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sternle1004

Aufgabenbereich Kanalinspekteur

8 posts in this topic

Ich habe aktuell ein Problem mit einem Ingenieurbüro. Ich hatte den Auftrag für eine Sanierungsgewährleistung und eine Zustandskontrolle für einen Altkanal. Der Auftrag wurde "freihändig" vergeben. Nach Abschluss der Arbeiten hat mich der zuständige Ingenieur aufgefordert, die festgestellten Schäden, die in offener Bauweise zu Sanieren sind mit Maßband und Farbdose auf der Straße anzuzeichnen, damit die Baufirma kommen und aufgraben kann. Ich habe mich jedoch geweigert, da ich die Befürchtung hatte, daß meine Firma bei einer Fehlmessung haftbar gemacht werden könnte. Dies hat mir der zuständige Ingenieur auch so bestätigt. Er hat mir jedoch klar gemacht, daß er die Rechnung erst zur Zahlung anweisen werde, wenn dies durch mich erledigt sei. Meine Frage wäre jetzt einfach mal: Wer ist eigentlich zuständig für das oberirdische Ausmessen und abstecken? Ist dies nicht generell eine Ingenieurleistung? Ist der Kanalinspekteur überhaupt befugt, diese Arbeit zu machen?

Edited by sternle1004
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Grundsätzlich sind auch mündliche Verträge gültig, es bedarf nicht der Schriftform.

Wäre also nun die Frage, was gesagt wurde (und ob es Zeugen gibt!).

Grundsätzlich ist es nicht so unüblich, dass der Kanal-TV-Dienstleister auch eine Ortung über Funk vornimmt und die ungefähre Lage örtlich ansprüht.

War das Teil deines Auftrages, musst Du es machen.

War es das nicht, kannst Du dafür ein Angebot abgeben und eine entsprechende Beauftragung fordern.

Dazu wärst Du auch befugt, wobei jedem AN klar sein muß, dass es da verfahrensbedingte Abweichungen gibt und keine Genauigkeit im cm-Bereich zu erwarten ist.

Je nachdem, wie Du zum AG/IB stehst, wäre vielleicht eine einvernehmliche Lösung wünschenswert, denn beruflich sieht man sich im Leben häufiger mehrfach.

 

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Moin,

das kann m.E. nicht zum Aufgabenbereich eines Kanalinspekteurs gehören, sondern ist eine vorbereitende Bauleistung.

Meine Frage, hat es zu dem Auftrag eine Ausschreibung gegeben, in der diese Leistung definiert war? Ansonsten müsste diese Leistung auch im Auftrag festgeschrieben sein.

Wenn beides nicht zutrifft, gibt es keine Handhabe das Geld festzuhalten. Ich würde in jedem Fall Kontakt zum AG des Büros aufnehmen. Das Büro handelt auch nur im Auftrag des Kanalbetreibers.

 

 

 

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Zitat

Das kann m.E. nicht zum Aufgabenbereich eines Kanalinspekteurs gehören, sondern ist eine vorbereitende Bauleistung.

Wie soll denn ein IB zerstörungsfrei einen Leitungsverlauf feststellen können?

Da fiele mir nur Georadar ein, und das ist praktisch unbezahlbar.

Ich kenne es nur so, dass vom Inspekteur im Bereich der Kamera der Ortungssensor aktiviert wird und oben ein zweiter Mann mit dem Empfänger den Ort des höchsten Ausschlages ansprüht. Bei der IBAK Anlage wird im Display sogar die ungefähre Tiefe angezeigt.

Das solche Leistungen unabhängig von einer TV- Inspektion beauftragt und vergütet werden müssen, ist natürlich klar.

 

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es ist durchaus üblich, dass durch eine TV-Inspektion der Verlauf der Haltungen auf der Straße markiert wird, wie SWBM schreibt, erfolgt dies über einen Ortungssensor in der Kamera und den Empfänger in der Hand des 2. Mannes :-). Diese Leitung  ist aber gesondert auszuschreiben, da dies nicht zu einer TV-Inspektion gehört.

Das Ing.-Büro kann also nicht davon ausgehen, dass dies immer dabei ist!

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Ich kenne es auch nicht anders. Wenn es augeschrieben wird machen wir es auch. Wenn nicht, wird ein Preis festgelegt den der Auftraggeber akzeptieren kann oder auch nicht. Es kann ja auch nicht sein das festgestellte Schäden gleich mitsaniert werden. (also im TV Preis incl )

Ich würde es wie Sternle machen . wenn nix ausgemacht ist wirds auch nicht kostenlos gemacht.

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Noch eine kurze Rückmeldung.

Ausgeschrieben war die Leistung nicht. Das IB hätte auch nicht für die Leistung bezahlen wollen, bzw. einen kostenpflichtigen Auftrag daraus machen wollen. Das IB wollte die Leistung von uns erbracht haben, daß wenn eventuell ein Fehler passiert, das IB dem Kunden gegenüber nicht haftbar gemacht werden kann, sondern dies an die TV Firma (uns) übergeht. Da mir von verschiedener Seite abgeraten wurde, haben wir es gelassen. Desweiteren haben wir eine Liste vom IB erhalten, in der der Ingenieur (man muss wissen, daß das IB und der AG über keine Kanaldatenbank verfügt) die Gegenmessungen in Fliessrichtung umgerechnet hat. Diese Umrechnungen sollten wir verbindlich bestätigen, damit er aufgraben lassen kann. Darauf haben wir auch verzichtet.

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Richtig gemacht. Wenn er seiner eigenen Umrechnung nicht traut wieso sollt ihr sie dann bestätigen. Ein wenig arbeiten müssen IB schon noch und nicht alles abdrücken. Derlei Streitereien habe ich ungern an der Backe.

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