisch zusammengeführt. In den Bau aller Kanäle in diesem Bereich investiert die Genossenschaft 54 Millionen Euro.
    Welche Bedeutung hat die Kanalisierung
    des Nettebachs für den Emscherumbau?
    Eine zentrale. „Das wird die ganz große Nummer dieses Jahr“, sagt EG-Sprecher Ilias Abawi. Mit dem Anschluss des Nettebach-Sammlers an den Emscherkanal geht der große, 51 Kilometer lange Hauptkanal zwischen Ellinghausen und Dinslaken in Betrieb. „Wenn keine Fäkalien mehr in die Emscher eingeleitet werden, können wir erneut ans Hochwasser-Rückhaltebecken Mengede gehen“, erklärt Abawi.
    Dann verschwinden die Baustraßen, die das HRB noch in vier kleine Becken teilen. Die Emscher erhält hier ein mäanderndes Flussbett, das „Mengeder Meer“ seine endgültige Gestalt. „Das wird ein ökologischer Schwerpunkt“, verspricht Ilias Abawi.
    Ist das HRB in Mengeder der einzige Hochwasserschutz?
    Nein. Mit den Rodungsarbeiten in Ellinghausen haben die Bauarbeiten für die Beckenteile B und C des Hochwasserrückhaltebeckens Ellinghausen begonnen. Das bereits fertige Becken A fasst schon jetzt 350.000 Kubikmeter Wasser. Mit den neuen Becken auf der linken Emscherseite kommen weitere 550.000 Kubikmeter hinzu. Das Gesamtvolumen inklusive des „Mengeder Meeres“ beträgt dann zwei Millionen Kubikmeter.
     
    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de

    A-HA LEISTET PIONIERARBEIT!

    Die Digitalisierung von Informationen und der Abruf durch Smartphones und Co. nehmen immer mehr Einfluss auf unser tägliches Leben.Warum also die technischen Möglichkeiten nicht auch in der Aus- und Fortbildung von Fachkräften einsetzen?
    Das hat sich Abwassermeister Achim Höcherl (A-HA) gedacht und die Machbarkeitsstudie„QR-Codes in der Abwassertechnik“ ins Leben gerufen. Ein weiteres Projekt aus der A-HA Ideenschmiede, das den Kreis zu einer ganzheitlichen Ausbildung in der Abwassertechnik schließen soll. Mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat er dafür starke Partner an seiner Seite, die die Machbarkeitsstudie fördern.
    Für die Machbarkeitsstudie sind die typischen Verfahrensabschnitte aus der Abwasserreinigung und Schlammaufbereitung ausgewählt worden. Für jeden Verfahrensabschnitt wurden Informationen, wie z.B. Definitionen, Technische Beschreibungen, Medien und sogar ein kleines Quiz zusammengestellt. Diese Informationen sind über entsprechende QR-Codes, einem zweidimensionalen Barcode, mit dem Smartphone oder Tablet an der dazugehörigen Verfahrensstufe abrufbar.
    Am 25. Januar 2016 gab es den offiziellen Startschuss der Erprobungsphase in der Großkläranlage in Köln-Stammheim. Vor etwa 20 Interessierten der Kölner Belegschaft wurde das Projekt von Achim Höcherl (rechts) und Sven Theus (links) vorgestellt. Im Anschluss an die Vorstellung wurde der A-HA Ausbildungs Scheck an Vertreter der Stadtentwässerungsbetriebe überreicht. Auf dieser Anlage werden die 15 verschiedenen QR-Codes für die nächsten drei Monate von Auszubildenden, Fachkräften und Meistern ausprobiert. Im Februar folgen mit Bonn, Wiesbaden und Nürnberg weitere Versuchsanlagen.
    Über den weiteren Projektverlauf könnt ihr euch natürlich auf www.abwasser-meister.deinformieren.Solltet Ihr Fragen haben oder Interesse am Einsatz der QR-Cods auf eurer Kläranlage, dann schreibt uns doch einfach eine Email an mail@abwasser-meister.de

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Kanalinspekteure.de ist die Plattform für den konstruktiven Erfahrungsaustausch aller Mitarbeiter der Abwasserbranche.  Die Teilnahme ist kostenlos.

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